Wassergedächnis-neue Forschungsergebnisse

An alle Wassergedächnisungläubigen (also speziell Wolfgang D./ Oliver etc.)

Prof.M.Ennis von der Uni Belfast hat versucht zu beweisen dass die Homöopathie Unfug ist und hat mit Ihrer Forschung genau das Gegenteil erreicht. Vier Labors haben Tests mit homöopathischen Hochpotenzen unabhängig voneinander durchgeführt und sind dabei zu überraschenden Ergenissen gekommen.
Siehe hierzu:
http://www.innerx.net/personal/tsmith/newtech2.html
zu diesen Forschungserbenissen wurde auch in der Zeitschrift „PM“
6/2001 berichtet
eure Meinung dazu würde mich interessiern
Gruß
Crotalus

Hallo Crotalus,

also, folgende Story: Benveniste macht die Entdeckung, daß potenziertes Wasser offensichtlich andere Eigenschaften hat als normales Wasser. Dafür wird er angeblich, stark verkürzt, von den ungläubigen Kollegen geächtet und exkommuniziert. Komisch bloß, daß er seine Daten in „Nature“, also dem Journal schlechthin, plazieren konnte. So groß kann also die wissenschaftliche Ächtung gar nicht gewesen sein. Der Punkt ist wohl vielmehr derjenige, daß andere Wissenschaftler den Befund nicht reproduzieren konnten, was zwangsläufig Zweifel an Benevistes Daten aufkommen ließ. Wer dann seinen eigenen Befund nicht kritisch überprüft sondern im Gegenteil den Kollegen, ohne von vernünftigen Argumenten gestützt zu sein, Inkompetenz vorwirft, legt unwissenschaftliches Verhalten an den Tag. Und dieses wird (zurecht) geächtet.

Zu der neueren Studie von Roberfroid wäre zunächst einmal zu fragen, wie stark die Lösungen verdünnt waren. Das Histamin war offensichtlich in der verwendeten Verdünnung nicht mehr anwesend, aber war Verdünnung auch tatsächlich so groß, daß auch andere, unbekannte Mediatoren hinreichend ausgedünnt waren?

Interessant auch folgendes Zitat:

Three of the four labs involved in the trial reported a statistically significant inhibition of the basophil degranulation reaction by the ghost histamine solutions compared with the controls. The fourth lab gave a result that was almost significant, so the total result over all four labs was positive for the ghost histamine solutions.

Es gibt kein „almost significant“. Das so hinzudrehen, als könne man das Ergebnis des vierten Labors einfach unter den Tisch fallen lassen, damit das result auch ja „positive over all four labs“ ist, ist nicht azeptabel. Es klingt ein bißchen so, als hätte man das ganze so lange durch diverse statistische Tests prozessiert, bis endlich mal „was signifikantes“ herauskam. Man kann auf solch eine Art und Weise eine jede beliebige Hypothese verifizieren, wenn man das unbedingt will. Und die zahlreichen negativen Befunde läßt man dann einfach unter den Tisch fallen. Sauber, sauber…

Zu den physikalischen Erklärungen, die weiter unten im Link folgen, möchte ich keinen Kommentar abgeben. Mit meinem begrenzten Lesitungskurswissen kommen mir jedenfalls Sätze wie „The Qi Field is called a biofield by A. Detela in his work that describes it as a three-dimensional web woven of vibrating electric and magnetic fields“ schon ein wenig spanisch vor. Ich denke, das sind die üblichen pseudowissenschaftlichen Blendgranaten, die ja nur zu gerne für Wahr gehalten werden, solange sie nur den Inhalt der eigenen Hypothese irgendwie stützen - wohlgemerkt, ohne überhaupt die Bedeutung der verwendeten Begriffe auch nur annähernd zu verstehen.

Kannst mir ja gerne mal erklären, was „Biofield“, „Bioelectric Frequency Analyser signals“ (die man angeblich im EEG ableiten kann… *hüstel*), „Uorescence light emitted by diamond nanocrystals containing a single nitrogen-vacancy (NV) colored center“, „GravitoEM Induction Region formula“ und ähnliche Begriffe nun eigentlich bedeuten…

Oliver

Hallo Oliver,
Bei deinen Verständnisfragen zu einigen Textabschnitten kannnn ich dir nicht helfen, da hier mein Englisch nicht ausreicht.
Ich habe aber einen weiteren Artikel gefunden, der sich mit dem Thema beschäftigt.
http://www.guardian.co.uk/Archive/Article/0,4273,415…

Ich habe zumindest soviel verstanden, dass Prof. Ennis mal richtig wissenschaftlich beweisen wollte, dass die Homöopathie Unfug ist. Die Resultate sind, wie ich finde, nicht so einfach zu ignorieren, auch wenn in dem ersten Artikel, der nicht von Prof. Ennis ist irgendwelcher Unfug stehen sollte.
Ennis war jedenfalls nicht erfreut über die Ergebnisse ihrer Forschung. Leider habe ich noch keine Texte der Universität Belfast gefunden, in denen die Versuchsanordnung und die Ergebnisse genau beschrieben werden.
Prof Ennnis hat jedenfalls, wenn ich das richtig verstanden habe, die Versuche von Benveniste widerholt und ist zu den gleichen Ergebnissen gekommen.
Gruß
Crotalus

Zahlen und Fakten
Hallo Oliver,
Hier einige Zahlen und Fakten

http://www.positivehealth.com/permit/Articles/Homoeo…

Crotalus

Hallo Crotalus,

dankeschön, die Zahlen waren geanu das, was mich noch interessiert hatte :wink: 40% gegenüber 48% sind zwar kein großer Unterschied, interessant ist aber, daß überhaupt ein Unterschied existiert, der in diesem Falle mit einer Wahrscheinlichkeit von 10000:1 nicht durch einen Zufall bedingt ist.

Dem stehen allerdings eine ganze Reihe von Studien entgegen, die keinen Unterschied fanden. Eine Schwalbe macht also noch keinen Sommer. Dennoch wäre es genauso unwissenschaftlich, diesen Befund zu ignorieren und nicht in dieser Richtung weiterzuforschen. Das ganze im FACS-Geraät nochmal objektiv nachzumessen ist m.E. jedenfalls eine gute und konsequente Idee (da völlig objektiv und automatisert). Ich bin mal gespannt, was dabei so herauskommt.

Oliver

benveniste
hi oli,

die doppelblindstudie unter aufsicht brach ihm das genick.
mitarbeiter gestanden manipulationen ein.

cu

strubbel
=:o)