hallo luggi!
Was haltet ihr (Washington-)Experten davon? Sind 5 Tage zuviel
/ zuwenig? Man bedenke auch, dass Winter ist - ist das ein
Problem (Sightseeing)? Generell Mietauto oder doch besser
öffentliche Verkehrsmittel benutzen? Welche Attraktion würdet
ihr auf keinem Fall auslassen?
washington ist kleiner als man denkt (da die äußeren bezirke für touristen ja
eher uninteressant sind)! wenn man noch gut zu fuß ist und auch ein bißchen
laufen nicht schlimm findet, sind eigentlich alle wichtigen und intressanten
orte zu fuß zu erreichen. ich hab vor einem jahr im studentenviertel gewohnt,
was relativ zentral liegt und bin nur ein einziges mal mit dem taxi nach hause
(da nachts und allein als frau - man muß ja kein risiko eingehen).
5 tage finde ich persönlich eigentlich genau richtig. man kann sich viele sachen
in ruhe anschauen und hat keinen streß.
wenn ihr ins weiße haus möchtet, würde ich mich schon vorher sowohl mit der
deutschen botschaft in washington als auch mit der amerikanischen botschaft in
berlin (doppelt hält besser) in verbindung setzen, da es sehr schwierig ist,
dort als besucher einlaß zu finden. interessant ist es bestimmt. ich wußte es
vorher nicht und konnte es mir darum leider nicht von innen ansehen. :o( als
amerikaner muß man sich an seinem kongreßabgeordneten wenden. viel glück dabei!
das air and space museum ist echt klasse. vor allem weil der eintritt auch noch
kostenlos ist. bei allen museen, die zum smihtonian institut gehören, ist der
eintritt frei.
wenn ihr aber nichts gegen eintritt zahlen habt, habe ich noch einen anderen
tollen tip für euch jungs: das spionage-museum!!! was hatte ich doch für einen
spaß - sogar als frau. dieses museum ist echt cool und ihr dürft es auf keinen
fall verpassen.
ansonsten sollte man auf jeden fall bei den üblichen verdächtigen vorbeischauen
und einen tag für alle memorials einplanen. die liegen in guter fußweglänge
zueinander und sind doch interessant mal aus der nähe zu sehen. aber vorsicht,
die amis sind da sehr schwülstig und patriotisch - das kann auf dauer ganz schön
antsrengend werden. die weniger bekannten, haben mir persönlich übrigens besser
gefallen und alle sind sehr liebevoll gestaltet. wenn ihr glück habt, könnt ihr
euch ja einer gruppe mit erklärbär anschliessen, da lernt man eine ganze menge.
das pentagon soll man wohl auch besichtigen können, aber da ich leider keine
fünf tage zeit hatte, habe ich das nicht geschafft. es ist aber auf jeden fall
von der innenstadt aus gut mit den öffentlichen verkehrsmitteln zu erreichen.
tja, winter? keine ahnung wie washington im winter ist. ich war im frühjahr da.
aber es gibt eigentlich kein schlechtes wetter, nur unpassende kleidung. bei mir
war ein tag sonnenbrand verdächtig und am nächsten hat es den ganzen tag
geregnet und es war kalt, der tag drauf war dann dazwischen. weiß leider nicht
ob das wetter auch im winter so wechselhaft ist.
ansonsten solltet ihr euch noch darauf einstellen, das leider gegen neun die
bordsteine hochgeklappt werden, eigentlich erscheint washington mehr wie eine
kleinstadt. naja, wenn ihr auch später noch was erleben wollt - ab ins
studentenviertel (ich glaube es hieß georgetown, bin mir aber nicht mehr
sicher), dort ist auch später noch was los.
puh, mehr fällt mir gerade nicht ein. solltest du noch andere fragen haben,
kannst du mir gerne eine mail schreiben und ich schau mal ob ich helfen kann.
auf jeden fall viel spaß wünscht
LeiLoo
Danke schon mal im Voraus,
Luggi
PS: Die Frauen müssen arbeiten deswegen bleiben die zuhause
.
schade für eure frauen! gut für euch! gibts wenigstens keinen streit ob man
gemälde oder flugzeuge guckt. ich mag beides und meine bessere hälfte auch, da
gehts dann immer gerecht zu. ;o)