Waschmaschine beladen

hallo allerseits!

Mein mitbewohner wollte mir grade weismachen, dass man eine waschmaschine grundsätzlich nur halbvoll beladen darf, da sie sonst kaputtgeht. kann das sein?
ich kann und will ihm das nicht so recht glauben. vor allem ist es doch ein riesen energieersparnis wenn man mehr wäsche reingibt! und so voll, dass man mit aller kraft nachstopfen muss macht wohl niemand eine waschmaschine, da dann die wäsche nicht richtig sauber wird.

ich hoffe auf aufschlussreiche antworten, damit diese frage endlich aus der welt ist.

liebe grüße, julia

Mein mitbewohner wollte mir grade weismachen, dass man eine
waschmaschine grundsätzlich nur halbvoll beladen darf, da sie
sonst kaputtgeht.

Es gibt eine Angabe über die maximale Einfüllmasse. 5kg und 6kg sind da übliche Größen bei Haushaltsmaschinen.
Wer mehr herein stopft, schädigt Antrieb und Lager.
Wer weniger befüllt, schont Antrieb und Lager, muss aber häufiger waschen (Schonungseffekt ist daher in realitas nicht gegeben!).

ich kann und will ihm das nicht so recht glauben.

Genau!

vor allem
ist es doch ein riesen energieersparnis wenn man mehr wäsche
reingibt!

Eben. Selbst die „1/2“ oder „Mini“ Taste ist Augenwischerei, denn bei 50% Füllmenge hat man immer noch deutlich mehr als 50% Energie/Wasserverbrauch.

und so voll, dass man mit aller kraft nachstopfen
muss macht wohl niemand eine waschmaschine, da dann die wäsche
nicht richtig sauber wird.

Optimal ist eine Befüllung nahe der Maximalgrenze, solange die Wäsche sich noch frei bewegen kann.

Hi,

Wer weniger befüllt, schont Antrieb und Lager,

das kann ich nicht recht glauben. Wenn man wenig einfüllt ist der Schwerpunkt der nassen Wäsche bei Schleudern weit außerhalb der Drehachse was man ja auch durch hohe Vibrationen merkt. Das schädigt den Lagern sicher mehr, als wenn eine große Masse gleichmäßig verteilt ist, oder?

Grüße,
J~

Optimal ist eine Befüllung nahe der Maximalgrenze, solange die
Wäsche sich noch frei bewegen kann.

Hallo,
die alte Regel ist, das über der Wäsche noch eine Handbreit Platz bis zur Trommel sein sollte.
Liebe Grüße
Marion

Hallo J~,

Wer weniger befüllt, schont Antrieb und Lager,

das kann ich nicht recht glauben. Wenn man wenig einfüllt ist
der Schwerpunkt der nassen Wäsche bei Schleudern weit
außerhalb der Drehachse was man ja auch durch hohe Vibrationen
merkt. Das schädigt den Lagern sicher mehr, als wenn eine
große Masse gleichmäßig verteilt ist, oder?

  1. Die Funktion ist aber nicht linear, wenn du nur einen Waschlappen in der Maschine hast, ist die Beladung minimal und die Unwucht aber auch. Stellt sich jetzt die Frage wo der ungünstigste Punkt liegt.

  2. Manche WaMas erfassen die Unwucht (praktisch wird meist die Auslenkung der Trommel erfasst). Diese Maschinen fahren die Drehzahl stufenweise hoch. Ist die Unwucht zu gross, wird die Trommel gestoppt und mit ein paar langsamen Trommelumdrehungen die Wäsche aufgelockert und anders verteilt, bevor der nächste Schleuderversuch beginnt. Mit jedem Versuch verliert die Wäsche auch einen Teil des Wassers wodurch die Unwucht auch nochmals kleiner wird.

MfG Peter(TOO)

Hallo Marion,

das ist schlicht und ergreifend nicht Richtig. Es gibt keine Faustformel dafür. Einzig und alleine das Gewicht der Trockenwäsche ist entscheidend.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo,

dummes zeug, was der schwätzt. Die Trommel locker auffüllen, bis sie voll ist, ohne zu Stopfen. Wird die Wäsche naß, fällt sie eh zusammen. Bei stark verschmutzter, oder sperriger Wäsche (Matratzenschoner zB) etwas die Füllmenge reduzieren.

Der Antrieb ist dafür ausgelegt, dies zu verkraften, alle neueren Geräte haben einen Unwuchtschutz, der Antrieb und Gerät vor „Spaziergängen“ schützt.

http://www.miele-waschlexikon.de/de/aktion/waschlexi…

gruß
dennis