fülle ich eine badewanne oder auch ein waschbecken mit wasser und ziehe dann den stopfen so kann man beobachten das der wasserablauf in kreisen nach rechts erfolgt.
auf der anderen seite der erde würde das wasser in kreisen nach links ablaufen.
zusatzlich zu Markus’ Link gelten die alten Bauernregeln Nix glauben und Versuch macht kluch. Setz Dich vor die Wanne, lass hundertmal Wasser einlaufen, zieh hundertmal den Stöpsel und schreib auf, was passiert, dann siehst Du sofort, dass die Behauptung schlicht falsch ist.
Die Tatsache, daß allein in ein- und demselben Haus in einer Stadt das abfließende Wasser einmal links einmal und einmal rechts dreht, spricht ganz praktisch bereits gegen die These. Gern wird aber die so genannte Coriolis-Kraft verantwortlich gemacht. Dies ist eine Trägheitskraft, die wie die Zentrifugalkraft scheinbar auf bewegte Objekte wirkt, wenn sie von einem Bezugssystem aus beobachtet werden, das selber eine Rotation erfährt.
Wegen der Rotation des Beobachters scheint sich ein frei bewegendes Objekt nicht gleichmäßig auf einer Geraden zu bewegen, sondern so, als ob außer einer nach außen gerichteten Zentrifugalkraft auch eine Coriolis-Kraft auf das Objekt wirkt. Diese ist proportional zur Masse und Geschwindigkeit des Körpers und wirkt senkrecht auf die Richtung der Bewegung des Körpers.
Auf der nördlichen Erdhalbkugel bewirkt sie so eine Rechtskrümmung z.B. von Geschossbahnen oder eine Ablenkung aller Winde nach rechts (in Windrichtung). Auf der Südhalbkugel ist der Einfluß entgegengesetzt.
Die Coriolis-Kraft ist umso besser zu beobachten, je größer die Geschwindigkeiten sind. Bei der Erddrehung muß ein Körper sich schon beachtlich schnell bewegen, damit man einen Einfluß erkennen kann. Beim abfließenden Wasser im Becken sind die beteiligten Geschwindigkeiten so klein, dass andere zufällige Einflüsse stärker sind.
Die Drehrichtung des Strudels wird eher von den Strömungen, die im Wasser noch vorhanden sind oder der Beschaffenheit des Abflusses und Beckens bestimmt. Bis sich ein Becken derart beruhigt hat, daß ein Einfluß der Coriolis-Kraft zu erkennen wäre, müßten schon einige Monate ohne jede Störung vergehen und das Becken müßte eine perfekte Spiegelsymmetrie aufweisen.
zusatzlich zu Markus’ Link gelten die alten Bauernregeln Nix glauben und Versuch macht kluch.
Das is immer besser!
Ich hab’s zum Glück nicht selbst ausprobieren müssen, sondern ein paar Freunde von mir haben das mal gemacht. Zwar nicht hundert mal, aber öfter. Und sie haben auch Internetrecherche betrieben.
Ergebnis: es stimmt nicht!
Setz Dich
vor die Wanne, lass hundertmal Wasser einlaufen, zieh
hundertmal den Stöpsel und schreib auf, was passiert, dann
siehst Du sofort, dass die Behauptung schlicht falsch ist.
Eins sei angemerkt: Wenn Du das Experiment so durchführst, wie Du es beschreibst, dann wird es möglicherweise so sein, dass das Wasser eben doch nur in eine Richtung abläuft. Das liegt daran, dass beim Einfüllen des Wassers in diesem speziellen Becken immer die selbe Strömungsrichtung entsteht, die auch nach Minuten des Stehenlassens noch minimal besteht.
Eins sei angemerkt: Wenn Du das Experiment so durchführst, wie
Du es beschreibst, dann wird es möglicherweise so sein, dass
das Wasser eben doch nur in eine Richtung abläuft. Das
liegt daran, dass beim Einfüllen des Wassers in diesem
speziellen Becken immer die selbe Strömungsrichtung entsteht,
die auch nach Minuten des Stehenlassens noch minimal besteht.
bei jedem Ziehen des Stöpsels entstehen unkalkulierbare Wirbel, die alles erschlagen, was vorher war. Auch, wenn es per Hebel von außen geschieht.