ich habe von folgendem fiktivem Fall gehört:
Auch wenn dieser Fall in der Ich-Form geschildert wird ist er rein fiktiv und betrifft weder mich noch jemanden den ich persönlich kenne.
Hallo zusammen,
ich habe ein ziemlich gravierendes Problem mit der GEZ.
Seit Anfang 2009 wohne ich alleine und beziehe Leistungen der Arge. In :meiner ersten Wohnung sand ich der GEZ ein Schreiben der Arge für :Gebührenbefreiung mit. Damit war alles gegessen.
Im Oktober 2010 zog ich dann jedoch um. Schon bald kam ein Schreiben :der GEZ mit Geldforderungen. Hier sand ich Ihnen wieder einen Beleg :der Arge und bat in meinem Schreibem um Verzeihung für mein Versäumnis :meinem Umzug und alles mitzuteilen.
Auf mein Schreiben erhielt ich jedoch keine Antwort. Es kamen nun nur :jeden Monat weitere Mahnungen und meine Antwortbriefe wurden :gewissenhaft ignoriert und übergangen. Am 19.5 diesen Jahres bekam ich :dann ein Schreiben der Stadt - Ankündigung der Zwangsvollstreckung -.
Daraufhin schreib ich der GEZ einen sehr wütenden Brief. Doch auch :dieser wurde wieder übergangen und somit ist mein Konto nun seit dem :9.6 gesperrt. Zeitgleich am 9.6 bekam ich ein weiteres Schreiben der :Stadt - Pfändungs und Überweisungsverfügung.
Hier wand ich mich dann das erste mal selber an die Stadt, erklärte :dort meine Situation und mir wurde nicht geholfen. Mein Brief an die :Stadt (auch hier wieder mit einem Beleg der Arge) wurde wohl weiter an :die GEZ gesandt und alles weitere muss ich mit selbiger klären. Man :ist dort nicht bereit mein Konto wieder freizuschalten und es mir zu :ermöglichen die Raten für meine Brille zu bezahlen, etwas zu Essen zu :kaufen oder meine Miete zu bezahlen.
Im gleichen Zuge ignoriert die GEZ mich immernoch.
Was soll ich tun? Ich plane die GEZ zu verklagen, nur ohne Zugriff auf :mein Konto ist dies kaum möglich, auch an die Verbraucherzentrale NRW :kann ich mich nicht wenden, da die Bearbeitung von Problemen dort :anscheinend mit Kosten verbunden ist. Wenn sich an meiner Situation :nichts ändert ernähre ich mich bald von Ratten und bettle auf der :Straße.
Ich hoffe nun hier auf Hilfe.
Mit lieben Grüßen
Was soll ein Mensch in solch einer fiktiven Situation tun?
Ein Mensch der sichtlich um Aufklärung bemüht ist wird komplett ignoriert. Mehrere Schreiben bleiben unbeantwortet.
Wenn eine solche fiktive Person keine Freunde hätte die ihr Geld leihen, wäre diese Person jetzt am verhungern. Und das in unserem Land einem SOZIALSTAAT.
Auch wenn die Situation gemäß FAQ:1129 rein fiktiv ist könnte ich mich darüber aufregen.
Hi, die fiktive Frage scheint ein Fake zu sein. Denn seit wann kann eine Stadt ein Konto für die GEZ pfänden lassen?
Um überhaupt nicht in solch eine Situation zu kommen sollte man sein Konto als sogenanntes P Konto bei der Bank einrichten. Diesem Verlangen muss die Bank kostenlos Folge leisten.
Zudem sind Sozialleistungen nur ab einer bestimmten Höhe pfändbar und insgesamt 7 Tage nach Eingang auf dem Konto vor jeglicher Pfändung geschützt. http://www.abc-recht.de/topthemen/expertentipps/pfae…
MfG ramses90
nehmen wir mal an, dass die fiktive Person, die die Frage gestellt hat was durcheinander gebracht hat. Tatsache bleibt aber, dass das Konto gesperrt ist, und das seitens der GEZ keine Briefe beantwortet werden.
Die Frage lautet weiterhin: Was soll eine Person machen, die die Sache berichtigen/klarstellen möchte und dessen Briefe einfach ignoriert werden?
In den Schilderungen der Person zur Folge ist sie Ihren Pflichten durch Übersendung der Bescheide nachgekommen, hat lediglich versäumt einen Umzug zu melden.
In den Schilderungen der Person zur Folge ist sie Ihren
Pflichten durch Übersendung der Bescheide nachgekommen, hat
lediglich versäumt einen Umzug zu melden.
Das ist schon die nächste Sache die so nicht stimmen kann. Der Bescheid befreit ihn für eine gewisse Zeit von der GEZ-Pflicht, und ist nicht auf eine bestimmte Wohnung beschränkt.
Auch in der neuen Wohnung ist er (soweit der Bescheid nicht anderweitig ungültig geworden ist) GEZ-befreit. Selbst wenn er in der neuen Wohnung als neuer, anderer Nutzer eingestuft worden wäre, würde der Bescheid weiterhin gültig sein.
Die Frage: Was soll man machen wenn die GEZ auf die Briefe und
Klärungsversuche nicht reagiert?
Ganz einfach, ein Kopie des Befreiungsbescheids zur Erinnerung zur GEZ schicken, Widerspruch/Rechtsmittel gegen Zwangsmassnahmen einlegen und fröhlich grinsend auf das Gerichtsverfahren warten.
Wenn jemand aber, wie hier zu vermuten, den üblichen Aufforderungen folgt, alle Briefe die irgendwie mit GEZ zu tun haben, zu verbrennen, dürften alle Fristen längst abgelaufen sein und die Sache ist für die GEZ erledigt. Seitens GEZ wird dann auch kein Klärungsbedarf/-interesse mehr bestehen.
Hier hilft für die nahe Zukunft nur ein P-Konto - evtl. kann man auch einen Bescheid erwirken (Amtsgericht?), durch den man den pfändungsfreien Betrag auch vom jetzt schon gesperrten Konto bekommt.
Dort kann man dann auch gleich Rechtskostenhilfe beantragen und ab zum Anwalt.