Was wird aus einem nicht operierten SKS?

… wurde vor 1 Jahr eine SKS festgestellt LW3/4 undLW4/5 habe eine CT gestreuerte Schmerztherapie gemacht… aber nun sind die Schmerzen wieder da. Der Arzt sagte damals wenn wieder Schmerzen da sind würde ich um eine OP nicht rumkommen…Da ich aber skeptisch bin ob alles danach besser wird möchte ich eine OP noch nicht machen. Wer hat Erfahrungen damit… kann die nicht Behandlung zu einer Querschnittslämung führen?

Hallo Ramona,
ich denke mal, du hast hier bisher noch keine Antwort bekommen, weil das echt eine schwierige Frage ist, die Außenstehende eigentlich nicht beantworten können, schon gar nicht mit so wenigen Informationen.
Allgemein gilt, dass eine SKS in deinem Alter ohnehin ehr ungewöhnlich ist- und dich bei einer Nicht-Behandlung vermutlicht dein ganzes Leben lang begleiten wird. Eine rein koservative Therapie-Möglichkeit gibt es für die SKS nicht, sodass dir nie wirklich geholfen werden kann- nur die Schmerzen kann man dir durch eine entsprechende Medikation nehmen…
Im Endeffekt birgt natürlich auch jede Operation ihre Risiken, egal wie groß, wie klein, wie außergewöhnlich oder wie routinemäßig der Eingriff ist. Im Allgemeinen kann man heute eine SKS aber meistens minimalinvasiv operieren, was zumindest für die Heilung der OP-Wunde ein wahnsinniger Vorteil ist.
Sprich am besten noch einmal mit einem Arzt deines Vertrauens in aller Ruhe darüber, erkläre ihm offen, wie es dir geht und auch, dass du Angst hast- und vor allem- sei ehrlich was deine Schmerzen angeht! Viele Leute, die nicht operiert werden wollen, neigen dazu, ihre Schmerzen zu leugnen, das ist aber der schlechteste Weg- dir gehts damit nicht besser und der Arzt kann dir nicht helfen.
Lass dich in aller Ruhe beraten, lass dir ruhig auch Zeit mit der Entscheidung- und denk immer dran, dass dich niemand zu irgendwas zwingen kann; du kannst also ganz offen alles ansprechen, was du wissen willst und wie es dir geht:smile: