Hallo Petra
Stimmt es das ich mit dem Wasserkessel z.B. mein Teewasser sparsamer zum kochen bringe als mit dem modernen Wasserkocher?
Nein.
Das Internet gibt auf alle Fragen eine Antwort, wenn man die richtigen Suchwörter benutzt.
mit „Wasserkocher“ und „Effizienz“ habe ich folgende Antworten bekommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkocher
Abschnitt „Leistung und Effizienz“
Es gibt aber schon einige Aspekte, die man beachten sollte:
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=65640
Oder kommt es noch auf etwas anderes als die Wattzahl an wenn ich jetzt mal von der gleichen Menge (der Wasserkocher fast max. 1,6 l) ausgehe?
Bei gleicher Wassermenge beeinflussen die Wattzahl und der Wirkungsgrad die Zeit, in der das Wasser aufgeheizt wird. Weniger Watt - längere Aufheizzeit.
Wenn Du keine Verluste berücksichtigen müsstest (also perfekte Wärmeisolierung der Einheit Heizung + Wasserbehälter) würde die Leistung in Watt keinen Einfluss auf die in Wärme des Wassers umgesetzte Arbeit in kWh haben. Aber - wie Brecht schon sagte - „die Verhältnisse, die sind nicht so“.
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Heizleistung, die als Wärme im Wasser landet zur gesamten Leistungsaufnahme. Die Differenz zwischen beiden sind die Verluste.
Die Verluste, also die Wärme, die nicht im Wasser, sondern in der Umgebung landet, sind bei einem Topf, der auf der Herdplatte steht, wesentlich größer als beim Wasserkocher, da der Topf im Gegensatz zum Wasserbehälter des Wasserkochers keine Wärmeisolierung in der Außenwand hat. Da geht viel Wärme - also Leistung - verloren.
Wenn es Dir allgemein um effizienten Verbrauch von Energie geht, könnte auch dieser Link für Dich interessant sein:
http://www.arena-energie.ch/d/_data/Perspektiven-Str…
Alle Unklarheiten beseitigt?
Und habe ich Dir genug Stoff zum Nachdenken geliefert?
Na, denn viele Grüße
merimies