Hallo Nicole,
Offizieller Test:
ZDF.umwelt hat die Nuss getestet. Das Ergebnis: Bei normaler Verschmutzung konnten durchaus gute Ergebnisse erzielt werden. Bei hartnäckigen Flecken war das konventionelle Waschmittel allerdings überlegen. Deshalb empfiehlt sich bei besonderer Verschmutzung eine zusätzliche Fleckenbehandlung. Und so geht’s
Abgepackt in ein kleines Stofftäschchen werden die Schalen zur Schmutzwäsche in die Trommel gelegt. Je nach Verschmutzungsgrad und Menge sollten zwischen drei und fünf Schalen zugegeben werden. Sowohl Bunt- und Kochwäsche (30 bis 90 Grad Celsius) als auch Wolle oder Seide lassen sich damit reinigen. Die Pluspunkte: Der Weichspüler kann eingespart werden, weil die Wäsche bereits sehr weich aus der Waschmaschine kommt; Buntwäsche wird zudem sehr farbschonend behandelt und die Wäsche ist geruchsneutral. Bei der Weißwäsche sollte man Bleichmittel dazugeben, sonst wird sie mit der Zeit grau. Darüber hinaus ist die Waschsubstanz 100 Prozent biologisch abbaubar und etwa halb so teuer wie herkömmliches Waschmittel. Bei zwei bis drei Waschgängen pro Woche reicht ein 1-Kilo-Beutel Waschnüsse ein Jahr lang - Kostenpunkt: ca.20 Euro. Vielseitig einsetzbar
Waschnüsse machen nicht nur Wäsche sauber, sie sind auch für die Körperreinigung und -pflege geeignet. Dafür muss ein Waschnuss-Sud hergestellt werden. Dazu werden drei bis sechs Nüsse in einem Liter Leitungswasser etwa fünf Minuten gekocht. Den Sud abkühlen lassen und abfüllen - fertig.
Mein Test 
Ich habe die Nuss auch getestet. Mit Seide, Nylon und Wolle und gleichzeitig in der Waschmaschine. Vorteil, es läd sich nicht mehr so statisch auf, und die Wäsche fühlt sich richtig gut an. Sauber wird sie auch, aber Karottenflecken in Lätzchen und andere hartnäckige Flecken muß man vorbehandeln. Dafür nehme ich immer Fleckenspray. Fett geht so raus. Stark verschmutzte und weiße Wäsche bekommt als Zusatz Proweiß Spezial HT (von Spinnrad)
Ein weiterer Vorteil der Waschnuss ist, dass sie nicht die Fasern „versiegelt“, so wie bei den herkömmlichen Waschmitteln. Das heißt, wenn doch noch mal Flecken nach dem Waschen drin sind, dass man diese danach einfacher behandeln kann.
Übrigens ich habe die Waschnüsse immer 2x zum Waschen benutzt.
Danach kann man sie noch mal aufkochen (10 Min.)und als Spülmittel/ Haarshampoo/Duschbad/Allzweckreiniger verwenden (ich gebe immer noch etwas Zitronensaft dazu). Man kann den Sud auch in Flüssigseifenspender geben. Mit ein paar Tropfen natürlichem Duftöl (Pfirsich, Lavendel ect.) riecht es dann auch noch gut.
Ich nehme immer Schalen ohne Kern, das ist im Endeffekt billiger, weil die Kerne doch sehr schwer sind.
Um eine ordentliche Waschwirkung zu erreichen, sollte man die Waschnuss-Schalen zerkleinern.
In Indien zerreiben die Frauen die Schalen mit ein wenig Wasser, wodurch eine kräftige Lauge entsteht. Und mit der wird dann gewaschen.
Mein Tipp 
Wenn man einen Garten (oder einen großen Balkonkasten) hat kann man auch Seifenkraut/ Saponaria officinalis anbauen und zum Waschen nehmen. Diese einheimische Wildstaude ist mit den Nelken verwandt und hat einen wundervollen Duft.
Sämtliche Pflanzenteile, insbesondere aber die Wurzel, geben in Wasser aufgekocht eine ganz milde Waschlauge. Auch für Seifenallergiker.
Aber für die Wäsche benutze ich lieber weiterhin die Waschnuss weil schneller und besser zu dosieren *g*
Hier beziehe ich die Waschnuss und proweiß:
http://shop.spinnrad.de/storeFront/default.php?cPath…
Liebe Grüße von
Helga