Waschmaschine kocht, Tipp

Hier keine Frage, sondern ein Trick.

Waschmaschine kocht über.
Bei einem mechanischen Thermostat kein Problem.
Einfach austauschen.
Bei elektronischer Steuerung ist das nicht so einfach.
Ich hatte hier eine Miele-Waschmaschine. Die kochte über.
Den elektronischen Fühler (bei absoluter Abkühlung) gemessen:
20.8 kOhm.
Maschine gestartet und dann wieder ausgeschaltet.
Wasser war warm (nicht heiss, oder kochend).
Fühler gemessen: ca. 8kOhm.
D.h., der Widerstand des Fühlers ging runter.

Kabel vom Fühler abgezogen. An Stelle des Fühlers ein Poti
zwischengeschaltet.
Maschine gestartet und gwartet, bis Wasser warm wurde.
Poti heruntergedreht. Siehe da, Heizung schaltete aus.
Ein anderes Poti (mit höherem Wert) parallel zu dem Fühler geschaltet.
Maschine gestartet und gewartet, bis das Wassser richtige
Kochtemperatur erreicht hatte.
Poti ganz langsam heruntergedreht.
Die Heizung schaltete aus.

Danach habe ich die Waschmaschine verschiedene Waschgänge
durchlaufen lassen (30, 40, 60 Grad etc.). Alles lief nun richtig.

Dieser Trick ist nur als Anhaltspunkt gedacht.
Diesen Trick habe ich früher bei Gefrierschränke etc. mit elektr.
Steuerung benutzt.
Nur da war es umgekehrt.
Da erhöhte sich der Widerstandswert bei zunehmender Kälte.
War also einfacher. Da konnte man den zusätzlichen Widerstand (Poti)
in Reihe schalten.
Die Dinger funktionierten danach einwandfrei.

Für Trickser und Kenner:
Hat man einmal den zusätzlichen Widerstandswert ermittelt,
kann man:

  1. einen festen Widerstand einbauen,
    oder
  2. ein Poti in die Bedienfront für Feinabstimmung einbauen.

Klaus
http://www.secondware.de

Hier keine Frage, sondern ein Trick.

Waschmaschine kocht über.
Bei einem mechanischen Thermostat kein Problem.
Einfach austauschen.
Bei elektronischer Steuerung ist das nicht so einfach.
Ich hatte hier eine Miele-Waschmaschine. Die kochte über.
Den elektronischen Fühler (bei absoluter Abkühlung) gemessen:
20.8 kOhm.

NTC Widerstände von Bauknecht haben im kalten Zustand 35,9K-Ohm und bei 95° 1,1K-Ohm. Wenn dann die Maschine überkocht, müßte der Widerstand unter 1 K-Ohm liegen. Wenn das der Fall ist, mache ich mir doch nicht Mühe und bastel einen Ersatzwiderstand. Vielleicht sind dann die Materialkosten geringer, aber der Kunde zahlt letztendlich die Arbeitszeit. Aus meiner Sicht völlig unwirtschaftlich.

Maschine gestartet und dann wieder ausgeschaltet.
Wasser war warm (nicht heiss, oder kochend).
Fühler gemessen: ca. 8kOhm.
D.h., der Widerstand des Fühlers ging runter.

Kabel vom Fühler abgezogen. An Stelle des Fühlers ein Poti
zwischengeschaltet.
Maschine gestartet und gwartet, bis Wasser warm wurde.
Poti heruntergedreht. Siehe da, Heizung schaltete aus.
Ein anderes Poti (mit höherem Wert) parallel zu dem Fühler
geschaltet.
Maschine gestartet und gewartet, bis das Wassser richtige
Kochtemperatur erreicht hatte.
Poti ganz langsam heruntergedreht.
Die Heizung schaltete aus.

Danach habe ich die Waschmaschine verschiedene Waschgänge
durchlaufen lassen (30, 40, 60 Grad etc.). Alles lief nun
richtig.

Dieser Trick ist nur als Anhaltspunkt gedacht.
Diesen Trick habe ich früher bei Gefrierschränke etc. mit
elektr.
Steuerung benutzt.
Nur da war es umgekehrt.
Da erhöhte sich der Widerstandswert bei zunehmender Kälte.
War also einfacher. Da konnte man den zusätzlichen Widerstand
(Poti)
in Reihe schalten.
Die Dinger funktionierten danach einwandfrei.

Für Trickser und Kenner:
Hat man einmal den zusätzlichen Widerstandswert ermittelt,
kann man:

  1. einen festen Widerstand einbauen,
    oder
  2. ein Poti in die Bedienfront für Feinabstimmung einbauen.

Klaus
http://www.secondware.de

Völlig unsinnig.

Wenn ein NTC seine Kennlinie verändert, wird er damit nicht nach deiner Bastelei plötzlich aufhören. Du wirst also ständig an Trimmwiderständen spielen, während die Maschine immer mal wieder kocht. Dabei verziehen sich Plastikteile am Einspülkasten, die teurer sind als ein neuer NTC. Außerdem stimmen natürlich auch die übrigen Temperaturen nicht mehr.

NTC Widerstände von Bauknecht haben im kalten Zustand
35,9K-Ohm und bei 95° 1,1K-Ohm. Wenn dann die Maschine
überkocht, müßte der Widerstand unter 1 K-Ohm liegen. Wenn das
der Fall ist, mache ich mir doch nicht Mühe und bastel einen
Ersatzwiderstand. Vielleicht sind dann die Materialkosten
geringer, aber der Kunde zahlt letztendlich die Arbeitszeit.
Aus meiner Sicht völlig unwirtschaftlich.

Maschine gestartet und dann wieder ausgeschaltet.
Wasser war warm (nicht heiss, oder kochend).
Fühler gemessen: ca. 8kOhm.
D.h., der Widerstand des Fühlers ging runter.

Tja, was soll man machen, wenn gerade Feiertage sind?
Ausserdem ist das auch nur für Notfälle gedacht.
Klaus

Was soll man machen, wenn gerade Feiertage sind?
Übrigens habe ich das gemessen, die Temperaturen stimmen.
Ob 30, 40, 60 Grad etc.

Das habe ich übrigens auch bei meiner Bosch-Gefrierkombination gemacht.
Läuft jetzt schon einige Jahre tadellos.

Dieser Trick ist auch nur für Leute gedacht sie sich schnell
helfen müssen/können.

Kundendienste gibt es halt auch nicht immer in der Nähe.

Klaus

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