Hallo,
welche Erkrangungen fallen unter „Pheripheren Erkrankungen der Blutgefäße“? Gehört ein Aneurysma dazu? Wäre wirklich dringend zu wissen.
Hallo,
welche Erkrangungen fallen unter „Pheripheren Erkrankungen der Blutgefäße“? Gehört ein Aneurysma dazu? Wäre wirklich dringend zu wissen.
Hallo drunkenbird!
Ja. Unter peripheren Blutgefäßen versteht man alle Gefäße außerhalb der Gehirns. Ein Aneurysma (= Gefäßwanderweiterung) ist aber eher die Folge von Erkrankungen der Blutgefäße. V. a. degenerative Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, aber auch Entzündungen, Verletzungen oder Bindegewebsschwächen können Ursache sein. Manchmal kann ein Aneurysma auch angeboren sein.
Emma
Danke für deine Antwort Emma!
Es ist so, dass ich gestern ziemlich starke Kopfschmerzen hatte und ein Arzt mir ein Medikament für/gegen Migräne gegeben hat. Heute hab ich nun jedoch gelesen, dass man das Medikament nicht bei Pheripheren Erkrankungen der Blutgefäße nehmen darf. Bei mir besteht jedoch der verdacht auf ein Aneurysma bzw. Gefäßanomalie kurz unterhalb der Schädelbasis (Dienstag Kernspin). Nun weiss ich nicht, ob ich das Medikament überhaupt nehmen durfte bzw. nehmen darf.
Weiß der Arzt von deinem Aneurysma? Wenn ja, hat er sich sicherlich gut überlegt (wir wollen es hoffen), was er dir verschreiben kann. Ansonsten hälst du es ja vielleicht bis Montag aus, bis du ihn anrufen und um Rat fragen kannst. Leider geht mein Wissen über Medikamente nicht tief, weswegen ich da jetzt nicht mehr dazu sagen kann. Sorry und gute Besserung!
Hallo!
Es ist so, dass ich gestern ziemlich starke Kopfschmerzen
hatte und ein Arzt mir ein Medikament für/gegen Migräne
gegeben hat. Heute hab ich nun jedoch gelesen, dass man das
Medikament nicht bei Pheripheren Erkrankungen der Blutgefäße
nehmen darf. Bei mir besteht jedoch der verdacht auf ein
Aneurysma bzw. Gefäßanomalie kurz unterhalb der Schädelbasis
(Dienstag Kernspin). Nun weiss ich nicht, ob ich das
Medikament überhaupt nehmen durfte bzw. nehmen darf.
Der Hinweis bei vielen Migräne-Medikamenten bezieht sich auf Patienten mit einer sogenannten „Peripheren arteriellen Verschlußkrankheit“, also mit krankhaften Verengungen in den Beingefäßen (z.B. das sog. „Raucherbein“), da manche Migränemittel die Durchblutung in den betroffenen Gebieten verschlechtern können. Höchstwahrscheinlich betrifft Dich der Hinweis bei Deinem Medikament nicht. Um Dir aber endgültig weiterhelfen zu können, müßte man zum einen wissen, um welches Medikament es sich genau handelt, und man müßte Dich und v.a. Deine Krankheitsgeschichte kennen… Der beste Ansprechpartner in so einem Fall ist in der Regel der behandelnde Arzt, und nicht ein mehr oder weniger anonymes Internetforum.
Bei der Gelegenheit: die meisten Ärzte bedenken relevante Nebenwirkungen und Gegenanzeigen von Medikamenten sehr wohl beim Verordnen, auch wenn sie es vielleicht nicht in jedem Fall offen ansprechen. Ausnahmen bestätigen aber leider die Regel.
Grüße!