Mal angenommen ich würde plötzlich von professionellen Auftragsmördern oder der Gestapo gejagt, was könnte ich tun um möglichst professionell zu verschwinden?
Mit dem Flugzeug nach Fidschi wird zB schon schwer wegen Ausweiskontrollen und Datenerfassung…
Wie könnte ich das im og Fall möglichst geschickt anstellen?
Btw ich plane das nicht akut, es geht hier lediglich um ein spielerisches Gedankenexperiment
Einem solchen Versuch könnte ich mir auf einem Campingplatz vorstellen. In Großstadtnähe gibt es Plätze die gerne Monteure aufnehmen. Mit der Kontrolle nehmen die es nicht so genau. Es werden oft alte Wohnwagen vermietet. Da könnte die Versuchsperson hingehen!
Auto? Arbeitskollege holt mich.
Dann regelmäßig den Platz verlassen, weil Schichtdienst…
Kreditkarte und Handy nicht mehr benutzen…
Mit kleinen Hilfstätigkeiten für die Dauercamper lassen sich locker Monate überbrücken…
Ich mag solche Gedankenexperimente, ich überlege bein Krimi gucken auch immer wie so ein Täter da jetzt rauskäme.
Vorbereitung:
Erstmal alles verfügbare Geld zusammenkratzen, Handy an irgendwen am Bahnhof verkaufen (sollen die doch erstmal jemand anderen orten) Jegliches Plastikgeld, sowie Ausweisdokumente vernichten bzw. wegschmeißen. Haare färben, anders schneiden, als Mann den Bart anders machen.
Flucht:
Schon mit dem Auto nicht einfach, aber wenn man entweder regelmäßig die Nummernschilder oder eben die Autos wechselt (wenn man verfolgt wird sollte man da eh keine Hemmungen mehr haben) sollte es eigentlich bis ins benachbarte Osteuropa langen. Danach kann man sich eben dort niederlassen oder mit falschen Papieren weiter ins außereuropäische Ausland.
Bei der Flucht per auto Eventuell streckenweise per Anhalter fahren, so das sich aus den Diebstählen keine eindeutige Spur ermitteln lässt.
Bahn würde auch noch gehen, aber eher im Regionalverkehr als mit dem ICE (evtl. Namensangabe bei Kartenkäufen).
Fliegen ist so erstmal glaube ich nicht möglich, es sei denn der Name ist den Fahndern noch nicht bekannt, dann kann man natürlich wie jeder andere Passagier auch nach Ouagadougou (oder irgendwo anders hin) fliegen, man sich dann nie in der Stadt in der man gelandet ist aufhalten sollte, sondern auch mit irgendwelchen Anonymen Verkehrsmitteln weiterreisen sollte.
Das Leben danach:
Neue Ausweispapiere besorgen (klingt so einfach, ich hab keinerlei Vorstellung davon wo und wie man falsche Pässe bekommt). Unter dem entsprechen Namen niederlassen und ein bescheidenes und unauffälliges Leben führen (mit den geklauten Millionen sollte man erstmal keine Riesenvilla bauen, das könnte doch irgendwann auffallen). Wer sich traut kann auch dem Schönheitschirurgen mal einen Besuch abstatten.
Einfach ist das Abtauchen sicher nicht, aber funktionieren tut es trotzdem bei vielen, bei Aktenzeichen XY gibt es ja immernoch genug die gesucht werden.
Ach Ja, ich lebe in Deutschland und habe echte Ausweispapiere, die Notwendigkeit zur Flucht hat sich mangels Straftaten noch nicht ergeben.
ich würde vorschlagen, vor allem niemandem davon zu erzählen und auch niemals Verwandte, Freunde oder Bekannte zu besuchen oder mit ihnen Kontakt aufzunehmen.
Mal angenommen ich würde plötzlich von professionellen
Auftragsmördern oder der Gestapo gejagt, was könnte ich tun um
möglichst professionell zu verschwinden?
Wenn Geld keine Rolle spielt und man nur vorübergehend verschwinden will, empfehle ich die Bahncard 100:
Man kann quasi den ganzen Tag, ca. von vier Uhr morgens bis Mitternacht, in Zügen verbringen. Bei der Fahrkartenkontrolle schaut der Schaffner nur die BC100 an, es wird nirgends festgehalten, wann Du wohin gefahren bist. Nachts, wenn keine Personenzüge mehr fahren, haut man einen Güterzugpiloten an, ob er einen ein paar Stunden mitnimmt (ist allerdings verboten) oder nimmt sich einen Leihwagen oder steigt in Bahnhofsnähe in einem Hotel ab. Bis die Verfolger wissen, wo Du geschlafen hast, bist Du schon wieder über alle Berge.
Mal angenommen ich würde plötzlich von professionellen Auftragsmördern oder der Gestapo gejagt, was könnte ich tun um möglichst professionell zu verschwinden?
sich an die Polizei wenden und bei der geschilderten Gefahrenlage ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden (bedeutet völlig neue Identität).
Mit dem Flugzeug nach Fidschi wird zB schon schwer wegen
Ausweiskontrollen und Datenerfassung…
Das würde die vorletzte Spur sein die Du hinterlässt…
Wie könnte ich das im og Fall möglichst geschickt anstellen?
Genug Kohle vorhanden?? Mit dem Flieger weit weg und neue Indentität anlegen lassen (von Geburtsurkunde bis zum Pass) und allem drum und dran geht. Das geht…!
Danach mit dem alten Pass aus diesem Land LEGAL wieder ausreisen. Danach den alten Pass wegschmeißen. Das ist die letzte Spur, die Du hinerlässt. Und in das Land Deiner Wahl mit dem neuen Pass wieder einreisen.
Mit dem Flieger weit weg und neue Indentität anlegen lassen (von Geburtsurkunde bis zum Pass) und allem drum und dran geht. Das geht…!
lass dir von einem Fachmann sagen, dass die Idee mit einem falschen Pass ziemlich schlecht ist. Der Pass fällt auf, früher oder später. Und sehr oft wird das, was man als Laie als „supergute Fälschung“ ansieht, dem Polizisten nur ein müdes Lächeln entlocken… und dann hat man nicht nur den Auftragskiller, sondern auch die Justiz am Hals. Selbst in der Fälscherhochburg Plovdiv gab es nur Fälschungen, die einer genauen Überprüfung nicht standhielten.
lass dir von einem Fachmann sagen, dass die Idee mit einem
falschen Pass ziemlich schlecht ist.
Ich rede nicht vom gefälschten Pass, sondern von einer neuen Identität (Geburtsurkunde), mit Eintrag in Registern (wie hier bei uns beim Standesamt) etc. Und dieses geht in den Ländern, die mit der EDV noch weit hinterherhinken und wo es keine Meldepflicht gibt.
Mit dieser Urkunde hast Du die Möglichkeit einen legalen Pass zu bekommen, also nix gefälschtes.
Für falsche Pässe bist Du wohl Fachmann, aber ich kenne Personen, die mit der von mir beschriebenen Masche an neue Papiere gekommen sind. Es ging dabei nicht um den Gedanken des UP, sondern um rein „familiäre“ (monetäre) Gründe (Erbschaften, Adoptionen u. ä.)
Und diesen Pass würdest auch Du als Fachmann nicht als Fälschung einstufen können, weil er ja von amtlicher Seite ausgestellt wurde und nicht von irgendeiner Werkstatt in Timbuktu.