Wasserenthärter:Strömungsfilter od Ionen Austausch

Hallo
Wir verwenden zurzeit eine 2 - Kammer Wasserenthärtungsanlage auf Ionen Austauschbasis. Diese ist jedoch in 5 Jahren betrieb jetzt bereits zum zweiten Male defekt. Die Reparatur soll zwischen 600 bis 800 € kosten.

Neulich ist im ZDF ein Beitrag über den sog. ‚Strömungsfilter‘ gesendet worden. Der Filter bewirkt - durch Verwirbelung (?) des Wassers – das Ausscheiden des Kalks. Der Beitrag zitiert Prof Voß (Uni Erfurt) wonach mit dieser Erfindung dauerhaft Kalkfreies wasser möglich ist.

Allein vom Preis her ist der Strömungsfilter eine sehr interessant Alternative zum Wasserenthärter auf Ionen Austauschbasis. Jedoch leider keine Aussage ist darüber zu finden - wie viel Kalk (z. B prozentual gesehen) kann durch Verwirbelung (im Strömungsfilter’) wirklich ausscheidet?

Gibt es Erfahrungswerte oder berichte über den Einsatz vom Strömungsfilter in den Haushalten, insbesondere - verglichen zu den auf Ionen Austauschbasis arbeitenden Anlagen?

Für Hinweise‚Links oder Tipps wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Starter99

Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob der Kalkfilter nicht doch funktioniert. Prof. Voß hat ihn nicht erfunden, nur getestet. Das Ding kommt von einer Firma in Mühlhausen / Thüringen:
http://www.waese.de/html/geschichte.html
Dabei wird aber nicht der Kalk aus allen Wasserleitungen gefiltert, sondern nur aus der Warmwasserleitung. Und auch nicht der komplette Kalk, sondern nur der Teil, der sich bei der Erhitzung abgesetzt hat.

Dass die Falschmontage Deiner Ventile kaum Wirkung hat, kann ich aber verstehen. Die sind ja nicht dahingehend optimiert.
Gruß
loderunner (der keinen Kalkfilter braucht)

Hallo,

Prof. Voß hat ihn nicht erfunden, nur getestet.

so habe ich das geschrieben.

http://www.waese.de/html/geschichte.html

Killefitt. Auf keiner Seite ist etwas darüber gesagt, wie viel
Kalk dem Wasser entzogen wird.

Ist doch wohl von der Heizungsanlage abhängig, oder?

Doch, im getesteten Beispiel, siehe hier:
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/tips/…
Professor Dr. Dietrich Voß vom Fachbereich Versorgungstechnik der Fachhochschule Erfurt hat die neue Erfindung der Strömungsfilter GmbH aus dem thüringischen Mühlhausen getestet.
In einem Studentenwohnheim wurde Mitte des Jahres ein Strömungsfilter zu Testzwecken eingebaut.
Insgesamt 100 Gramm Kalk wurden in dieser Zeit durch das Gerät aus dem Wasser gefiltert. Rechnet man dieses Ergebnis auf fünf Jahre hoch, käme man auf rund ein Kilo Kalk, das sich in den Leitungen ablagern und Probleme verursachen könnte.

Wie im Video beschrieben.

Dass die Falschmontage Deiner Ventile kaum Wirkung hat, kann
ich aber verstehen.

Mir scheint, dass es mit dem Verstehen eher nicht weit her
ist. Die Ventile sammeln den Kalk tatsächlich, allein aufgrund
der Schwerkraft.

loderunner (der keinen Kalkfilter braucht)

Ich auch nicht. Trotz 28° dH.

Gruß Ralf

mfg
W.

Nu iss aber gutt
Moin, W.,

lesen allein hilft nicht, man muss den Murks auch verstehen:

In einem Studentenwohnheim wurde Mitte des Jahres ein
Strömungsfilter zu Testzwecken eingebaut.
Insgesamt 100 Gramm Kalk wurden in dieser Zeit durch das Gerät
aus dem Wasser gefiltert.

In welcher Zeit? Klar, in dieser Zeit. Ja geht’s denn noch?!? Und aus welcher Wassermenge ist der Kalk ausgefallen? Ich fürchte, dass mein Wasserverbrauch den eines Studentenheimes nicht in 100 Jahren erreichen wird. Das hieße, dass ich (oder besser meine Nachkommenschaft) dermaleinst ein Löffelchen Kalk aus der Leitung holen wird. Dafür lohnt sich dann der Einbgriff in die Wasserversorgung?

Ob diesen Bockmist der Professor verzapft hat oder ein Redakteur, kann uns ja egal sein. Fakt ist, dass hier Schaumschläger unterwegs sind. Merksatz, trotz publish or perish: Getret’ner Quark wird breit - nicht stark.

Gruß Ralf

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Hallo Ralf,

Ob diesen Bockmist der Professor verzapft hat oder ein
Redakteur, kann uns ja egal sein. Fakt ist, dass hier
Schaumschläger unterwegs sind. Merksatz, trotz publish or
perish
: Getret’ner Quark wird breit - nicht stark.

Das Problem ist, dass ein solches Filter da angezeigt ist, wo soviel Kalk ausfällt, dass es zu technischen Problemen führt.

So ein Ding in jeder Hundehütte einzubauen freut nur den Hersteller.

Man sollte ja auch Schmerzmittel nicht einfach prophylaxisch nehmen !!

MfG Peter(TOO)

@:lesen allein hilft nicht
Hallo Ralf,

lesen allein hilft nicht, man muss den Murks auch verstehen:

Stimmt! Manchmal hilft aber ein wenig suchen, um besser zu verstehen. :wink:
http://www.studentenwerk-erfurt-ilmenau.de/wohnen/wo…
Wohnanlage - Leipziger Straße 77 - Erfurt

Plattenbau - 1998 vollständig saniert,30 Zwei- bis Dreiraumwohnungen mit insgesamt 88 Wohnheimplätzen (Ein- und Zweibettzimmer), vollständig möbliert Telefonanschluß, Internetanbindung an das Rechenzentrum der FH, Kabelfernsehen, Waschsalon, Fahrradkeller, Parkplatzmöglichkeit begrenzt und nur mit Parkberechtigung der FH Erfurt.
http://www.bildungsportal-thueringen.de/portals/bpt2…

In einem Studentenwohnheim wurde Mitte des Jahres ein
Strömungsfilter zu Testzwecken eingebaut.
Insgesamt 100 Gramm Kalk wurden in dieser Zeit durch das Gerät
aus dem Wasser gefiltert.

In welcher Zeit? :

Mitte 2005: Einbau des Filters
November 2005 war die Sendung auf 3sat.
Also ca. 5 Monate. :sunglasses:

Klar, in dieser Zeit.

3sat / tips & trends 18.11.2005 / tl/jus
19. November 2005 (Wdh. 24. November 2005)

Themen der Sendung

  • EU schreibt die Einführung eines Gebäude-Energiepasses vor
  • Biogasanlage im niedersächsischen Jühnde
  • Heizen mit Holzabfällen: Pellet-Öfen
  • Verunsicherte Verbraucher: Risiko Vogelgrippe
  • Neuer Strömungsfilter verhindert Kalk in Trinkwasser und Rohren
  • Adventsdekorationen zum Selberbasteln
  • Rezept für Weihnachtsplätzchen von Konditorweltmeister Bernd Siefert

Ja geht’s denn noch?!?
Und aus welcher Wassermenge ist der Kalk ausgefallen?

75 % der Landeshauptstadt Erfurt erhielten traditionell Grundwasser aus örtlichen Wassergewinnungsanlagen in Möbisburg und im Steiger. Dieses harte Wasser mit einer Härte von ca. 30 ° dH (Härtebereich IV nach Waschmittelgesetz) enthält einen hohen Anteil an Calcium- und Magnesiumionen sowie weitere wichtige und lebensnotwendige Spurenelemente aus dem Gestein.

Seit 1995 arbeitet die ThüWa an einem ehrgeizigen Projekt, der Umstellung dieser bisher mit hartem Wasser versorgten Bereiche auf ein weicheres Wasser. Dem harten Grundwasser wird weiches Fernwasser beigemischt. Es entsteht ein Wasser des Härtebereiches II (11 °dH), ein Mischwasser.
http://www.stadtwerke-erfurt.de/SWE/cms_de.nsf/index…

Ich fürchte, dass mein Wasserverbrauch den eines
Studentenheimes nicht in 100 Jahren erreichen wird. Das hieße,
dass ich (oder besser meine Nachkommenschaft) dermaleinst ein
Löffelchen Kalk aus der Leitung holen wird. Dafür lohnt sich
dann der Einbgriff in die Wasserversorgung?

Wie Du schon geschrieben hast:
@:lesen allein hilft nicht, man muss den Murks auch verstehen:
Nicht Wasserversorgung allgemein!
Zitat: aus http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,3998949,00.html
Da allerdings das Wasser immer bei 55 Grad Celsius zirkulieren muss, ist der Einsatz des Strömungsfilters auf Zirkulationsanlagen beschränkt.

Ab Wasserhärte 3, dann wohl auch im EFH mit „Zirkulationsanlagen“ zu empfehlen. (m.Meinung)

Ob diesen Bockmist der Professor verzapft hat oder ein
Redakteur, kann uns ja egal sein. Fakt ist, dass hier
Schaumschläger unterwegs sind. Merksatz, trotz publish or
perish
: Getret’ner Quark wird breit - nicht stark.

Gruß Ralf

Nicht alles ist immer gleich auf die ESO-Seite zu schieben.

mfg
W.

http://www.hpi-hannover.de/tt-netzwerk/bestpractice/…
http://www.afriso.de/n273955/i276545.html
http://www.afriso.de/servlet/com.itmr.waw.servlet.Fi…
mfg
W.

Fleißig wie ein Biber
Moin, W.,
die wichtigste Größe, die eine Beurteilung ermöglichen könnte, fehlt weiterhin:

Und aus welcher Wassermenge ist der Kalk ausgefallen?

Die Antwort, die als einziges Argument für ein derartiges Gerät sprechen könnte, steht immer noch aus. Und ich sehe im Gegensatz zu Dir keine Notwendigkeit, mich danach dumm und dusslig zu suchen - das ist eine Bringschuld derer, die verkaufen wollen.

Nicht alles ist immer gleich auf die ESO-Seite zu schieben.

Irrglaube ist auch ganz ohne Esoterik möglich.

Gruß Ralf