Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,
Wir haben/hatten seit Tagen ~ 20cm Wasser im Keller, was aber endlich zurückgeht (nun ist der Boden nur noch teilweise bedeckt - Pfützen). Die Wände sind bis zu 1m hoch feucht; allerdings geht die Feuchte auch schon zurück (gehört aber entfernt).
Meine Fragen:
*was kann man nachträglich tun, um so einen Wassereintritt zu verhindern?
*besteht eine Gefahr in Bezug auf die Statik?
Hintergrund:
- Zweifamilienhaus, ca. 30 Jahre alt, ~100m² Fläche
- keine Wanne unter dem Keller, keine Drainage
- Lage: früheres Überschwemmungsgebiet mit höherem Grundwasserspiegel (ab ca. 3m; Fundament ist ca. 2,5m; jetzt ca. 2m hoher Spiegel)
- Wasser kommt eventuell über den Kamin und durch Bodenfliesen (Estrich/Fundament rissig?)
Restriktion(en):
- Drainage graben schwer machbar da Grundgrenze & große, aufgeschüttete Terasse
- wenn möglich, dann nicht zu teuer, da „erst“ zweiter Wassereintritt und dieser erst nach 19 Jahren
Idee:
- „einfach“ die Wände reparieren und an den Tiefpunkten kleine Schächte für Tauchpumpen stemmen, um bei einem erneuten Eintritt schnell abpumpen zu können. Eventuell Gefälle in den Räumen erstellen.
Mein Grund für diese Ideen -> Erster Wassereintritt nach 19 Jahren, daher könnte wieder so lange „eine Ruhe“ sein. Sollte aber bald wieder was kommen, dann gehörts richtig gemacht. Ich wiege bei der Idee einfach das Risiko mit den Kosten ab. (Was meint Ihr/Sie dazu?)
Einziges Bedenken: Was ist, wenn das Fundament rissig ist?
Ich/Wir würden uns sehr über informative sowie konstruktive Beiträge freuen und wir danken Euch gleich im Voraus dafür!