meine Kollegen haben mich beauftragt mal den Markt auszuloten für einen Internetzugang.
Basis ist die Zusage, daß wir über bestehende Leitungen am Arbeitsplatz in der Bereitschaftszeit online gehen können - auf eigene Kosten versteht sich.
Nun ist der Telefonanschluss (ISDN) nicht von der Telekom, sondern einem lokalen Anbieter. Dieser bietet folgendes an:
Grundpreis monatlich DSL-Anschluss 39,90 DM (also die „Leitung“ laut Infotelefon)
Käme also summa sumarum ein Betrag von 78,90 im Monat zustande, und das bei einer Volumenbegrenzung auf 1 GB. Nicht eben das, was man ein Schnäppchen nennen könnte… Angeblich (laut Infotelefon) ist auch ein t-online-Zugang nicht möglich über deren Netz (also entfällt die Möglichkeit Leitung von osnaNET und Flat von AOL/t-online).
Was nun tun? Ich kann nicht einschätzen, ob 1 GB reicht. Allerdings befürchte ich, daß gerade am Anfang da fast immer jemand vorsitzt und auch viel aus dem Netz gesaugt wird. Jedes weitere MB kostet 8 Pf, 1 GB mithin ca. 80 DM. Dieses Risiko ist mir echt zu hoch.
Und - hat vielleicht jemand eine Idee, wie wir möglichst günstig und ohne unkalkulierbare Risiken ins Netz kommen?
Ich bin dankbar für jeden Tipp,
Wir haben in unserer Firma mit einer softwarelastigen und updatefreudigen Entwicklung mit 36 Leuten (ohne Fertigung, nur Entwicklung und Vertrieb) im Monat um die 1GB Datendurchsatz.
Wer hat sonst noch Erfahrung - reicht 1 GB?
Hi Stefan,
danke erst mal für dein statement. Es ist echt sauschwer sich auszurechnen, ob 1 GB reicht. Ich frage mich vor allem auch, was soll die Volumenbegrenzung, wenn (fast) jeder mit 1 GB auskommt?
Ich befürchte wirklich, daß am Anfang wie blöd aus dem Netz geladen wird…
Danke auf jeden Fall erstmal, CLAUS
Wir haben in unserer Firma mit einer softwarelastigen und
updatefreudigen Entwicklung mit 36 Leuten (ohne Fertigung, nur
Entwicklung und Vertrieb) im Monat um die 1GB Datendurchsatz.
Käme also summa sumarum ein Betrag von 78,90 im Monat
zustande, und das bei einer Volumenbegrenzung auf 1 GB. Nicht
eben das, was man ein Schnäppchen nennen könnte… Angeblich
(laut Infotelefon) ist auch ein t-online-Zugang nicht möglich
über deren Netz (also entfällt die Möglichkeit Leitung von
osnaNET und Flat von AOL/t-online).
Was nun tun? Ich kann nicht einschätzen, ob 1 GB reicht.
Aber ich. Ohne mächtige Downloads komme ich bei intensivem Surfen im Internet auf locker 500 MB täglich. Allein, ohne auch noch von Kollegen dabei unterstützt zu werden.
Ich stand auch gerade vor der Alternative mich für eine Flat bei 1&1 zu entscheiden, die ebenfalls begrenzt ist, allerdings die Option offen läßt sich zwischen 2 Modellen zu entscheiden:
a) Mtl. 29,90 DM bei 100 Stunden frei, keine Volumenbegrenzung
b) Mtl. 29,90 DM bei 2 GB Volumen ohne Zeitlimit
Ich denke die Version a) war die weitaus bessere Wahl.
Vielleicht ist euer Provider ja auch dahingehend konzessionsbereit?
Wir haben in unserer Firma mit einer softwarelastigen und
updatefreudigen Entwicklung mit 36 Leuten (ohne Fertigung, nur
Entwicklung und Vertrieb) im Monat um die 1GB Datendurchsatz.
Sollte also reichen.
Hi Stefan,
dann mache ich wohl irgendwas falsch, ich hab kein Problem am Tag 500 MB Volumen zu erreichen. Schickt ihr denn nur emails, oder wie haltet ihr das Volumen so niedrig?
Haut hin
Ich versende z.B. des öfteren Produktunterlagen und Handbücher als PDF. Ich rechne mit ca. 1MB pro Tag, sind ca. 20 MB pro Monat pro Kopf. Bei ca. 30 „aktiven“ Datenschleudern und unserer Homepage über die gleiche Strippe paßt das.
Datenverkehr User ca. 600MB / Monat
Datenverkehr Homepage ca. 200 - 400MB / Monat
Ich kenne die Gesamtzahl von eben genannten 1GB aus den Rechnungen der letzten Monate - zwischen 900 - 1,4 GB / Monat für alles zusammen.
Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass sich nicht jeder seinen Kram aus dem Netz saugen muss, wenn z.B. wie jetzt Netscape 4.78 erscheint, saugt den einer, oder bringt ihn auf CD mit und er wird im public-Bereich für alle verfügbar abgelegt. Ich informiere dann auch oft die Kollegen, das dort was ist.
Ich versende z.B. des öfteren Produktunterlagen und Handbücher
als PDF. Ich rechne mit ca. 1MB pro Tag, sind ca. 20 MB pro
Monat pro Kopf. Bei ca. 30 „aktiven“ Datenschleudern und
unserer Homepage über die gleiche Strippe paßt das.
Datenverkehr User ca. 600MB / Monat
Datenverkehr Homepage ca. 200 - 400MB / Monat
Stefan
Hi Steran,
habe mich mal eben mit dem Prifi-Dialer von 1&1 eigewählt, da das Teil eine Volumenanzeige hat.
Ich habe folgendes gemacht:
Einwahl, anschließend www aufgerufen, dieses Brett geöffnet. Dieses Posting geschrieben. Anschließend mein Postbankkonto aufgerufen, 1 Überweisung geschrieben, das Konto meiner Lebensgefährtin aufgerufen, aktuellen Kontoauszug angesehen. Outlook express geöffnet und 2 Emails abgerufen. Anschließend nachgesehen wie hoch das Volumen ist:
empfangen 811.269 Bytes, gesendet 208.794 Bytes.
Gesamtvolumen: 1,020063 MB. Da war kein Download, kein Bild oder sonst etwas voluminöses bei.
Du rechnest 1 MB pro tag, dieses 1 Mb hab ich gerade eben in 3 Minuten verbraten.
Ach ja, der Traffic wird VOR dem Proxy gerechnet. Und der ist immerhin für die üblichen sachen gut und gefüttert. Es hängen ja noch ein paar Firmen mehr dran.
Hy,
warum haben wohl so viele flat anbieter dicht gemacht? weil alle wie blöd aus dem netz alles mögliche gezogen haben.
die firmen, die jetzt eine flatrate mit volumenbegrenzung anbieten, finanzieren sich ausschlisslich über die mehrbenutzung dieser flat.
durch die schnellen downloads mit dsl werden auch gerne mal grössere sachen runtergeladen was man mit einem modem nie machen würde (wer sitzt schon 2 taqe vorm pc).
also verkalkuliere dich nicht, 1 GB ist ein klacks, gerade mit 30 leuten. würde dir auf jeden fall eine zeitbegrenzung empfehlen.
viel erfolg mit der auswahl des providers
gk
Ach ja, der Traffic wird VOR dem Proxy gerechnet. Und der ist
immerhin für die üblichen sachen gut und gefüttert. Es hängen
ja noch ein paar Firmen mehr dran.
Ich will Dir keinesfalls unterstellen hier fasche Auskünfte zu geben, kann aber durchaus sein, daß ihr in der Firma ganz andere Sachen erledigt, als der normale Freizeitsurfer. Denn rein mit Texten kommt man nicht auf Volumen. Bilder, Animationen, Werbebanner und Downloads hauen da eher rein.