Wasser, Kalkausfällung, Kriechstrom

Hallo wer-weiß-was,
habe bei einem Brunnen in Südniedersachsen massive Probleme mit Kalkablagerungen. Wasserhärte: 35 Grad dH, hohe Gehalte an Nitrat, Eisen und Mangan.
Der Brunnen besteht aus normalen Betonsteinplatte, in die ebenerdig 12 Fontänendüsen eingelassen sind. Der Brunnen ist somit voll begehbar. Habe im Jahre 1998 dort wegen der Probleme eine energetische Wasseraufbereitung installiert, die 98 zur vollen Zufriedenheit der Stadt gearbeitet hat. 1999 massive Kalkablagerungen im Rohrleitungssystem und auf den Betonsteinplatten, die mit hoghen finaniellen Aufwand entfernt werden mußten. Nun stellt sich heraus, das in den Eisenteilen des Brunnens im trockenen Zustand von ca. 1 Volt fließen, im Betriebszustand dürfte dieser Wert höher liegen. Weiß eine/r von Euch, wie sich Kriechströme im Wasser auf das Ablagerungsverhalten von Kalk und Schwermetallen im Wasser und auch auf Algen sich auswirken ? Kennt jemand von Euch einen unabhängigen, vereidigten Gutachter, der Stellung zu dieser Problematik nehmen kann ? Die ganze Sache ist sehr wichtig für mich, da es hier um ziemlich hohe Schadenersatzansprüche geht.
Viele Grüße und vielen Dank
Frank Monderkamp

Hallo,

durch die Ströme soll sich das Calcit Kristall in das weniger absetzbare Aragonit Kristall umwandeln. Dieser Kristalltyp kann durch seine Struktur sich nict mit anderen Kristallen zu einem größeren Molekül ablagern.
Die DVGW hat versucht ein Zertifikat zu erteilen, konnte aber keines der Geräte eine Wirksamkeitsbescheinigung ausstellen.

Problematisch für Rohrleitungen sind Krichströme allemal, da es hierbei zu elektrochemischer Korrosion kommen kann.

Wenn du bei deinem Rechtsstreit etwas in der Hand haben willst, sollte das Gerät schon eine DVgW Zulassung haben oder eine anderes Zertifikat, welches eine Funktion des Gerätes nachweist, ohne schädliche Wirkungungen zu haben.

Rainer
http://people.freenet.de/brunnen

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Hallo Gustav,
vieln Dank für Deine Antwort. Eigentlich sollten keine Kriechströme im
Brunnenwasser sein. Ich vermute, daß diese erst zum fehlerhaften Arbeiten der
Anlage geführt haben ,da bei den neuen Energetischen Verfahren gerade
Kriechströme und Elektrosmog Probleme bereiten. Die DWGW-Prüfungen halte ich für
die Prüfung von Wasser und Wasserqualität nur für eingeschränkt tauglich. Wäre
aber interessant, wenn wir uns über das Thema Wasser unterhalten könnten.

Viele Grüße
Frank

Das Problem sind doch die Kalkausfällungen und nicht die Kriechströme. Bei jeder Verwirbelung wird Sauerstoff und Kohlensäure ausgestrippt, durch Algenwachstum wird ebenfalls Kohlensäure verbraucht, dabei verschiebt sich das Gleichgewicht und Kalk fällt aus, ebenfalls kann warmes Wasser weniger Kalk lösen als kaltes. Diese Effekte sind weit aus stärker als irgendwelche galvanischen Effekte

Wolfgang

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Hallo Frank,

wo kommen denn die Ströme her, ich dachte diese stammen aus deiner Anlage ?

Rainer
http://people.freenet.de/brunnen