Wasserkocher oder Wasserkessel?

Ich hoffe das ich in der richtigen Kategorie gelandet bin.

Stimmt es das ich mit dem Wasserkessel z.B. mein Teewasser sparsamer zum kochen bringe als mit dem modernen Wasserkocher?

Auf dem Wasserkocher steht 1980 - 2200 W. Wobei mir jetzt das von bis nicht klar ist.

Der Herd hat eine Zweikreis-Kochzone mit 750 / 2200 W, eine Einkreis-Kochzone mit 1800 W, eine Bräterzone mit 1500 / 2400 W und eine Einkreiskochzone mit 1200 W. ´

Oder kommt es noch auf etwas anderes als die Wattzahl an wenn ich jetzt mal von der gleichen Menge (der Wasserkocher fast max. 1,6 l) ausgehe?

hallo

„Oder kommt es noch auf etwas anderes als die Wattzahl an wenn ich jetzt mal von der gleichen Menge (der Wasserkocher fast max. 1,6 l) ausgehe?“

ja von der Zeit
deshalb wird strom auch in W/s oder halt KW/h abgerechnet

die von bis angabe auf dem wasserkocher ist die rahmenangabe für alle produzierten wasserkocher des typs (Dein Kocher hat also schon einen def. Wert, der aber nicht bei jedem Produkt einzeln gemessen wird), denn auch machinell hergestellte dinge sind nicht 100%ig gleich, des weiteren könnte man jetzt noch die standartabweichung ausrechnen…

jan

Moin!

Oder kommt es noch auf etwas anderes als die Wattzahl an wenn
ich jetzt mal von der gleichen Menge (der Wasserkocher fast
max. 1,6 l) ausgehe?

Ja Zum einen die Zeit die Gebraucht wird um diese Menge Wasser zu erhitzen (ganz kurz hohe Leitung kann billiger sein als gaaaanz lange Kleine Leistung)

Das Hängt unter anderem davon ab wie Die Verluste sind. Ist z.B Die Herd platte Größer als der Kessel->Verlust, ist kein Deckel auf dem Topf->Verlust.
Beim Herd erwärmt die Heizspirale die Platte, die Platte den Topf, der Topf das Wasser.
Ein Topf mit Großen Druchmesser (Wasser auf Fläche verteilt) erhitzt das Wasser Schneller als ein Schlanker Topf (Wasser Zu einer Schmalen hohen Säule).

Beim Wasserkocher hast Du kein Problem mit der Palattengöße, es ist ein Deckel drauf, und die Heizspirale erwärmt direkt das Wasser.

Ich dachte bisher das der Wasserkocher Billiger ist, habe das aber nicht nachgerechnet (hat ja evtl. jemand anders hier, de beriet ist das zu Posten) aber Komfortabler ist er allemal.
Gruß Ww

Hallo Fragewurm,

Auf dem Wasserkocher steht 1980 - 2200 W. Wobei mir jetzt das
von bis nicht klar ist.

Da wird auch noch 220-240V stehen.

Bei 220V ist die Leistung 1980W und bei 240V sind es 2200W.

MfG Peter(TOO)

Hallo jan,

die von bis angabe auf dem wasserkocher ist die rahmenangabe
für alle produzierten wasserkocher des typs (Dein Kocher hat
also schon einen def. Wert, der aber nicht bei jedem Produkt
einzeln gemessen wird), denn auch machinell hergestellte dinge
sind nicht 100%ig gleich, des weiteren könnte man jetzt noch
die standartabweichung ausrechnen…

Die Fertigungstoleranz würde als „2100W +/-5%“ angegeben.

Wie ich oben schon geschrieben habe, ist der Kocher wohl für 220-240V zugelassen.
Mit P = U2/R kannst du selber mal nachrechnen.
(Die Werte sind etwas gerundet).

MfG Peter(TOO)

Hallo Petra

Stimmt es das ich mit dem Wasserkessel z.B. mein Teewasser sparsamer zum kochen bringe als mit dem modernen Wasserkocher?

Nein.

Das Internet gibt auf alle Fragen eine Antwort, wenn man die richtigen Suchwörter benutzt.

mit „Wasserkocher“ und „Effizienz“ habe ich folgende Antworten bekommen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkocher
Abschnitt „Leistung und Effizienz“

Es gibt aber schon einige Aspekte, die man beachten sollte:
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=65640

Oder kommt es noch auf etwas anderes als die Wattzahl an wenn ich jetzt mal von der gleichen Menge (der Wasserkocher fast max. 1,6 l) ausgehe?

Bei gleicher Wassermenge beeinflussen die Wattzahl und der Wirkungsgrad die Zeit, in der das Wasser aufgeheizt wird. Weniger Watt - längere Aufheizzeit.

Wenn Du keine Verluste berücksichtigen müsstest (also perfekte Wärmeisolierung der Einheit Heizung + Wasserbehälter) würde die Leistung in Watt keinen Einfluss auf die in Wärme des Wassers umgesetzte Arbeit in kWh haben. Aber - wie Brecht schon sagte - „die Verhältnisse, die sind nicht so“.

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Heizleistung, die als Wärme im Wasser landet zur gesamten Leistungsaufnahme. Die Differenz zwischen beiden sind die Verluste.

Die Verluste, also die Wärme, die nicht im Wasser, sondern in der Umgebung landet, sind bei einem Topf, der auf der Herdplatte steht, wesentlich größer als beim Wasserkocher, da der Topf im Gegensatz zum Wasserbehälter des Wasserkochers keine Wärmeisolierung in der Außenwand hat. Da geht viel Wärme - also Leistung - verloren.

Wenn es Dir allgemein um effizienten Verbrauch von Energie geht, könnte auch dieser Link für Dich interessant sein:
http://www.arena-energie.ch/d/_data/Perspektiven-Str…

Alle Unklarheiten beseitigt?
Und habe ich Dir genug Stoff zum Nachdenken geliefert?

Na, denn viele Grüße
merimies

Danke für die Links. Das muß ich mir aber mal in Ruhe zu Gemüte führen.

Ich müßte also einen Wasserkessel mit isolierter Außenwand haben um im Vergleich wirklich sagen zu können ob Kessel oder Kocher sparsamer im Verbrauch sind?

Ich glaube nach 22:00 Uhr bin ich für solche (für mich) komplizierten Dinge nicht mehr aufnahmefähig.

nein du musst den topf nicht isolieren
das ist ja gerade der faktor der den topf uneffizient macht
wenn du ihn isolierst wären das wunschlabor voraussetzungen
wenn kein verlust an wärme stattfindet, also alle energie (die Watt der Heizelemente) in das wasser gehen würden und nicht in topf, Kochfeld oder umgebuung, dann wäre wasserkocher und herd geich effizient

das ist aber wie wenn du sagst du fährst mit dem auto reibungsfei zur arbeit, dann könntest du auf 50km/h beschleunigen motor ausmachen und ewig weiterfahren, geht aber ni#

jan

Hallo,

deshalb wird strom auch in W/s oder halt KW/h abgerechnet

Nö.
Auf meinen Rechnungen steht immer W(att) mal s(ekunde) oder k(ilo)W(att) mal h(ora = Stunde). Nicht pro , also geteilt durch.
Nur der Vollständigkeit halber.
Gruß
loderunner

Hallo,

Ich müßte also einen Wasserkessel mit isolierter Außenwand
haben um im Vergleich wirklich sagen zu können ob Kessel oder
Kocher sparsamer im Verbrauch sind?

nein, allg. ist es so, daß die Wärmekapazitäten der Kochplatte
deutlich größer sind, als die beim Wasserkocher.

Während der eingebaute Tauchsieder im Kocher bloß paar hundert
Gramm wiegt, wird die Kochplatte paar Kilogramm wiegen.
Diese Massen müssen aber mit erwärmt werden.
Je kleiner die Wassermenge ist, desto größer ist der Anteil an
„unerwünschter Masse“ die mit erwärmt werden muß.
Gruß Uwi