Ein Mieter hat morgens mit sein Fenster Probleme,immer wenn es kalt wird beschlagen so die Fenster das Wassetropfen auf den Scheiben sind und auf der Fensterbank das Tropfwasser runterläuft.Obwohl regelmäßig stoßläuften stattfindet und die Leuftfeuchtigkeit bei 56-67% liegt.Was kann der Mieter tun???
Ein Mieter hat morgens mit sein Fenster Probleme,immer wenn es
kalt wird beschlagen so die Fenster das Wassetropfen auf den
Scheiben sind und auf der Fensterbank das Tropfwasser
runterläuft.Obwohl regelmäßig stoßläuften stattfindet und die
Leuftfeuchtigkeit bei 56-67% liegt.Was kann der Mieter tun???
Hallo,
das ist in erster Linie ein physikalisches Problem, kein mietrechtliches.
Bei genügender Kälte draußen ist die Innenseite der Fensterscheibe auch entsprechend kälter. Sie kann dort so kalt werden, dass bei der Temperatur die relative Luftfeuchtigkeit auf 100% ansteigt, so dass Wasser auskondensiert.
Abhilfe : Fenster mit geringerer Wärmedurchgangszahl einbauen (lassen). Nur wird der Vermieter zu Recht sagen können, dass die Wohnung wie gesehen angemietet wurde.
Gruß
Karl
Hallo!
Baut man aber bessere Fenster ein und die Scheiben beschlagen nicht mehr, besteht die Gefahr, dass sich das vorhandene Wasser an den Wänden niederschlägt und Schimmelbildung verursacht.
Ich denke, es ist wesentlich einfacher, das Wasser am Fenster „einzusammeln“ anstatt das sonst entstehende Schimmelproblem zu bekämpfen.
Zuerst sollte also sichergestellt sein, dass die Wände ausreichend gedämmt sind, bevor über den Austausch der Fenster nachgedacht wird.
Leider ist es häufig so, dass in Häusern mit schlecht isolierten Fenstern auch die Wände nicht gut gedämmt sind.
Viele Grüße
Anne
Hallo!
Baut man aber bessere Fenster ein und die Scheiben beschlagen
nicht mehr, besteht die Gefahr, dass sich das vorhandene
Wasser an den Wänden niederschlägt und Schimmelbildung
verursacht.
Hallo,
wenn nach Einbau besserer Fenster Wasser sich niederschlägt, dann liegt das an den besseren Dichtungen, die den Luftaustausch drastisch herunterbringen. Letzteres bedeutet einen Anstieg der Luftfeuchtigkeit in den Räumen.
Und bei mangelhaft gedämmten Wänden kommt es dann zur Kondensation und anschließender Schimmelbildung.
Siehe auch ganz aktuell :
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…
Ich denke, es ist wesentlich einfacher, das Wasser am Fenster
„einzusammeln“ anstatt das sonst entstehende Schimmelproblem
zu bekämpfen.Zuerst sollte also sichergestellt sein, dass die Wände
ausreichend gedämmt sind, bevor über den Austausch der Fenster
nachgedacht wird.
Bringt idR auch mehr.
Gruß
Karl
Leider ist es häufig so, dass in Häusern mit schlecht
isolierten Fenstern auch die Wände nicht gut gedämmt sind.Viele Grüße
Anne
immer wenn es kalt wird beschlagen so die Fenster
Das ist eigentlich ein völlig normaler Vorgang > warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft …
Leuftfeuchtigkeit bei 56-67%
bei wieviel Grad Raumtemperatur?
Obwohl regelmäßig stoßläuften stattfindet
auch richtig?
d.h. warme feuchtigkeitsreiche Luft wird durch kalte, feuchtigkeitsarme Luft ausgetauscht?
> im Zusammenhang mit oben > „wenn es kalt wird“ deutet das eigentlich auf falsches Nutzerverhalten, falsches Lüften hin …
Vielleicht zunächst mal die Tipps für richtiges Lüften/Heizen abarbeiten?
kurz
http://www.mieterbund.de/recht/mietrecht_aktuell/mie…
oder ausführlich mit etwas mehr Erklärungen
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf
http://www.dimagb.de/info/bauneu/schiml1.html
Was kann der Mieter tun???
Hallo,
das Wasser mit einem Lappen von den Fenstern abwischen (praxisbewährter Tip vom Bewohner eines Hauses Baujahr 1946).
Gruß,
Markus
Hallo,
die Tips in diesem Link sind aber ziemlich mit Vorsicht zu genießen. Unter anderem wird dort empfohlen, einfach die Dichtungen in den Fenstern zu entfernen, statt sich an vernünftiges Lüften zu gewöhnen. Aua!
Gruß
loderunner
Aua!
… finde ich gar nicht.
Bei Nutzern (Mietern) die einfach nicht kapieren können (oder wollen), dass richtiges Lüften ein ganz entscheidender Faktor ist, gibt es nur 2 Möglichkeiten Schaden am Gebäude zu vermeiden: Zwangs-Lüftung (durch eine nicht vom Nutzer beeinflussbare technische Lüftungseinrichtung) oder eben zunächst als deutlich preiswertere Variante das Entfernen der Fenster-Dichtgummis.
Dies empfehlen auch viele andere Seiten/Fachleute/Sachverständige (u.A. Bundesumweltministerium)
> natürlich immmer dabei vorausgesetzt, dass Feuchtigkeitsprobleme/Schimmel auf falsches Nutzerverhalten zurückzuführen ist
Ich rate mal, beim „Schimmel-Pabst“ Konrad Fischer zu stöbern:
http://www.konrad-fischer-info.de/2136bau.htm
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