In meinem Wasserverdunstern, welche ich auf den Heizkörpern stehen habe, zeigen, nachdem das Wasser verdunstet ist, bereits beim ersten Mal nach der vorherigen Reinigung, deutliche Ablagerungen und den Wänden der jeweiligen Glasgefäße.
Wenn ich mir vorstelle, dass diese Ablagerungen auch in meinem Inneren anhaften, möchte ich am liebsten kein Leitungswasser mehr trinken.
Wer kann dazu Hinweise geben, da das Leitungswasser ja als unbedenklich gilt.
Hi,
Sorgen würde ich mir eher machen, wenn keine solchen Ablagerungen entstehen. Das sind im Wasser gelöste Salze (Mineralstoffe werden sie von der Ernährungswissenschaft genannt), die nicht verdunsten, sondern eben im Gefäß zurückbleiben. Die braucht Dein Körper auch, also keine Sorge.
Wenn es Dir unangenehm ist, dann kannst du sie ja mit Hilfe eines Wasserfilters (Brita z.B.) aus dem Trinkwasser rausfiltern, um sie dann in Tablettenform als Nahrungsergänzungsmittel wieder zu dir zu nehmen - denn dein Körper braucht sie.
Die Franzi
Wer kann dazu Hinweise geben, da das Leitungswasser ja als
unbedenklich gilt.
Das ist (überwiegend) ganz einfach Kalk. Der tut nix, im Gegenteil: nach einer Statistik, die ich irgendwann irgendwo mal gelesen habe (bitte nicht nach Quelle fragen, irgendwann steht hier für mehr als ein Jahrzehnt her), waren die Gegenden Deutschlands mit dem höchsten Kalkgehalt (wir reden hier von 100°dH und mehr, da rieselt das Wasser wirklich aus der Leitung) gleichzeitig die Gegenden mit der niedrigsten Herzinfrakt-Quote Deutschlands. Zusammenhang wurde vermutet, aber damals noch nicht nachgewiesen.
Abgesehen vom Verkalken aller Wassererhitzer und einem höheren Verbrauch an Wasch- und Spülmittel ist Kalk harmlos.
Trinkwasser ist das am häufigsten und am strengsten kontrollierte Lebensmittel, du kannst dir ziemlich sicher sein, das da nichts gefährliches drin ist.
lg, mabuse
Hallo,
ich hab mal nachgerechnet, diese Ablagerungen koennen in einem Leben den Umfang von etwa zwei Zementsaecken Trockenmasse erreichen.
Es gibt einige Buecher, in denen davor gewarnt wird, solches Wasser in Mengen zu trinken, wie zB Wasser kann Ihre Gesundheit gefaehrden.
Interessant duerfte auch Vincent sein, der verminderte Krebshaeufigkeit fand bei sauberem Wasser. bevincent.com (franzoesisch)
Wasser ist im Koerper Transportmittel, wie Wasser in der Waschmaschine fuer den Schmutz. Was waere, wenn wir dort schmutziges Schlammwasser einfuellen zum Waschen?
Das Filtern mit Brita bringt etwas Reduzierung der Ablagerungen, abkochen sehr wenig, Umkehrosmose viel und Dampfdestillation eher zuviel.
Alternativ kann man mineralarmes Wasser beschaffen, kostenlos an einigen Quellen oder beim Discounter ab 16 ct/Liter, oder Melone und anderes Wasserhaltige essen.
Es ist nicht nur Kalk im Leitungswasser, auch Eisen, Chlor, Natrium und vieles mehr. Sterben wird man nicht direkt, der Beweis laeuft taeglich millionenfach. Man kann sich bemuehen, zum Trinken besseres Wasser als Leitungswasser zu bekommen. Weil ich es mir wert bin.
Gruss Helmut
Moin Günter,
Wenn ich mir vorstelle, dass diese Ablagerungen auch in meinem
Inneren anhaften, möchte ich am liebsten kein Leitungswasser
mehr trinken.
ähm, wann sind diese Kalkablagerungen entstanden?
Richtig - als (nahezu) alles Wasser weg war.
Wie trocken ist es in Deinem Körper, daß Du solche Ängste haben mußt?
Mit Wasser sterben wir, ohne auch, nur schneller!
Gandalf
Leitungswassertrinker
Hi,
das Wasser verdunstet innerhalb unseres Körpers ja nciht (anders als im Wasserverdunster auf der Heizung). Die Sachen bleiben also darin gelöst.
Viele der Mineralien, die im Wasser sind, braucht unser Körper aber. Eisen, Natrium, …
Wo bekommst Du die denn her, wenn Du sie vorher aus dem Wasser rausfilterst?
Übrigens ist das Wasser, was Du per Bioapfel etc zu dir nimmst, noch nciht mal so gut gefiltert wie das Trinkwasser …
Die Franzi
Herzlichen Dank an alle Antwortenden
Ihr habt mit Euren Beitragen mein Problem gelöst, dafür möchte ich danken.
Herzliche Grüße
Günter