Das meinte ich nicht. Nur, wenn ich nicht studieren will,
sondern ne Ausbildung mache, dann brauch ich kein Abi, viele
Arbeitgeber sehen Gymnastiasten als Theoretiker und wollen sie
gar nicht soooo gern haben.
Das stimmt so pauschal einfach nicht, um es mal ganz kurz zu sagen…Schule bringt allgemein nicht eben Praktiker hervor und nicht jeder der gerne liest ist ein handwerkliche Idiot.
Abiturienten verfügen schon wegen der längeren Schulzeit über ein wenig mehr Allgmeinbildung, sind älter und damit vergleichsweise reifer. Das reicht schon, um sie für viele Berufe zu qualifizieren und Ausbildung heißt ja auch nicht nur Handwerk und Produktion.
Klar gibt es auch Ausbildungsberufe die Abitur vorraussetzen,
aber grundsätzlich geh ich davon aus, dass ein Abiturient
studieren will.
Das mag sein, dass Du davon ausgehst, aber das ist bei weitem nicht so.
Viele begraben einen Gedanken ans Studium zwar nicht völlig und lernen Berufe, die ihnen später die Möglichkeiten für ein weiterführendes Studium offen lassen, aber es sind doch etliche, die sich Ausbildungsplätze suchen und nicht nur die, die unterhalb jedes NC liegen.
Nö nicht wirklich, vielleicht auch weil bei uns „recht“ viele
keinen Zugang hatten. Also zum Internet, gedrucktes sah man
schon lieber.
Das wundert mich, weil Abitur natürlich eine Vorbereitung auf wissenschaftliches Arbeiten sein soll, da gehören die Fertigkeiten mit den vielfältigen Inforationen der Medien…und zwar aller…fertig zu werden dazu.
Bücherquellen waren grundsätzlich lieber gesehen als
Internetquellen, und das ist sogar an meiner Uni so. Jedes www
wird skeptisch betrachtet.
Das hat aber seine Ursache in anderen Dinge als die über die wir hier sprechen…ich persönlich halte Bücher auch für wissenschaftlich zuverlässigere Quellen als Internet, aber wir reden ja nicht nur von wissenschaftlicher Arbeit sondern och eher von reiner Informationsbeschaffung. Da ist Internet ein Mittel zum Zweck, das man einfach beherrschen muss.
Ich weiß, das es nicht sinnvoll ist, aber es gibt diese und
man könnte den Leuten ja ein bisschen helfen…
Zuerst muss man sich auch selber helfen. Wie gesagt, um an der eigenen Schule eine entsprechende Infoveranstaltung zu organisieren benötigt man nur Eigeninitiative…die wiederum ist der Grundpfeiler eines Studiums. Selber denken, fragen und die Antworten suchen, das ist der richtige Weg, nicht warten, bis die Antworten alleine vorbeispaziert kommen.
Vielleicht bin
ich ja auch einfach zu nett, aber wenns wo hapert kann man ja
doch nicht einfach sagen „Ja, Fick dich ins Knie und guck wo
du bleibst“.
Wer dort Hilfe benötigt, sie aber nicht mal selber organisieren kann, muss sich fragen lassen, ob er als hilfsbedürftiger nicht andere Wege gehen muss. Es ist keine Schande Realist zu sein. 
In meinem Seminar hatte ich Leute, die kein richtiges Deutsch
konnten. Sogar Deutsche, die das nicht konnten, oder Probleme
hatten eine simple Zusammenfassung zu schreiben, oder die
nicht wussten was ein KOnjunktiv ist. Da habe ich einzelnen
auch geholfen und siehe da, sie verbesserten sich.
An dieser Stelle kannst Mal der Schule und den verantwortlichen Lehrern Vorwürfe machen…DAS zu vermitteln wäre Aufgabe der Schule gewesen. 
Gute Nacht
Maid
