Was versteht ihr unter dieser JobErklärung?

Hallo allerseits,
ich habe im internet eine Stelle gefunden, für die ich mich gerne bewerben möchte, da sie von einer sehr renommierten Universität angeboten wird… die Stelle ist nur rein studentisch, aber ich würde doch gerne wissen, was hinter dieser Erklärung stecken könnte.
Hier die Erklärung:

" Das Institut für Sicherheitsforschung betreibt transversale anwendungsfähige Grundlagen­forschung sowie angewandte Forschung und Beratung sowie Scientific Community Services. Zu den Leitzielen gehört die Stärkung der disziplinenübergreifenden „GSK“-Komponente (geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Querschnittsbezüge im Sinne der Definition des Rates für Forschung und Technologieentwicklung) in der österreichischen Sicherheitsforschung. Eine fachliche Schwerpunktbildung wird in den Themenbereichen

– Human Factors in der Definition, Vulnerabilitäts- und Resilienzanalyse kritischer Infrastruktur

– Umfassende zivile Sicherheit und entsprechende Entscheidungsanalyse

– Krisen- und Katastrophenforschung"

… mmh.
Einiges kann ich begreifen. Also eine Universaldisziplin.
Was ist eine Vulnerabilitäts und Resilienzanalyse kritischer Infrastruktur? Zivile Sicherheit… ( klingt wie bei der Polizei, ist jedoch eigentlich eine Universität der Psychologie…)

Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?
Tausend dank.
lächeldirzu

Hi,

in der österreichischen Sicherheitsforschung. Eine fachliche
Schwerpunktbildung wird in den Themenbereichen

– Human Factors in der Definition, Vulnerabilitäts- und
Resilienzanalyse kritischer Infrastruktur

Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_%28Psychologi…

– Umfassende zivile Sicherheit und entsprechende
Entscheidungsanalyse
– Krisen- und Katastrophenforschung"
… mmh.
Einiges kann ich begreifen. Also eine Universaldisziplin.

Ja… Fächerübergreifende Sicherheitsforschung.

Was ist eine Vulnerabilitäts und Resilienzanalyse kritischer
Infrastruktur? Zivile Sicherheit… ( klingt wie bei der
Polizei, ist jedoch eigentlich eine Universität der
Psychologie…)

Siehe obigen Link.
Im Endeffekt werden wohl Infrastrukturen (Gebäude / Anlagen)
daraufhin untersucht, wie verwundbar (Vulnerabilität) bzw.
wie widerstandsfähig (Resilienz) die Infrastrukturen
sind.

Die Psychologie kommt dort ins Spiel, wo es um den Menschen geht:
Human Factor.
Meine Erklärung: Wie verwundbar ist die Infrastruktur durch den „Faktor“ Mensch?

Hier werden nicht nur Zäune und Alarmanlagen untersucht, sondern wie sicherheitsbewußt die Menschen in einer Anlage (Flughafen, Chemiewerk) mit den Risiken umgehen und/oder die Menschen dahingehend untersucht werden, inwieweit sie ein Risiko für die Infrastruktur selbst sein können (Manipulierbarkeit, Erpressbarkeit) ?

Ich habe hier evtl. auch einen interessanten Buchtipp, wenn
Dich das Thema interessiert:

Kevin Mitnick, William Simon: The Art of Deception: Controlling the Human Element of Security.
Dt. Ausgabe: Die Kunst der Täuschung: Risikofaktor Mensch. Verlag moderne industrie Buch

Kevin Mitnick ist ein Computerhacker, der sich oft dadurch Zugang zu Systemen verschafft hat, indem er die Menschen die Zugang zu den Systemen hatten, manipuliert hat.

Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen?

Hats geholfen?