Wasserkosten in nebenkosten

Jemand möchte einen 15 qm grossen Laden mieten. Im Laden befindet sich kein Wasseranschluss, es gehört aber ein Toilette im Hausflur zum Laden, in der sich kein Waschbecken befindet. Die Vermieterseite will 30€ Wassergeld im Monat, wie von den anderen Mietern im Wohnhaus auch.
Die Frage: Ist das nicht zu viel? Es kann ja nur auf die Toilette gegangen und sonst kein Wasser verbraucht werden.
Danke im Vorraus für eure Antworten

Hallo,
wo soll man sich denn da die Hände nach Benutzung der Toilette waschen?
Der Umlageschlüssel wird festliegen, daher hätte der Vermieter ein Problem mit den anderen Mietern, wenn er den einseitig ändert.
Im Haushalt geht ein großer Teil des Wassers durch die WC-Spülung. Angenommen Wasser und Abwasser kosten 6€/m³, dann wären das 5m³ im Monat oder bei 15l pro Spülung ca. 11 Spülungen am Tag (Sonntage mitgerechnet). Da die Toilette nicht für Kunden und andere Mitarbeiter bestimmt sein kann (sonst müßte nach Männlein und Weiblein getrennt sein und ein Waschbecken sollte auch da sein), ist das eher viel.

Cu Rene

Die Vermieterseite will 30€ Wassergeld im Monat

Ich vermute mal, daß da nicht nur Wasser, sondern auch eine Art „Benutzungsentgeld“ enthalten ist. Und sdas ist mE frei verhandelbar.

Zu beachten wäre nur, daß der Vermieter nicht doppelt abrechnet und z.B. das Wasser nocheinmal bei den Gemeinkosten umlegt.

Gruß,
Max

wenn es sich um gewerberäume handelt geht das, nicht bei wohnraummiete