Hallo zusammen!
Eigentlich habe ich über Physik überhaupt keine Ahnung und ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem weiterhelfen. Ich bin dabei für ein kleines Projekt in Kunst eine Art Zimmerbrunnen zu entwerfen. Dabei läuft das Wasser gleichmäßig auf einer Edelstahloberfläche hinunter. Das hab ich auch ganz gut geschafft und das Wasser ist gleichmäßig gelaufen, da die Oberfläche extra leicht strukturiert ist. Jetzt hab ich versucht die Oberfläche mit einer Bilderfolie zu bekleben, da es ja auch nach was ausschauen soll. ALlerdings läuft nun das Wasser, obwohl die Struktur darunter noch zu erkennen ist, richtig spaghettiartig hinunter. Verschiedene Reiniger haben nichts gebracht und es sieht so extrem aus, dass ich denke dass es nichts helfen würde nur die Oberflächenspannung des Wassers zu zerstören.
Habt ihr eine Ahnung wie ich das Wasser dazu bringe richtig an der Folie herunter zu laufen?
Danke schonmal im Voraus!
Gruß, schneggle86
Hallo schneggle86,
ich habe Deine Frage an Leute weitergereicht, die ausgebildete Physiker sind.
Ich selbst kann die Frage nicht beantworten.
Sobald ich etwas höre, gebe ich es weiter.
Lieben Gruß
Folkert
Du hast die Antwort bereits selbst gegeben:
Das ursprüngliche Fließverhalten wurde durch die strukturierte Oberfläche erzeugt.
Jetzt wird das Fließverhalten durch die ebene Oberefläche der Folie bestimmt.
DU kannst die Struktur „sehen“, dein Wasser muss sie „spüren“
Du könntest versuchen, ob deine Bildfolie z.B. mit Heißluft auf die strukturierte Oberfläche angeschmolzen werden kann und damit die Oberfläche der Folie ebenfalls strukturiert wird.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo schneggle86,
ich habe jetzt vom Physiker eine telefonische Antwort erhalten.
Wir haben es ja mit zwei Agregatzuständen zu tun.
- das Wasser selber
- die Fläche, auf der das Wasser läuft
Eine Kunststoffoberfläche sorgt immer für diesen Zustand, dass Wasser wie „Spahetti“ herabläuft. Um das zu verhindern, dürfte das Wasser keine Verbindung zum Kunststoff herstellen. Also eine andere Oberfläche benutzen.
Beim Wasser selber kann man auch eingreifen. Es geht hierbei um die Begriffe „Hydrophob“ und „Hydrophil“
(wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrophobie)
Eingesetzt wird hierbei Tenside oder Fettsäuren, die man dem Wasser beigibt. Das wird auch beim Waschen eingesetzt. Nur könnnte hierdurch das Problem entstehen, dass es zu Blasenbildung (Schaum) kommen kann.
Das ist es erstmal.
Lieben Gruß
balken98