Hallo,
angeregt vom Vorposting und diverser Fragen von (Fast-) Abiturienten und aufgrund eigener Erfahrung frage ich mich eben dies: Wieviel und was wissen zukünftige Studenten über das deutsche Unisystem? Wir hatten zwar irgendwann mal einen Schnuppertag an einer Uni, aber da war es ehr so das man sich mal eine Vorlesung anschaut. Bevor ich an die Uni kam wusste ich fast nicht´s über Vorlesungsverzeichnisse, mögliche Abschlüsse, Studiumsverlauf etc.
Warum wird das nicht in der 12/13 Klasse mal angesprochen? Oder war/ist das bei euch anders?
Würde mich über Antworten (von Eltern, Lehrern, Schülern…) freuen und hoffe das richtige Brett erwischt zu haben
Backs
Hallo,
Wieviel und was wissen zukünftige Studenten über
das deutsche Unisystem?
unterschiedlich, würd ich sagen.
Wir hatten zwar irgendwann mal einen
Schnuppertag an einer Uni, aber da war es ehr so das man sich
mal eine Vorlesung anschaut.
ja, aber zu solchen Tagen muss man auch erstmal hinkommen. wenn man in einer universitätsstadt wohnt, ist das ja kein problem… und von solchen Uni-Tagen muss man dann auch wissen…
Bevor ich an die Uni kam wusste
ich fast nicht´s über Vorlesungsverzeichnisse, mögliche
Abschlüsse, Studiumsverlauf etc.
Warum wird das nicht in der 12/13 Klasse mal angesprochen?
Oder war/ist das bei euch anders?
Nö, bei mir nicht anders. Sprung ins kalte Wasser…
ok, welchen Abschluss man anstrebt, sollte man schon wissen - immerhin bewirbt man sich ja deshalb an dieser oder jeder uni…
ich sage hier mal: wer bekannte/geschwister/Verwandte hat, die studieren, ist durchaus besser informiert.
allerdings würd ich „vor-studienzeitliche-un-informiertheit“ nicht als Nachteil sehen - darum gibts doch so genannte OrientierungsEinheiten in den allermeisten Studiengängen (zumindest an meiner Uni) - da bekommt man das wichtigste verklickert…
Hi
Ich weiß auch nicht woran das liegt aber ich finde es auch doof.
An unserer Schule wussten wir so gut wie NICHTS. Das einzige was uns beigebracht wurde war die nutzung der ZVS und entsprechende Magazine lagen kurz vor Abschluss (!) auch mal wild aufm Flur rum…
Ansonsten beschränkte sich das Wissen über Uni auf „wichtig“ und „Da kann man Lehrer werden“.
Kontakt? Null.
Ich glaub die Sportler hatten noch eine kurze Einheit zum Sportstudium, die im Prinzip darin bestand: Das könnt ihr vergessen, es gibt Sportgymnasien, wir haben hier keinen Sport Leistungskurs, wir spielen im Unterricht nur rum meist ohne Regeln, vergesst es.
Dabei ist das so wichtig…
Was muss ich bringen, wenn ich keine zweite Fremdsprache hatte?
Was muss ich bringen, wenn ich als ehemaliger Realschüler keine Chance hatte eine sinnvolle Naturwissenschaft zu belegen?
Zählen die LK überhaupt was, und wenn ja, wann?
Was ist ein NC?
Wie hole ich das Latinum nach?
Teilweise gibt es ja grade bei den Sprachstudien Unis die das Latinum für jeden Scheiß vorraussetzen und Unis, die das eher lasch händeln.
Uni Schnuppertag gabs auch nicht, meistens wurden an möglichen Tagen auch noch Klausuren geschrieben.
Man konnte sich nur auf eigenen Wunsch beurlauben lassen, wenn keine Klausur war.
Und Gott, war das ein Krampf meine Beurlaubung an einem Tag im April (! also kurz bevor die unterrichtsfreie Zeit für die Prüfungen begann, der letzte Termin) für den Tag der offenen Tür in Bochum zu bekommen.
Der mir am Ende verdammt viel gebracht hat und auch den Ausschlag gab, dass ich z.B. eben nicht Historik wie ursprünglich geplant studieren wollte, aber das Bochum trotzdem der richtige Ort für mich ist.
Man konnte nur auf eigene Faust was machen, und mitkriegen, wann wo ein offener Tag war, war Glückssache.
Ergo war, das 60% meines Jahrgangs sich in der Lehrerausbildung befindet, 30% machen eine Ausbildung und nur der Rest studiert was anderes oder wartet/macht Zivildienst/etc.
lg
Kate
Hallo,
ich wusste nichtmal nachdem ich mit meinem Studium angefangen hatte, was jetzt so alles gemacht werden muss. War mir alles so neu, das ganze in Kurse/ Uebungen anmelden, Scheine, Labore, Vorlesungsverszeichnis, Prüfungsanmeldung, Rückmeldung halt der ganze rechtliche kram. Zum Glück hatte ich eine Kommilitonin, mit der ich zusammen das Abi gemacht hatte, die war ziemlich fit in solchen Angelegenheiten, und hat mich immer rechtzeitig informiert, wenn man was machen musste. Ich glaube ohne Sie wär ich unter den ganzen Formalitäten untergegangen.
An dieser Stelle nochmal DANKE !!!
hallo
ich habs zwar auch nicht anders kennengelernt, aber ich seh auch ein problem, schülern einen allgemeinkurs uni zu geben. jede uni läuft anders, jedes fach läuft anders.
die zwei wichtigsten dinge, die meiner meinung nach von der schule kommen müssen, sind:
a) es ist ein anderes lernen als in der schule, selbstverantwortung usw.
b) „augen und ohren auf“, gerade als erstsemester, ich glaub wer als student zum ersten vorlesungstag in die uni geht und sich überraschen lässt, für den ist der zug vielfach schon abgefahrn. das müsste die schule klar machen, dass man sich, sobald man immatrikuliert ist (das man sich uni und fach, soweit möglich, schon sorgfältig rausgesucht hat, davon geh ich jetzt mal aus), alle möglichen informationsquellen heranzieht: internetseite der uni, studienberatung, ältere semester usw. fragen über fragen stellen, egal wie doof die leute tun.
gruß
yvi
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Hallo,
Warum wird das nicht in der 12/13 Klasse mal angesprochen?
Oder war/ist das bei euch anders?
Ja - wir haben einerseits jährlichen einen Berufsinfotag für Schüler der 10. und 11. Klassen, wo sich u.a. auch Uni und FH vorstellen.
Außerdem hörten wir an der Uni einen Vortrag zu genau diesen Themen, die du ansprichst.
Mal davon abgesehen findet man/frau diese Informationen recht leicht auf den entsprechenden Hp der Unis.
Grüße
binimaja
Hallo,
bei uns beschränkte sich die Förderung von der Schule auch auf ausliegende „Abi“ und „ZVS“-Hefte.
Dafür habe ich es aber geschafft, insgesamt drei Tage frei zu bekommen, um mir Unis anzugucken (!), mein Vorschlag, doch den Hinweis auf diese Info-Tage ans schwarze Brett zu hängen, wurde aber abgelehnt…das war auch so drei Monate vor dem Abi.
Andererseits, wenn man plant, zu studieren, sollte man doch eigentlich auch in der Lage sein, sich selber um sowas zu kümmern. Also so Basics wie den Unterschied zwischen Bachelor und Magister habe ich schon selbst rausgekriegt, einfach durch Zeitung lesen, und bei den Info-Tagen bekam ich dann eine (etwas veraltete aber immerhin) Studienordnung in die Hand gedrückt und habe mir ein Grundseminar angeguckt. Den Rest habe ich auch erst nach Einschreibung „gelernt“.
Also ich denke, man kann von einem Abiturienten schon verlangen, dass er selber rauskriegt, wann welche Uni Schüler informiert. Dafür sollte die Schule dann auch ohne Theater freigeben.
Wie gesagt, bei mir lief das so, aber als ich im ersten Semester war, lief plötzlich ein Deutschkurs meiner alten Schule in der Uni auf und guckte sich geschlossen eine Germanistikvorlesung an (und die Uni ist nicht eben um die Ecke…) das finde ich dann allerdings auch unsinnig.
Schöne Grüße
Sonja
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Hallo BacksBanny,
da sehe ich auch ganz klar das Problem. Zwar war’s zu „meiner Zeit“ ohne Internet noch schwieriger an Infos zu kommen, aber offensichtlich hat sich daran nicht wirklich viel geändert.
Und das ist eigentlich auch gar kein Wunder. Kate schreibt weiter unten im Brusstton der Überzeugung über Latinum und eventuell fehlender zweiter Fremdsprache - das sind Dinge, die einen angehenden Ingenieuersstudenten nicht die Bohne (nichtmal die Erbse oder Rübe) interessieren. Da geht’s mehr um Praktika, die vor dem Studium absolviert werden müssen bzw. unter gewissen Voraussetzungen erlassen/nachgeholt werden können.
Und genau da ist der Hund im Pfeffer – ähm, der Hase begraben: es gibt einfach so unendlich viele verschiedene Möglichkeiten „zu studieren“, dass das mit pauschalen Veranstaltungen nicht getan ist. Was für die angehende Religionslehrerin essentiell ist, betrifft den Cand-Ing (FH) gar nicht, und den Medizinier auch nur am Rande.
Dazu kommt, dass die Uni_1 eventuell ganz andere Voraussetzungen (Latinum, Praktikum, Fremdsprache, NC, was-auch_immer) als die Uni_2. Und in Zeiten der Bacchelor-Master-Umstellung ist das womöglich noch an Uni_1 heuer anders als im letzten Jahr.
Kurz gesagt: kein Mensch kann hier den gesamten Überblick haben - das geht einfach nicht. Klar, man kann unter Umständen den Überblick über eine Studienrichtung (eventuell in einem Bundesland) behalten. Aber das betrifft halt dann wieder nicht den ganzen Jahrgang sondern nur einen bis einzelne Schüler. Und dafür ist der Aufwand einen solchen „Experten für zukünftige Religionslehrer in Bayern“ einfach zu gross, wenn der dann pro Schule 1-3 Leute beraten kann.
Das heisst, so eine Beratung kann nur sehr pauschal sein „Informiert Euch, ob es Zulassungsbeschränkungen gibt, passt auf dass Ihr keine Fristen versäumt, beantragt Sonderregelungen rechtzeitig“.
Dazu kommt noch, dass ja fast alle Lehrer - die in dem Moment halt die ersten Ansprechpartner sind - in erster Linie mal „ihr“ Fach auf Lehramt studiert haben. Das heisst, die kennen sich im Normalfall (und logischerweise) nicht besonders gut damit aus, wie ein Ingenieurs- oder Medizinstudium so ablaufen. Das heisst, die können Euch allenfalls darüber erzählen, wie das bei ihnen „damals“ war. Genauso könnte ich Dir (und allen anderen Abiturienten) erzählen, wie mein Studium „damals“ war - hätte aber keine Ahnung, wie das heute mit Zulassungsvoraussetzungen oder „neuen“ Studiengängen ist.
Klar - eine schlaue Idee ist’s an Schülerinfotage zu gehen. Aber davon muss man erstmal erfahren (und echt übel, wenn man sowas nichtmal am schwarzen Brett aushängen darf!) und dann muss man hinkommen. Wie ja schon geschrieben sind es meist nicht viele Leute im Jahrgang die gleiche Pläne (gleicher Studiengang, gleiche Stadt) haben, so dass man da meist eher allein da steht. Dann muss man mit gerade so 18 irgendwie an die Uni kommen. Klar, wenn man im Wohnort studieren will ist das keine Kunst, wenn man aber in Klein-Posemuckl wohnt, (noch) keinen Führerschein hat und die Wunsch-Uni 600 km weit weg ist, gibt’s da einiges zu organisieren. Ist also auch nicht einfach. Und auf „gut Glück“ hinfahren ist noch blöder, weil man da ziemlich gottverlassen rumsteht, sich nicht traut irgendwen anzusprechen und gar nicht weiss, was man eigentlich tun wollte (been there, done that).
Achja - mich hat bei meiner Studienwahl doch sehr stark beeinflusst, was ca. 5 Jahre ältere Freunde gemacht haben. Die waren als Studenten noch irgendwie „greifbar“ und in der Thematik drin. Und mit denen konnte man reden und fragen wie das so ist, und dann die eigenen Schlüsse draus ziehen 
Kurz gesagt: den globalen Überblick kann dem Studenten in Spe niemand geben - und das ist ja eigenlich auch was, was mit der „Reife“ die ja in der Reifeprüfung drin steht gemeint ist, dass man das selber rauskriegt…
*wink*
Petzi
Hallo BacksBanny,
da sehe ich auch ganz klar das Problem. Zwar war’s zu „meiner
Zeit“ ohne Internet noch schwieriger an Infos zu kommen, aber
offensichtlich hat sich daran nicht wirklich viel geändert.Und das ist eigentlich auch gar kein Wunder. Kate schreibt
weiter unten im Brusstton der Überzeugung über Latinum und
eventuell fehlender zweiter Fremdsprache - das sind Dinge, die
einen angehenden Ingenieuersstudenten nicht die Bohne
(nichtmal die Erbse oder Rübe) interessieren. Da geht’s mehr
um Praktika, die vor dem Studium absolviert werden müssen bzw.
unter gewissen Voraussetzungen erlassen/nachgeholt werden
können.
Hi Petzi
genau das meinte ich ja.
Ich war z.B. eher auf der naturwissenschaftlichen Ebene (Chemie/Bio Freak), aber als EX Realschüler wurde ich gezwungen Spanisch oder Französisch zu lernen. Ich DURFTE keine zweite Naturwissenschaft lernen, also habe ich Bio genommen weil ich da wenigstens konsequent 1er liefern konnte.
Ein Chemiestudium habe ich mir so aber komplett verbaut. Der Abstand zwischen Realschule und Gym war eh schwer genug, aber in der 12. konnte man in Chemie nicht mehr einsteigen und wie gesagt, ich durfte nur eine einzige Naturwissenschaft haben, es sei denn ich hätte noch eine als LK gewählt, und das war an unserem Gymnasium nicht so einfach möglich.
Und auch bei dem Latinum… in der 12 wurde angeboten noch einen Crashkurs zu machen, man könnte dann versuchen zusammen mit den neuen 11ern das Latinum zu schaffen. Aber natürlich haben sich für den Kurs nicht genug (mind. 10) angemeldet, weil keiner wusste, dass das eventuell wichtig werden könnte (vor allem für die Lehramtsstudenten in Geschi, Englisch, Französisch und Spanisch). Weil man uns vorher immer vorgenudelt hat „Latein braucht eigentlich keiner mehr, ist ne tote Sprache“. Bis auf Düsseldorf setzt aber jede Uni im Umkreis Lateinkenntnisse bzw. Latinum vorraus. Jetzt sitzt ein großer Anteil meiner ehemaligen Mitschüler in sehr harten Uni-Lateinkurse mit einer Durchfallquote von 80%.
lg
Kate
Learning be Doing sozusagen…
Ich wundere mich ein wenig, an der Schule meiner Kinder (die nun wirklich keine ‚Vorzeigeschule‘ ist, wurde zu, Beispiel schon bevor die Kinder eine zweite Femdsprache ausgewählt haben über Konsequenzen für das später Studium hingewiesen…zu der Zeit wussten die Kiddies vermutlich noch nicht, ob sie mal Arzt oder Straßenfeger werden wollen, aber die Wahl war trotzdem wichtig. Am Ende der 10 Klasse wurde in einer Elternversammlung ausführlich über die Vor- und Nachteile des Kurssystems bezogen auf spätere Studienwahl informiert…die Kinder wurden parallel in den Klassen informiert. Solche Infos führten auch regelmäßig dazu, dass einzelne Kinder die Schule noch mal wechselten um ein günstigeres Kursangebot wählen zu können…geht natürlich nur in Großstädten so einfach.
Die Kinder waren außerdem irgendwann in der 9. oder 10. Klasse über die Schule zu so einer Art Berufseignungstest und es gab auch so einen Hochschulführer und etliche Bücher über Berufe und Berufswahl vom Arbeitsamt. Es wurde auch regelmäßig über Tage der offenen Hochschulen informiert. Ich denke wer sich da interessiert kriegt schon einiges mit, natürlich muss man Angebote auch nutzen…z.B. zu Infoveranstaltungen gehen, wo sich Hoch- und Fachschulen präsentieren und auch individuelle Beratung anbieten.
Außerdem denke ich, es ist einem Abiturienten und angehendem Studenten duchaus zuzumuten, sich mutig dem Dschungel der diversen Studiengänge zu stellen und sich mit Hilfe des Internets einen Überblick zu verschaffen. Das mit dem NC habe sogar ich inzwischen verstanden, es brauchte nur einige wenige Googlesekunden, es gibt Seiten, die das super erklären…außerdem hat fast jede Hochschule Infoseiten auch für angehende Studenten.
Gruß Maid 
Learning be Doing sozusagen…
Das mit dem NC habe
sogar ich inzwischen verstanden, es brauchte nur einige wenige
Googlesekunden, es gibt Seiten, die das super
erklären…außerdem hat fast jede Hochschule Infoseiten auch
für angehende Studenten.Gruß Maid
… das hab ich jetzt hier mehrmals gelesen. Habt ihr auch daran gedacht, dass es, auch in heutiger Zeit, noch Leute gibt die weder Internet noch PC haben und sich damit kaum auskennen?
Klar gibts Internetcafés aber ich kann mir vorstellen das, wenn man davon keine Ahnung hat, die Hemmschwelle größer ist hineinzugehen.
Gut, der Anteil ist nicht sooo groß (wir waren 69 am Ende und 10 oder so hatten kein I net) aber ich finds dennoch wichtig zumindest einen (!) Infotag zu veranstalten, wofür ist das denn ein Gymnasium?! (das zum Großteil ja auf ein Studium hinausläuft, sonst könnt man gleich Realschule machen)
lg
Kate
Also…es ist natürlich nichts gegen einen Infotag einzuwenden, das können ja auch die Schüler mal selber organisieren, wenn sie es für so wichtig halten oder die Eltern regen das an, wenn es die Schule nicht von alleine macht, Möglichkeiten gibt es genug. Sicher ist aber auch, dass eine Infoveranstaltung kaum den Unterschied zwischen Realschule und Gymnasium ausmacht. 
Ich weiß nicht, wie es bei Euch so war, aber an den Gymnasien (und ich vermute mal, dass es an den anderen Schulen nicht viel anders ist) wird heutzutage PC- und Internetverfügbarkeit in den Familien fast als obligatorisch vorausgesetzt. Hausarbeiten werden regelmäßig in Powerpoint abgeliefert (mindestens aber gedruckt) und Recherchen dazu im Netz abgewickelt. Kinder, die das tatsächlich nicht zu Hause umsetzen können haben die Möglichkeit die PC in der Schule zu nutzen, auch Bibliotheken bieten Internetzugänge an.
Wer allerdings als Abituruent und angehender Student Hemmschwellen hat moderne Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten zu nutzen oder nicht in der Lage ist sich Alternativen dazu zu suchen, der sollte m.E. seinen Wunsch zu studieren generell überdenken.
Gruß Maid
Hallo Kate,
Ich weiß auch nicht woran das liegt aber ich finde es auch
doof.
ich finde es normal.
An unserer Schule wussten wir so gut wie NICHTS. Das einzige
was uns beigebracht wurde war die nutzung der ZVS und
entsprechende Magazine lagen kurz vor Abschluss (!) auch mal
wild aufm Flur rum…
Sie lagen ja auch dazu rum, um von euch gelesen zu werden. Einem Abiturienten würde ich es zutrauen, sich aktiv zu informieren. In diesem Fall, die Zeitschrift in die Hände zu nehmen und durchzulesen. Ein Jahr vorher einen Termin beim Arbeitsamt auszumachen. Sich ausführlich im Internet zu informieren.
Und bitte, komm mir jetzt nicht damit, nicht jeder hätte Internet. Ohne Internet braucht man gar nicht erst anfangen zu studieren. Sorry, so sieht es heute nun mal aus. Zumindest hier bei uns. Man muss natürlich nicht unbedingt zu Hause einen Internetanschluss haben, aber man sollte schon in der Lage sein, sich einen internetfähigen Rechner zu suchen (Schule, Bibliothek, Internet-Café) und ernsthafte Recherchen durchzuführen.
Ansonsten beschränkte sich das Wissen über Uni auf „wichtig“
und „Da kann man Lehrer werden“.
Ja, was habt ihr denn erwartet? Dass euch 19-Jährigen jemand alle Infos zum Studium vorkaut? Auch bei der Einstellung braucht man gar nicht erst anfangen zu studieren, denn damit ist man von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Selbstständiger Wissenserwerb und Eigeninitiative sind fürs Studium Pflicht.
Dabei ist das so wichtig…
Was muss ich bringen, wenn ich keine zweite Fremdsprache
hatte?
Was muss ich bringen, wenn ich als ehemaliger Realschüler
keine Chance hatte eine sinnvolle Naturwissenschaft zu
belegen?
Zählen die LK überhaupt was, und wenn ja, wann?
Das ist doch für jede Uni und für jeden Studiengang anders. Da geht es gar nicht anders, als dass sich jeder über seine individuellen Studiumwünsche eigenständig informiert.
Man konnte nur auf eigene Faust was machen,
Das sollte man einem Abiturienten schon zutrauen.
Ergo war, das 60% meines Jahrgangs sich in der
Lehrerausbildung befindet, 30% machen eine Ausbildung und nur
der Rest studiert was anderes oder wartet/macht
Zivildienst/etc.
Und natürlich sind die bösen Lehrer an allem schuld…
Gruß,
Anja
Hallo,
Ich war z.B. eher auf der naturwissenschaftlichen Ebene
(Chemie/Bio Freak), aber als EX Realschüler wurde ich
gezwungen Spanisch oder Französisch zu lernen. Ich DURFTE
keine zweite Naturwissenschaft lernen, also habe ich Bio
genommen weil ich da wenigstens konsequent 1er liefern konnte.
Ein Chemiestudium habe ich mir so aber komplett verbaut.
nein, hast du nicht. Wir hatten im ersten Jahr Vorlesungen (und Klausuren) zusammen mit den Chemikern. Einige von uns hatten auch keine Chemie in der Oberstufe und sind dennoch gut mit der Vorlesung klargekommen. Der Oberstufenstoff wird in den ersten paar Wochen durchgenommen, danach hilft einem dieser „Vorsprung“ nicht mehr.
Und auch bei dem Latinum… in der 12 wurde angeboten noch
einen Crashkurs zu machen, man könnte dann versuchen zusammen
mit den neuen 11ern das Latinum zu schaffen. Aber natürlich
haben sich für den Kurs nicht genug (mind. 10) angemeldet,
weil keiner wusste, dass das eventuell wichtig werden könnte
(vor allem für die Lehramtsstudenten in Geschi, Englisch,
Französisch und Spanisch). Weil man uns vorher immer
vorgenudelt hat „Latein braucht eigentlich keiner mehr, ist ne
tote Sprache“.
Ja, klar, wieder sind die Lehrer daran schuld, dass die Schüler, die eigentlich alt genug dafür wären und die REIFEprüfung in einem Jahr ablegen wollten, nicht mitdenken.
Gruß,
Anja
Ja, klar, wieder sind die Lehrer daran schuld, dass die
Schüler, die eigentlich alt genug dafür wären und die
REIFEprüfung in einem Jahr ablegen wollten, nicht mitdenken.Gruß,
Anja
Komm mal runter von deinem Ross, von Lehrern háb ich nicht gesprochen. Das betraf auch Direktoren, Eltern, Bekannte, und eigentlich allem dem man so begegnet ist mit ausnahe eines einzigen Wirtschaftsprüfers seineszeichens Vater eines Sohnes.
Wirklich brauchen tut man es auch nicht, es ist nur ein Stempel.
Es GIBT Unis die viele Fächer auch ohne diese Anforderung gestalten, aber die sind (von hier aus zumindest) weit weg.
Wozu aber bitteschön Latein im vollen Umfang bei Anglistik gut sein soll, wobei weder Altenglisch und Mittelenglisch, classic modern english oder modern english auch nur ansatzweise was mit romanischen Sprachen zu tun haben, um DAS zu rechtfertigen. Aber so ist das halt, eine Aussiebmethode.
Es ist ja auch, wie du vielleicht gelesen hast, falls du nicht nur ein Ventil für deine „Oh die armen Lehrer jeder hackt auf ihnen rum“ Propaganda suchtest, nicht nur dieser eine Punkt, ich bin für eine generelle Information.
Mit „diese pöhsen Lärar“ biste bei mir eh am falschen Draht, meine Gym-Lehrer waren bis auf 2-3 Ausnahmen fantastisch, also reg dich wieder ab.
lg
Kate
Hallo Kate,
Ich weiß auch nicht woran das liegt aber ich finde es auch
doof.ich finde es normal.
Viele finden es auch normal das Leute mit Brille verprügelt werden.
An unserer Schule wussten wir so gut wie NICHTS. Das einzige
was uns beigebracht wurde war die nutzung der ZVS und
entsprechende Magazine lagen kurz vor Abschluss (!) auch mal
wild aufm Flur rum…Sie lagen ja auch dazu rum, um von euch gelesen zu werden.
Hab ich behauptet das es nicht gelesen wurde?
Aber ZVS deckt nur einen minimalen Anteil von Fächern ab.
Ja, was habt ihr denn erwartet? Dass euch 19-Jährigen jemand
alle Infos zum Studium vorkaut?
Was spricht denn bitte gegen EINE grobe Veranstaltung?
Wir hatten noch in der 12 (!) Klasse Aufklärungsunterricht, nach 4 mal (4. Klasse, 6. Klasse, 8. klasse und 10. Klasse) und da willst du mir erzählen dass eine kleine Infostunde zum Thema Uni zuviel verlangt wäre?
Man konnte nur auf eigene Faust was machen,
Das sollte man einem Abiturienten schon zutrauen.
Aber muss man ihnen auch immer Steine in den Weg legen?
Ergo war, das 60% meines Jahrgangs sich in der
Lehrerausbildung befindet, 30% machen eine Ausbildung und nur
der Rest studiert was anderes oder wartet/macht
Zivildienst/etc.Und natürlich sind die bösen Lehrer an allem schuld…
So, und jetzt zeig du verbitterte Dame bitte EINMAL wo in meinem Beitrag ich Lehrer schlecht gemacht habe.
Oder wird dir grade heiß und kalt, weil du keine Stelle findest, na?
Wie kann man sich mit so einer „Ich weiß zwar nicht worum es geht aber ich motz jetzt mal“ Einstellung überhaupt an Diskussionen beteiligen?
Ich weiß es ist nicht auf mich gemünzt, jeder wär dir recht gewesen, blöd nur, dass du grade bei mir keine Lehrerhetze findest.
lg
Kate
Also…es ist natürlich nichts gegen einen Infotag
einzuwenden, das können ja auch die Schüler mal selber
organisieren, wenn sie es für so wichtig halten oder die
Eltern regen das an, wenn es die Schule nicht von alleine
macht, Möglichkeiten gibt es genug. Sicher ist aber auch, dass
eine Infoveranstaltung kaum den Unterschied zwischen
Realschule und Gymnasium ausmacht.
Das meinte ich nicht. Nur, wenn ich nicht studieren will, sondern ne Ausbildung mache, dann brauch ich kein Abi, viele Arbeitgeber sehen Gymnastiasten als Theoretiker und wollen sie gar nicht soooo gern haben.
Klar gibt es auch Ausbildungsberufe die Abitur vorraussetzen, aber grundsätzlich geh ich davon aus, dass ein Abiturient studieren will.
Ich weiß nicht, wie es bei Euch so war, aber an den Gymnasien
(und ich vermute mal, dass es an den anderen Schulen nicht
viel anders ist) wird heutzutage PC- und Internetverfügbarkeit
in den Familien fast als obligatorisch vorausgesetzt.
Nö nicht wirklich, vielleicht auch weil bei uns „recht“ viele keinen Zugang hatten. Also zum Internet, gedrucktes sah man schon lieber.
Hausarbeiten werden regelmäßig in Powerpoint abgeliefert
(mindestens aber gedruckt) und Recherchen dazu im Netz
abgewickelt.
Bücherquellen waren grundsätzlich lieber gesehen als Internetquellen, und das ist sogar an meiner Uni so. Jedes www wird skeptisch betrachtet.
Kinder, die das tatsächlich nicht zu Hause
umsetzen können haben die Möglichkeit die PC in der Schule
… die es nicht gab. Die einzigen mit PC waren die Informatik- LKler.
zu
nutzen, auch Bibliotheken bieten Internetzugänge an.Wer allerdings als Abituruent und angehender Student
Hemmschwellen hat moderne Kommunikations- und
Informationsmöglichkeiten zu nutzen oder nicht in der Lage ist
sich Alternativen dazu zu suchen, der sollte m.E. seinen
Wunsch zu studieren generell überdenken.
Ich weiß, das es nicht sinnvoll ist, aber es gibt diese und man könnte den Leuten ja ein bisschen helfen… Vielleicht bin ich ja auch einfach zu nett, aber wenns wo hapert kann man ja doch nicht einfach sagen „Ja, Fick dich ins Knie und guck wo du bleibst“.
In meinem Seminar hatte ich Leute, die kein richtiges Deutsch konnten. Sogar Deutsche, die das nicht konnten, oder Probleme hatten eine simple Zusammenfassung zu schreiben, oder die nicht wussten was ein KOnjunktiv ist. Da habe ich einzelnen auch geholfen und siehe da, sie verbesserten sich.
Wenn man da mit einer Arschloch-Attitüde rangeht, ja wen wunders wenn es viele Abgänger gibt? Ist jetzt natürlich nur ein Beispiel
lg
Kate
Hallo Kate,
Ich weiß auch nicht woran das liegt aber ich finde es auch
doof.ich finde es normal.
Viele finden es auch normal das Leute mit Brille verprügelt
werden.
nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
An unserer Schule wussten wir so gut wie NICHTS. Das einzige
was uns beigebracht wurde war die nutzung der ZVS und
entsprechende Magazine lagen kurz vor Abschluss (!) auch mal
wild aufm Flur rum…Sie lagen ja auch dazu rum, um von euch gelesen zu werden.
Hab ich behauptet das es nicht gelesen wurde?
Aber ZVS deckt nur einen minimalen Anteil von Fächern ab.
Genauso wie das Latinum einen minimalen Anteil von Fächern abdeckt, der Chemieunterricht, der Sport-LK usw. Genau davon habe ich doch gesprochen: Es GEHT gar nicht anders, als dass sich jeder selbstständig darüber informiert, was er machen will. Die Lehrer können einem beim besten Willen an dieser Stelle nicht alles vorkauen.
Ja, was habt ihr denn erwartet? Dass euch 19-Jährigen jemand
alle Infos zum Studium vorkaut?Was spricht denn bitte gegen EINE grobe Veranstaltung?
Und was soll dort erzählt werden? Allgemeines Blabla, das eh schon jeder, der sich auch nur ansatzweise mit dem Gedanken an ein Studium befasst hat, kennt?
Wir hatten noch in der 12 (!) Klasse Aufklärungsunterricht,
nach 4 mal (4. Klasse, 6. Klasse, 8. klasse und 10. Klasse)
und da willst du mir erzählen dass eine kleine Infostunde zum
Thema Uni zuviel verlangt wäre?
Nee, ich will umgekehrt erzählen, dass man AUCH den Aufklärungsunterricht hätte weglassen können. 
Man konnte nur auf eigene Faust was machen,
Das sollte man einem Abiturienten schon zutrauen.
Aber muss man ihnen auch immer Steine in den Weg legen?
Wer spricht hier von Steinen?
Ergo war, das 60% meines Jahrgangs sich in der
Lehrerausbildung befindet, 30% machen eine Ausbildung und nur
der Rest studiert was anderes oder wartet/macht
Zivildienst/etc.Und natürlich sind die bösen Lehrer an allem schuld…
So, und jetzt zeig du verbitterte Dame bitte EINMAL wo in
meinem Beitrag ich Lehrer schlecht gemacht habe.
Oder wird dir grade heiß und kalt, weil du keine Stelle
findest, na?
Reg dich bitte ab. Anscheinend habe ich da bei dir eine wunde Stelle getroffen, dass du sofort so grantig wirst. Aber weil ich nett bin, antworte ich dir trotzdem in einem freundlichen Ton. Wenn es darum geht, Schüler an einer Schule zu informieren, wer wird da deiner Meinung nach stillschweigend als „Informant“ vorausgesetzt? Der Heilige Geist? Oder doch der Lehrer? Dass du das Wort „Lehrer“ nirgends explizit erwähnt hast, bedeutet nicht, dass dass sich der Leser nun ein abstraktes Wesen vorstellen sollte. Falls du die Damen und Herren vom Arbeitsamt meintest, hättest du das jedenfalls explizit dazuschreiben sollen.
Wie kann man sich mit so einer „Ich weiß zwar nicht worum es
geht aber ich motz jetzt mal“ Einstellung überhaupt an
Diskussionen beteiligen?
Ich weiß es ist nicht auf mich gemünzt, jeder wär dir recht
gewesen, blöd nur, dass du grade bei mir keine Lehrerhetze
findest.
Von diesem Forum bin ich einen reiferen Umgangsstil gewohnt. Deine Ausdrucksweise passt nicht recht hier rein.
Gruß,
Anja
Hallo Kate, Bekannte sich darum reißen, den Abiturienten Wissen über Unis vorzukauen? Warum sollen sich die Eltern darüber informieren (denn falls sie nicht gerade an der Uni arbeiten, werden sie von der derzeitigen Situation wohl auch kaum Ahnung haben), wenn es doch den erwachsenen Sohnemann/die erwachsene Tochter betrifft? Der Schuldirektor gehört in meinen Augen zu der Lehrerschaft. Also, was wolltest du uns mit diesem deinen Satz sagen? Insgesamt klingt es jedenfalls so, als müssten sich alle informieren bis auf die Schüler selbst, die das Recht hätten, die Informationen auf silbernem Tellerchen serviert zu bekommen. Imho sollte es genau andersherum laufen.
Wirklich brauchen tut man es auch nicht, es ist nur ein
Stempel.
Wovon sprichst du jetzt?
Es GIBT Unis die viele Fächer auch ohne diese Anforderung
gestalten, aber die sind (von hier aus zumindest) weit weg.
In dem Alter sollte man auch schon selbstständig genug sein, um, falls es für seinen beruflichen Werdegang günstig ist, von zu Hause wegziehen zu können… Ich habe das jedenfalls auch überlebt…
Wozu aber bitteschön Latein im vollen Umfang bei Anglistik gut
sein soll, wobei weder Altenglisch und Mittelenglisch, classic
modern english oder modern english auch nur ansatzweise was
mit romanischen Sprachen zu tun haben, um DAS zu
rechtfertigen. Aber so ist das halt, eine Aussiebmethode.
Keine Ahnung, interessiert mich auch nicht wirklich, weil ich etwas ganz anderes studiere. Und genauso wenig hätte es mich bei einer Info-Veranstaltung in der Schule interessiert.
Es ist ja auch, wie du vielleicht gelesen hast, falls du nicht
nur ein Ventil für deine „Oh die armen Lehrer jeder hackt auf
ihnen rum“ Propaganda suchtest,
(diesen garstigen Ton überlese ich mal wieder)
nicht nur dieser eine Punkt,
ich bin für eine generelle Information.
… die entweder zu allgemein bleiben würden und also Infos enthielten, die eh schon jeder weiß, oder von der Länge her ausarten würden, weil sie alle Fächerbereiche abdecken müssten.
Mit „diese pöhsen Lärar“ biste bei mir eh am falschen Draht,
meine Gym-Lehrer waren bis auf 2-3 Ausnahmen fantastisch, also
reg dich wieder ab.
Schön für dich. Vielleicht solltest du dir meine Postings noch einmal durchlesen, denn deren Sinn ist dir offenbar entgangen.
Gruß,
Anja
Lernaufwand
Hi,
jaja, diese schnuppertage kenn ich. Meist wollen die lehrer einem was bieten und schleppen die schüler dann ausgerechnet zum „tag der offenen tür“.
Da wird dann der spaßige teil des unilebens hervorgekehrt und alle denken „Prima!“. Nun gut, es mag solche „fun-fächer“ geben. Aber einen wirklichen eindruck vermittelt das alles ja nun nicht.
Der entscheidendste punkt ist IMHO der lernaufwand.
Damals im gymnasium hab ich mal einen mediziner gefragt, wie das studium denn so ist. Er meinte LERNINTENSIV. LOL
Die drei wochen mal-in-die-hefte-gucken vorm abi hielt ich bis dahin auch für lernintensiv. Dann während der physikumsvorbereitung (und jetzt in der examensphase) würd ich den typ gern nochmal in die finger bekommen.
Nach einem semester chemie (damals absolutes horrorfach für mich) hätt ich die leute im LK ausgelacht. Und die haben drei (!) Jahre gelernt.
Mein vorschlag an gymnasiallehrer wäre, dass man (z.b. im rahmen einer projektwoche) mal die lehrmethoden an einer uni vorstellt. Eine woche frontalunterricht, anwesenheit egal und der stoff der abschlussklausur ist mehr oder weniger bekannt (eher weniger als mehr) Da sollten dann aber auch so 100-150 seiten stoff rumkommen, der dan de facto mitsamt fußnoten nahezu auswendig beherrscht werden muss.
Und hier sind wir schon beim punkt. Welcher gymnasiast ist für so etwas zu begeistern, zumal es ja noch so coole projekte wie sackhüpfen und dreibeinlauf gibt…
LG Alex:smile: