habe heute eine alte gebrauchte (aber voll funktionstüchtige) Waschmaschine geschenkt bekommen. Diese möchte ich nun gerne zu einem Tumbler umbauen. Für alle die nicht wissen was das ist: Ein Tubmler versetzt mit Schwingungen bzw. Rotationen kleinste Reinigungspartikel in Bewegung, die dann ein Objekt reinigen.
So nun meine Idee: Anstatt ein solches Gerät für viel Geld zu kaufen - einfach selber bauen. Dazu wollte ich den Waschmaschinenmotor auf langsamen Umdrehung laufen lassen und die Trommel mit Teppich auskleiden.
Die Maschine selbst ist eine Privileg RS 802. Der Motor der Wmaschine ist ein AEG. Habe mal die komplette Bez. vom Typenschild abgeschrieben.
AEG MCA
52/64 - 125 AG1
Sicherheitsklasse B
220 V - 50 Hz AC-Electronic
SBP 218 932|3
SN: 645 193 860
Der Anschlußteil hat 6 Pins. Zwei davon sind für die Drehzahlbestimmung und von den anderen 4 gehen zwei auf die Kohlen.
Soweit so gut… ABER…
Habe das Ding mal mit dem Schleudergang getestet (wäre aber viel zu schnell).
Das Problem ist nun: Der Motor wird über eine Elektronik auf Drehzahl geregelt. Hier kann ich zwar erkennen was gemacht wird aber nicht wie. Und zwar steigert das Modul die Spannung von 50V auf der einen Kohle (die andere bleibt konstant bei 220V) bis auf max. Ich kann aber nicht erkennen wie das angesteuert wird !
Gibt es eine Möglichkeit - kennt sich jemand mit diesem Thema aus.
…Ich kann aber nicht erkennen wie das angesteuert wird…
Bau doch einfach mal das Steuerteil aus, such nach den(m)
Schaltkreis(en) darauf und versuch das Ding mittels Google
wiederzufinden.
Meist sind auf der Herstellerseite typische Anwendungen
als Referenz-Schaltung dokumentiert und so hast Du
erstmal das Prinzip der Anwendung.
Meist sind noch einige einfache Formeln zur Berechnung
der wichtigsten Bauelemente dabei die einen wesentlichen
Einfluß auf die Eigenschaften des IC ermöglichen.
Gruß
T.K.
habe heute eine alte gebrauchte (aber voll funktionstüchtige)
Waschmaschine geschenkt bekommen. Diese möchte ich nun gerne
zu einem Tumbler umbauen. Für alle die nicht wissen was das
ist: Ein Tubmler versetzt mit Schwingungen bzw. Rotationen
kleinste Reinigungspartikel in Bewegung, die dann ein Objekt
reinigen.
So nun meine Idee: Anstatt ein solches Gerät für viel Geld zu
kaufen - einfach selber bauen. Dazu wollte ich den
Waschmaschinenmotor auf langsamen Umdrehung laufen lassen und
die Trommel mit Teppich auskleiden.
Die Maschine selbst ist eine Privileg RS 802. Der Motor der
Wmaschine ist ein AEG. Habe mal die komplette Bez. vom
Typenschild abgeschrieben.
AEG MCA
52/64 - 125 AG1
Sicherheitsklasse B
220 V - 50 Hz AC-Electronic
SBP 218 932|3
SN: 645 193 860
Der Anschlußteil hat 6 Pins. Zwei davon sind für die
Drehzahlbestimmung und von den anderen 4 gehen zwei auf die
Kohlen.
Soweit so gut… ABER…
Habe das Ding mal mit dem Schleudergang getestet (wäre aber
viel zu schnell).
Das Problem ist nun: Der Motor wird über eine Elektronik auf
Drehzahl geregelt. Hier kann ich zwar erkennen was gemacht
wird aber nicht wie. Und zwar steigert das Modul die Spannung
von 50V auf der einen Kohle (die andere bleibt konstant bei
220V) bis auf max. Ich kann aber nicht erkennen wie das
angesteuert wird !
Gibt es eine Möglichkeit - kennt sich jemand mit diesem Thema
aus.
in der Elektrik kenn ich mich nicht so aus, aber was sagen die Lager und Dichtungen, die ja für Wasser ausgelegt sind, zu feinen abrasiven Reinigungspartikeln?
Hi,
ich würde das ganz primitv mit einem Regeltrafo oder Dimmer versuchen anzusteuern (wahrscheinlich muß dazu die Regelel. überbrückt werden, der Motor also direkt an den Dimmer
MArkus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Und zwar steigert das Modul die Spannung
von 50V auf der einen Kohle (die andere bleibt konstant bei
220V) bis auf max. Ich kann aber nicht erkennen wie das
angesteuert wird !
So richtig verstehe ich das nicht.
Geht die Spannung an der gesteuerten Seite von 220V runter und
der Motor wird dabei schneller? (wenn an beiden Bürsten 220V anliegen
ist ja die Potentialdiff. null -> kein Stron fleißt mehr.
Gibt es eine Möglichkeit - kennt sich jemand mit diesem Thema
aus.
Ich habe auch keine Ahnung, was in dieser Regelung genau drin ist.
Ich würde aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf eine
Pulsweitenmodulation tippen. Damit lassen sich Motoren sehr gut in
der Drehzahl steuern/regeln.
Das könnte man dann aber nur mit einem Oszi genauer untersuchen.
Gruß Uwi
Also - was ich mit meinem Multimeter Messen kann ist das die eine Bürst fix auf 220V steht und sich die Andere von 0 auf 220 V hochpegelt. Dh. 0 - 30, 0 - 45, 20 - 65, 55 - 90, etc.
Wie ist das denn mit den Bürsten überhaupt und warum steht die eine konst. auf 220V
Gruß Verenea
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
na ja, und worin ist die Trommel gelagert? Was verhindert, das das Reinigungsmittel aus der Trommel gelangt? Wie verhinderst du ,das sich das Reinigungsmitel unter der Trommel ansammelt…
Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass die Lager und Dichungen relativ schnell verschleißen. Die Trommelmaschinen, die ich gesehen habem, bestanden meist aus einem dichtschließenden Gefäß, wo der Antrieb entweder aussen angeflanscht war, oder das Gefäß stand auf 2 Rollen, von denen eine angetrieben war (dient gleichzeitig als Untersetzungsstufe).
Also - was ich mit meinem Multimeter Messen kann ist das die
eine Bürst fix auf 220V steht und sich die Andere von 0 auf
220 V hochpegelt. Dh. 0 - 30, 0 - 45, 20 - 65, 55 - 90, etc.
Wie ist das denn mit den Bürsten überhaupt und warum steht die
eine konst. auf 220V
tja, ne guteFerndiagnose kann ich da nicht machen.
Ich vermute, die beiden Anschlüsse werden um 180° Phasenversetzt
angesteuert. Genaueres kann man nur mit einem Oszi rausbekommen.
Außerdem müstest Du mal versuchen die Gesamtbeschaltung des Motors
zu analysieren (also das Schaltbild von Statorspulen und Kollektor).
Mit einem Oszi kann man aber evtl. auch gleich den richtigen Punkt
in der Anstuerung finden, an den man dann ein alternatives Signal
draufgeben kann.
Gruß Uwi