Hallo Experten,
ob ich bei den Existenzgründern ganz richtig bin, weiss ich nicht. Immerhin läuft unser Ing.-Büro (E.-Technik für Sondermaschinen) schon seit über 6 Jahren. Die Umsätze im letzten Jahr und die Aufträge für dieses Jahr legen aber nahe, dass es mit unserem 1,5 Mann/Frau Betrieb nicht mehr machbar ist.
Unsere kaufmännische Seite (ich bin die 0,5) habe ich gut im Griff, aber verstehe NICHTS von Arbeitsrecht und ähnlichem. Selbst für Fragen fehlen mir oft Begriffe …
Die erste Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang aufdrängt: ob es nicht angebracht wäre, eine Ausbildung in der Richtung (Fachwirt, etc.) zu machen. Woher ich die Zeit nehmen soll, weiss ich allerdings nicht recht … Abendkurs evtl.
Hat jemand Erfahrungen damit?
Das Engenieering und die Angebotserstellungen lasten meinen Mann derart aus, dass nicht daran zu denken ist, auch noch die mechanische Seite (Elektrik, Installation etc.) selbst zumachen. Eine Zeit lang habe ich versucht, diese Lücke zu schließen. Na ja, ich BIN eben keine Elektriker, da kann ich noch so schön installieren 
Derzeit behelfen wir uns mit einem Leiharbeiter. Das geht schon 6 Monate so und ich denke nicht, das das eine Dauerlösung sein sollte.
Varianten, die ich bezüglich Personalbedarf klären möchte wären:
* befristete Beschäftigung eines Facharbeiters auf 3 Monate
* befristete Beschäftigung eines Facharbeiters auf Geringverdienerbasis auf 6 Monate
* unbefristete Beschäftigung eines Facharbeiters
FRAGEN:
Welche Einschränkungen und Möglichkeiten gibt es bezüglich befristeter Arbeitsverträge
* Wie und wie oft ist es möglich, einen befristeten Arbeitsvertrag zu verlängern
* Gesetzliche Regelungen bezüglich Kündigungsschutz in Firmen unter …(?) Beschäftigten …? Un wie könnte man Arbeitszeiten gegebenenfalls verkürzen (Kurzarbeit?). Das wäre GANZ wichtig, denn Auftragsgarantien gibt es nicht und hin und wieder wirde evtl. ein gewisser „Leerlauf“ des Facharbeiters überbrücken sein.
* Gibt es staatliche Forderungen für die „Schaffung einer Festanstellung…“? (keine Umschulung!)
* Was wären dabei die Voraussetzungen / Bedingungen?
* Einer der Infrage-Kommenden (befristet) würde nach dieser Zeit ein Studium aufnehmen wollen und fürchtet um seine Freibeträge.
Was wäre hierbei zu beücksichtigen?
Allgemein bezüglich Arbeitsstättenrichtlinien u. Ä. :
* der Facharbeiter arbeitet nicht in unseren Räumen, sondern ausschließlich bei unseren Kunden.
* Gibt’s da ein Problem? Wessen Verantwortungsbereich ist das dann?
* Wirkt es sich in irgendeiner Weise auf den Versicherungsschutz aus?
* Was ist mit der Berufsgenossenschaft (derzeit nicht Mitglied und das ist auch gut so …)
Davon ausgehend, dass sich Umsatzvolumen, Personalsituation etc. sich deutlich verändert haben / werden:
* Ist es überhaupt sinnvoll, die jetzige Gesellschaftsform (GBR) beizubehalten?
* Wäre die Gründung einer GmbH nicht die sicherere Seite ?
* Was gäbe es sonst für Möglichkeiten?
Mir ist schon klar, dass ich mit diesem ganzen Fragen auch zu meinem Steuerberater gehen muss (und zwar bald), aber ich möchte auch andere Informationen sammeln und vielleicht sogar erfahren: wie machen es Andere aus vergleichbaren Sparten/Situationen.
In der Vorschau habe ich eben gesehen, was das für eine Monster-Anfrage geworden ist!
Ich bitte um Nachsicht, falls das aus dem hier üblichen Rahmen fallen sollte.
LG
Heidi