. . . und wenn es 40.000 Euro kostet, um eine Ampel um 3 Meter zu versetzen - weil sie den freien Blick auf ein (kleines) Schloss stört:
http://www.express.de/ddorf/2560758.html
Mit dem Geld hätte man z.B. auch einen kleinen Existenzgründer unterstützen können können, aber nichts geht halt über die Ästhetik, und schon gar nicht in Düsseldorf . . .
zielorientierte Berichterstattung
Hi,
die Baumaßnahme war etwas umfangreicher. U.a. wurde eine lebensgefährliche Kreuzung (nämlich Jägerhofstr./Jacobistr.)entschärft. Das zu erläutern, würde den Rahmen sprengen, im weitesten Sinne ging es um eine nun entfernte Fußgängerinsel und die damit verbundene Ampelschaltung. Außerdem wurde durch das im Artikel beschriebene Einfügen zweier Inseln die Jacobistr. in Richtung A 52 auf eine Fahrspur verengt, was einen weiteren Unfallschwerpunkt beseitigt hat.
Ich plappere nichts nach, sondern spreche aus eigener Erfahrung. Ich arbeite nämlich rund 150 Meter von besagter Kreuzung entfernt und habe diese über zwei Jahre lang täglich zweimal überquert und tue dies noch heute mehrmals in der Woche.
Also: Der Express, bekannt als zutiefst seriöse und objektive Zeitung, hat in seiner Berichterstattung einen Punkt herausgegriffen und die Stadt war leider so blöde, sich auf den optischen Nebeneffekt (der vielleicht sogar Anlaß war) festnageln zu lassen.
Gruß
Christian
P.S.
So weit ich weiß, kommen die Gelder für die Euroga zu großen Teilen aus privaten Quellen.