Zum einen. Wieso? Was hat das ganze dann überhaupt noch für
einen Sinn? Einen willkürlichen Betrag monatlich zu bezahlen
um dann letztendlich komplett was anderes zu bezahlen.
Bei der Festlegung der Höhe dieser Vorauszahlung muss ja
irgendeine Verhaltensweise zugrunde gelegt werden.
das sind halt unsere lieben juristen. nennt man das „pauschale“, ist damit alles abgegolten - egal, wieviel der mieter verbraucht. die „vorauszahlung“ ist eine abschätzung, basierend auf erfahrungswerten, den bisherigen verbrauch (des letzten mieters), erwarteter kostensteigerung etc. eben einigermaßen realistisch, damit es keine allzu bösen überraschungen gibt, aber trotzdem nicht genau genug, dass damit alle ansprüche als abgegolten gelten können.
Auf der anderen Seite. Wenn schon ein Betrag festgelegt wurde,
und dieser Betrag eben bestimmte Leistungen umfassen sollte,
warum muss man dann eine Leistung seperat bezahlen, die lt.
Mietvertrag schon mit in jenem Betrag x ist?
tja, das ist eine gute frage. aber wenn man es selbst machen muss, darf der betrag ja letztendlich nicht in der abrechnung auftauchen.
wäre jetzt die frage, ob man wegen sowas einen (rechts-) streit anfangen will. klar, im recht ist man, aber ansonsten…
Man sollte noch beachten, dass der Verwalter zugesichert hat,
dass eben jene Wasserversorgung selbst zu tragen sei, da sie
ja gerade nicht Bestandteil dieser Pauschale ist.
keine pauschale! vorrauszahlung. um dem zu entgehen fragt man bei unterzeichnung nach einer alten nebenkostenabrechnung. spätestens da sieht man ja, was alles drauf steht, und was nicht.
Wie dem auch sei, den logischen Sinn hinter dieser Pauschale
habe ich so jedenfalls noch nicht verstanden. Mir scheint es
immer noch so, als dass man, so wie ihr das jedenfalls
darstellt, in gewisser Weise der Willkür des Vermieters
ausgeliefert ist.
der sinn ist, dass man schon monatlich einen teil davon bezahlt, obwohl endgültig erst nach 12 monaten abgerechnet wird. sonst kommt am ende die große rechnung, der mieter kann’s nicht bezahlen und der vermieter ist plötzlich pleite, weil er ja die gesamte summe wem anderes schuldet.
natürlich kommt es recht „willkürlich“ rüber, aber letztendlich muss der vermieter ja darüber abrechnen. und es gibt sehr präzise vorschriften, was alles in der rechnung auftauchen darf. und der vermieter hat ja auch ein interesse daran, dass die nebenkosten möglichst präzise ist. sonst zieht der mieter wieder aus und er muss sich einen neuen suchen.
Das ist schließlich auch ein Faktor, den man
vor Mietbeginn überhaupt nicht oder nur schwer berechnen kann.
richtig. ist aber so. man kann nur versuchen, die letzte rechnung einzusehen und zu schätzen, ob die werte realistisch sind.