Wasser?

Hallo,

kann mir jemand plausibel erklären, ob es wirklich war ist,
dass warmes (heisses) wasser schneller gefriert, als kaltes.
das würde bedeuten: wenn man zwei gefäße mit wasser in den eisschrank stellt, wo in einem z.b. wasser mit +60 grad und dem anderen wasser mit
+15 grad ist, dass dann das wasser mit +60 grad schneller gefriert.
ich kann das nicht glauben (verstehen)!!!

DANKE, peter

Hi…

kann mir jemand plausibel erklären, ob es wirklich war ist,
dass warmes (heisses) wasser schneller gefriert, als kaltes.

Nicht unbedingt intuitiv, trotzdem wahr.
Schön erklärt unter http://www.zeit.de/archiv/1997/27/stimmt27.txt.19970…

genumi

Hallo,

kann mir jemand plausibel erklären, ob es wirklich war ist,
dass warmes (heisses) wasser schneller gefriert, als kaltes.
das würde bedeuten: wenn man zwei gefäße mit wasser in den
eisschrank stellt, wo in einem z.b. wasser mit +60 grad und
dem anderen wasser mit
+15 grad ist, dass dann das wasser mit +60 grad schneller
gefriert.
ich kann das nicht glauben (verstehen)!!!

Beim wärmeren Wasser verdunstet noch einiges, es muß also im Endeffekt weniger gefrieren als beim kälteren. Daher geht es schneller.

Gruß
Edith

hallo „genumi“

ich hab lange über dieses problem nachgedacht, aber als ich den artikel
, den du mir per link geschickt hast, durchgelesen habe, fiel es mir
wie schuppen von den augen - aber trotzdem: auf das muss erst mal
jemand kommen!

DANKE vielmals

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Hallo,

ich hab lange über dieses problem nachgedacht, aber als ich
den artikel
, den du mir per link geschickt hast, durchgelesen habe, fiel
es mir
wie schuppen von den augen - aber trotzdem: auf das muss erst
mal
jemand kommen!

Im Artikel fehlt allerdings noch, dass es selbstverständlich auch von der Umgebungstemperatur abhängt: Bei wirklich niedrigen Temperaturen ist das Wasser so schnell gefroren, dass nicht viel verdunsten kann.

Grüße,

Anwar

Nicht unbedingt intuitiv, trotzdem wahr.
Schön erklärt unter
http://www.zeit.de/archiv/1997/27/stimmt27.txt.19970…

Na ja, nicht immer.
Steht in dem Artikel nicht auch:

„Der Erfolg des Experiments hängt nicht nur von der Wassertemperatur, sondern auch von der Form und dem Material der Gefäße ab: Es muß sichergestellt sein, daß wirklich der größte Teil der Kühlung über die Verdunstung erfolgt. Also sollten die Wände des Behälters gut isolieren (Holz oder Kunststoff, kein Metall), und die Wasseroberfläche muß möglichst groß sein.“

Geht also nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Manfred

PS: Habe grade zwei Eichebecher voll Wasser (60° und 15°) in die Kühltruhe (-20°) gestellt. Mal sehen, wer zuerst friert.

Hallo Manfred,

PS: Habe grade zwei Eichebecher voll Wasser (60° und 15°) in
die Kühltruhe (-20°) gestellt. Mal sehen, wer zuerst friert.

wie ist der Test ausgegangen?

Gruß
Pat

An alle, die es wissen wollen:

Das kalte Wasser ist zuerst gefroren.
Vom warmen Wasser sind 0,1 g verdunstet.
Die Gewichtsveränderung vom kalten Wasser war mit meiner Waage nicht messbar.

Ach ja, in den Eierbechern war zu Beginn jeweils 2 g Wasser.

Gruß
Manfred

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Hallo Peter,

eine immer wieder gern genommene Frage.

Schlicht gesagt:
Wenn man ‚normale‘ Bedingungen einhält gefriert das klate Wasser zuerst.

Alle Varianten, bei denen das warme Wasser zuerst gefriert, beruhen darauf, daß man den Effekt der Verdunstungskälte ungemäß über den der Wärmeableitung vergrößert.

Wenn Du also einen Becher mit Warmen oder heißem Wasser in eine Tiefkühltruhe stellst und daneben einen Becher mit gleichviel kaltem Wasser, gefriert das kalte Wasser schneller; je kälter desto schneller.

Nimmst Du eine sehr flache Schale, in die Du wenig Wasser gibst, nimmt die Verdunstungskälte unproportional zu und dort gefriert das ursprünglich warme Wasser zuerst.

Allerdings ist das etwas ‚miese‘ Physik, weil die Fragestellung dann nicht eindeutig eingegrenzt wurde.

Gandalf