Wasserkocher aus Glas oder Edelstahl?

Hallo,

ich habe schon intensivst gesucht (on- und offline), aber nicht gefunden, was ich suche: ich möchte einen elektrischen Wasserkocher haben, bei dem weder das Wasser noch der Wasserdampf mit Plastik in Berührung kommt. Habe diverse Kocher gefunden aus Glas oder Edelstahl, die aber leider alle einen Plastikdeckel hatten. Die schön aussehenden Kocher von Russel Hobbs hane leider ziemlich schlechte Bewertungen, sodaß sie nicht in Frage kommen.

Hat jemand von Euch einen Tip?
Gruß,
Gabi

Hi Gabi,

bei dem weder das Wasser noch der
Wasserdampf mit Plastik in Berührung kommt.

Darf ich - aus reiner Neugierde - nach dem Warum fragen? Machen dir die Weichmacher Kopfzerbrechen? Dichtungen bei Wasserkochern bestehen aber dummerweise nun einmal aus Kunststoff…

Habe diverse Kocher gefunden aus Glas oder Edelstahl, die aber leider alle
einen Plastikdeckel hatten.

Die Bodum Ibis-Kocher haben einen ES-Deckel; es gab auch mal welche von WMF - beide sind etwas teuerer als die Hobbs-Geräte.

Wenn die Wassermenge, die du erhitzen möchtest, nicht allzu groß ist, empfehle ich als Provisorium ein Glas- bzw. Edelstahl-Behältnis in Kombination mit einem Tauchsieder (gibt es in Outdoor-Shops für 10-15 Euro und inzwischen auch mit Zigarettenanzünder-Stecker).

Grüße
EP

Hallo Evil Princess,

Dichtungen bei
Wasserkochern bestehen aber dummerweise nun einmal aus
Kunststoff…

welche Dichtungen? Meiner hat einen Kunststoffdeckel, aber keinerlei Dichtungen, weder im Behälter selbst noch irgendwo am Deckel, auch die vorherigen Wasserkocher* nicht - es wäre doch möglich, diesen Deckel aus Materialien wie Glas oder Metall zu fertigen.

* Aufgrund des extrem harten Wassers hier und täglich mehrmaliger Benutzung (da gehen täglich um die 4 x 1.5 Liter durch für Tee und Spülwasser) halten die trotz regelmäßigem Entkalken nicht länger als maximal zwei Jahre.
An einem Wasserkocher mit Metalldeckel wäre ich auch sehr interessiert, da häufig der Deckel nach ein, zwei Jahren, wohl auch durch den Kalk, Sprünge bekommen hat.

Viele Grüße,
Nina

Wie wäre es denn mit einem Pfeiffkessel für den Herd?
Das Wasserkochen in den Kesseln geht auch superfix. Entkalken muss man natürlich auch diese regelmäßig.

Wie wäre es denn mit einem Pfeiffkessel für den Herd?

Hi,

„Pfeiffkessel“ (man könnte auch Pfeifkessel sagen oder fachsprachlich Flötenkessel) haben den Nachteil, daß sie einen deutlich höheren Stromverbrauch verursachen als ein Wasserkocher, weil auf dem Weg von der Kochplatte zum Kessel mehr Wärme verloren geht. Wie es beim Induktionsherd ist, weiß ich allerdings nicht; könnte mir vorstellen, daß die Verhältnisse da günstiger sind.

Gruß S

Hallo,

es ist weniger der Kalk selbst, der den Kunststoff angreift. Oft sind es die Temperaturwechsel oder der säurehaltige Entkalker (insbesonder wenn man Essig verwendet).

Gruß, Niels

Hallo,

wenn’s ein bisschen mehr kosten darf und die Griffe aus Kunststoff sein können:

http://www.manufactum.de/Produkt/0/1406421/Elektrisc…

Dieses Exemplar in modernerem Design hat einen Deckel aus „thermoplastischem Harz“, was auch immer das sein mag:

http://www.manufactum.de/Produkt/0/1450797/Wasserkoc…

Heißen Gruß

Jule

Hallo Niels,

es ist weniger der Kalk selbst, der den Kunststoff angreift.
Oft sind es die Temperaturwechsel oder der säurehaltige
Entkalker (insbesonder wenn man Essig verwendet).

es muss dann wohl der Entkalker (verwende Zitronensäure) sein.
Der Temperaturwechsel weniger - gleiches Modell, genauso häufig verwendet aber mit sehr kalkarmem Wasser betrieben (steht bei meinen Eltern am anderen Ende Deutschlands) hielt deutlich länger als hier (dort: 8 Jahre, hier 1,5 Jahre; hier war der Wegwerf-Grund der wie bei Vorgängermodellen gesprungene Deckel, beim anderen gab einfach nach 8 Jahren die Elektrik auf).

Viele Grüße,
Nina

Hallo Jule,

wenn’s ein bisschen mehr kosten darf und die Griffe aus
Kunststoff sein können:

http://www.manufactum.de/Produkt/0/1406421/Elektrisc…

… puh, das ist eher was „für später mal“.
Zu teuer, und er würde aufgrund seiner größeren Stellfläche nicht in die Küche passen (Studentenküche eben, alles bis auf den Zentimeter reingepresst :wink: ).

Viele Grüße,
Nina

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Hallo Nina,

ja, ich finde den Preis auch durchaus beeindruckend!

Jule
(in deren Küche ein ganz einfaches und etwas altersschwaches Exemplar haust)

P.S.: Das Sternchen ist von mir - wollte antworten und habe versehentlich den gelben Sternchen-Button erwischt. (Zeit, ins Bett zu gehen.) Es sei Dir also geschenkt und möge Dich zieren! Hast es bestimmt verdient.

Hallo Nina,

wenn zu harte Wasser ist hilft einen Wasserfilter z.b. von Brita .Die gefilterte Wasser ist weich und bestens zum Tee kochen geignet der Tee schmeckt viel besser und der Wasserkocher bleibt verschönt.

Lg Bluecat