Wasserauto?

Moin!

Bei http://www.wasserauto.de/html/daniel_dingel.html gefunden:

Wasserautos laufen nicht mit Explosion des Knallgases, sondern mit Implosion komprimierter Äther-Energie. Beweise: Der Motor wird kalt,und läuft mit sehr viel Vorzündung, er könnte nie mit der geringen Menge Knallgas laufen. Daniel Dingles Wasserauto: Der Reaktor ist ein faradäischer Käfig. Im ihm wird eine normale Elektrolyse mit 12 Volt und 5 Amper vollzogen. Um der Elektrolyseeinheit befindet sich eine selbstschwingende Spule von nur wenigen Windungen. Diese Spule schwingt in Resonanz mit der Äther-Energie. Diese Energie wird durch den Edelstahlbehälter in das Innere zurückreflektiert, und gibt somit verstärkt die Engie auf die Elektrolyse ab. Das mit Energie versetzte Knallgas, welches mit Auspuffluft gemischt wird, saugt der Motor an. Nach zwei drittel des Kompressionsvorganges wird die konzentrierte Äther-Ladung gezündet, und kondensiert in Form einer Inplosion.

Kann sowas funktionieren? Und was ist Äther-Energie? Und wieso sollte man für einen Implosionsmotor erst komprimieren? Mit Energie versetztes Knallgas? Hm. Ist das alles ein Fake oder gibt es irgendwo detailliertere Funktionsbeschreibungen?

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi,

das ist doch das alte Tesla-Prinzip. Leider wurde das von einer Verschwoerung von Energiekonzernen, Geheimdiensten und Supermaechten unterdrueckt. Wenn jeder eine meterdicke metallene Hohlkugel mit noch ein paar Resonanzmechanismen vor seine Tuer stellen wuerde, dann haette er Energie aus dem Aether soviel er will ohne diese gefaehrlichen Ueberlandleitungen.

Eine Verarbeitung des Wassermotors in einem anspruchsvollen literarischen Werk findet sich in Alan Winnington’s „Silberhuf zieht in den Krieg“
http://home.nexgo.de/kathrin.konjareck/ATB/ATB-095.html
ein Werk voll von fundierter antiimperialistischer Kritik.

Immer b’reit, Lutz

Hallo, Gunther,
das ist eines der wiederkehrenden Themen hier. Wir haben uns bereits einmal die Köpfe darüber heiß geredet http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Nichts hält sich offenbar hartnäckiger als eine unsinnige Behauptung :smile:
Klar bleib ich munter!
Gruß Eckard.

Moin!

Nichts hält sich offenbar hartnäckiger als eine unsinnige
Behauptung :smile:

So würde ich das nicht sagen. Ich selbst habe ein Wasserauto konstruiert, allerdings nach einem völlig anderen Funktionsprinzip, nämlich mittels Elementumwandlung. Mehr darf ich darüber leider nicht sagen, weil ich die Rechte daran an Daimler-Benz verkauft habe.

Wie ich jetzt allerdings erfahren mußte, hat Daimler-Benz eine Großanlage in der Nähe von Bielefeld gebaut, wo profanes Wasser mittels meiner Erfindung in Wein^H^H^H^H Benzin verwandelt wird, welches der Tankstellenkunde bei Aral, BP und Shell zapft. Erkennbar ist solcher Sprit daran, daß gelegentlich Wasser aus dem Auspuff tropft, besonders bei kaltem Motor. Das liegt daran, daß die Elementumwandlung nicht vollständig machbar ist und man bei Daimler-Benz auf nachfolgende Raffinerieschritte verzichtet.

Herr Dingel sollte seine Erfindung hingegen aus mehreren Gründen baldmöglichst verwerten. Schließlich läuft die von mir konstruierte Maschine letztendlich immer noch mit Benzin - mit den bekannten Folgen für die Umwelt. Weiterhin ist Herr Dingel derzeit 69 Jahre alt. Um noch in den Genuß der Erträge seiner Erfindung zu kommen, muß er sich beeilen, wenn er die durchschnittliche Lebenserwartung im Hinterkopf behält. Zudem wird es Zeit, den Zweiflern endlich zu zeigen, daß Naturgesetze - wie alle anderen Gesetze auch - immer ein Hintertürchen offen lassen.

Aus aktuellem Anlaß noch eine Frage: Womit kann ich Strahlungslecks an handelsüblichen Energieabstreifern dauerhaft abdichten?

Munter bleiben… TRICHTEX