Guten Tag,
ich möchte gerne 12 Grad kaltes Tiefbrunnenwasser zur Raumkühlung einseten mit z.B. einen Luftkühler wie z.B. unter der Ebay Nr. 190011946422 angeboten wird.
Reicht die Wassertemperatur auf für eine Kühlung im Raum?
Reinhard
Hallöchen
Prinzipiell sollte das gehen. Allerdings schreibst du nichts über deine Raumgröße. Für eine große Lagerhalle wäre das nix 
Das Ding hat übrigens einen 380V(400V) Lüftermotor, braucht also Drehstrom.
Greetz, Gley
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Hallo,
ich möchte gerne 12 Grad kaltes Tiefbrunnenwasser zur
Raumkühlung einseten mit z.B. einen Luftkühler wie z.B. unter
der Ebay Nr. 190011946422 angeboten wird.
Das Ding wird prinzipiell auch kühlen, wenn auch mit deutlich
geringerer Kühlleistung als die angegebenen 21KW Heizleistung.
Das wird aber kein Problem sein, weil auch ein Kühlleistung von
ca. 2KW völlig ok für einen mittlern Raum ist.
Reicht die Wassertemperatur auf für eine Kühlung im Raum?
Kommt natürlich auf den Raum an bzw. den Wärmeintrag in den Raum.
Gegen vollen Sonnenschein großflächiger Südfenster ohne wirksame
Außenabschattung kann keine Klimaanlage ankämpfen.
Ein kleine Abschätzung der Kühlleistung könnte so aussehen.
Bei einer Vorlauftemp. von ca. 100°C schafft das Teil ca. 20KW
Heizleistung. Da ist die Temperaturdiff. zum Raum etwa 80grd.
Bei Betrieb mit 12°C Kühlwasser ist die Diff. zum Raum
ca. 10…15grd. Dementsprechend ist die Kühlleistung nur ca.
1/8 bis 1/5 von 20KW.
Es ist aber zu beachten, daß auch der Durchfluß des kalten
Wassers und die Lüftergeschwindigkeit einen Einfluß haben.
Den notwendigen Durchfluß kann man leicht anhand der Wärmekap.
des wassers und der max. vorgegebenen Erwärmung (z.B. 5grd)
im Wärmetauscher ausrechnen.
Vermutlich wird bei voller Lüftergeschw. das Teil einen
ordentlichen Lärm machen.
Gruß Uwi
Gut gut …
Guten Morgen, danke vorerst,
also der Raum (Wintergarten) ist 50 Kubikmeter groß und hat so seine 40-50 Grad zwischen Mai und September. Oberhalb sind vollflächig (24 qm)durchsichtige 3fach Stegplatten!! Drehstrom ist vorhanden. Z.zt. sind 4 kleine Querstromlüfter Tag und nacht (absaugen nach außen) an der Arbeit. Sollte man Absaugventilatoren am anderen Ende des Raumes einsetzen und mit welcher Luftleistung? (mehr als die eingeblasene Kaltluft)
Reinhard
Hallo,
es gibt für viele Problemlösungen gute und weniger gute Ausführungen. Manchmal ist aber die Problemlösung selber nicht optimal. In Deinem Fall würde ich statt mit einer Klimaanlage die Energie mühsam nach draußen zu transportieren erstmal versuchen, zumindest einen Teil gar nicht erst reinkommen zu lassen. Z.B. durch Abschattung oder Lüftung durch Eigenkonvektion (->Kamineffekt). Hast Du in dieser Richtung schon mal nachgedacht?
Gruß
loderunner
Hallo !
Wenn Du das machst, wird der Raum vor Feuchtigkeit schwimmen. Eine Raumkühlung ist nur sinnvoll, wenn man die Luftfeuchtigkeit verringert und das geht mit 12 Grad nicht. Der Luftkühler muß den Wasserdampf der Luft kondensieren und ausscheiden. (jede Klimaanlage hat einen Kondensatabscheider).
mfgConrad
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Noch etwas :
Die sehr hohe Temperatur von 12 Grad (zum Kühlen) macht eine sehr große Wassermenge erforderlich. Es bringt überhaupt nichts, den Wärmeaustauscher mit 10 oder 100 Ltr Wasser zu beaufschlagen. Da müssen schon 1000 Liter und mehr pro Stunde her.
Da stellt sich dann zusätzlich die Frage, wohin damit? In die Kanalisation? Das kostet Gebühren!! Wieviel Strom verbraucht er E-Motor für die Pumpe?
mfgConrad
auch nicht schlecht …
Hi Conrad,
also 12 Grad Wasser ist ohne Ende und Kosten verfügbar.
1000 Liter pro Stunde ist nicht viel,
Reinhard
Hi Conrad,
also 12 Grad Wasser ist ohne Ende und Kosten verfügbar.
1000 Liter pro Stunde ist nicht viel,
Reinhard
Das ist ja schön. Dann brauchst Du noch einen Wärmetauscher, der diese Menge auch verarbeitet. Und da dieses ein Luft/Wassertauscher ist, muß er an der Decke hängen.
mfgConrad
Hallo,
Wenn Du das machst, wird der Raum vor Feuchtigkeit schwimmen.
Eine Raumkühlung ist nur sinnvoll, wenn man die
Luftfeuchtigkeit verringert und das geht mit 12 Grad nicht.
Das ist Humbug.
Natürlich kann man auch mit einem 12°C kalten Medium kühlen.
Dementsprechend muß nur die Konvektionsfläche etwas größer sein,
als bei Kühlanlagen mit niedrigerer Kühlmediumstemp.
Übrigens, haben Klimageräte auch nur eine Kühlmitteltemperatur
um 0°C oder etwas darunter. Anderfalls würde der Wärmetauscher
einfach einfrieren, was nicht sehr sachdienlich ist.
Die Temperaturdiff. zur Umgebung (z.B. 25°C) ist damit nur etwa
doppelt so groß wie beim Betrieb mit mit 12°C kaltem Wasser.
Um den gleichen Effekt zu erziehlen, muß der Wärmetauscher eben
größer ausgelegt werden.
Der Luftkühler muß den Wasserdampf der Luft kondensieren und
ausscheiden. (jede Klimaanlage hat einen Kondensatabscheider).
Der Wärmetauscher selbst ist der Kondensatabscheider. Natürlich
läuft die Brühe runter und muß aufgefangen werden.
Und natürlich wird dabei die Luft auch enfeuchtet.
Wenn der Taupunkt bei jetzigen Außentemp. über 20°C liegt,
wird da auch beim Abkühlen auch Wasser auskondensieren.
Gruß Uwi
Hallo,
Die sehr hohe Temperatur von 12 Grad (zum Kühlen) macht eine
sehr große Wassermenge erforderlich. Es bringt überhaupt
nichts, den Wärmeaustauscher mit 10 oder 100 Ltr Wasser zu
beaufschlagen. Da müssen schon 1000 Liter und mehr pro Stunde
her.
Wie wär’s denn mal mit rechnen?
1000l Wasser haben eine Wärmekap. von ca 4200KJ = 4200KWs
Wenn man annimmt, daß sich das Kühlwasser im Wärmetascher um 5grd
erwärmen darf, kommt man auf ca. 21000KWs = ca. 5,8KWh .
Das ist doch schon ganz ordentlich und gut doppelt soviel,
wie die meisten kleinen Klimageräte aufweisen können.
Dementsprechend muß es keinesfalls mehr als 1000l/h sein.
300-500l/h würde auch schon einiges bewirken.
Da stellt sich dann zusätzlich die Frage, wohin damit? In die
Kanalisation? Das kostet Gebühren!! Wieviel Strom verbraucht
er E-Motor für die Pumpe?
1000l/h = 16l/sek, daß braucht keine große Pumpe.
200W (eher weniger) würden wohl vollkommen reichen.
Großen Förderdruck muß die Pumpe auch nicht bringen.
Macht pro 5h ca. 1KWh = ca. 15Cent. Das ist wenig, im Vergleich
zur Leistungausnahme vom Kompressor einer Klimaanlage Im kW-Bereich.
Gruß Uwi
dat bringt nix
Hallo,
also der Raum (Wintergarten) ist 50 Kubikmeter groß und hat so
seine 40-50 Grad zwischen Mai und September. Oberhalb sind
vollflächig (24 qm)durchsichtige 3fach Stegplatten!!
gegen die volle Sonneneinstrahlung auf 12…15m² Dachfläche
kann keine Klimaanlage ankämpfen. In der Mittagshitze hat
die direkte Sonneneinstrahlung eine Leistung von ca. 600-700W/m².
selbst wenn durch die Platten nur die Hälfte durchkommt, hast
Du im Innern eine Heizleistung von 6…7KW (wahrscheinlich eher mehr).
Verbesserung des Problems bringt nur eine wirksame Abschattung.
Ansonsten stellt sich eben im Innern eine Gleichgewichttemp.
deutlich über der Außentemp. ein. Die Walzenlüfter verhindern
nur, daß es nicht an die 70…80°C heiß wird.
Drehstrom ist vorhanden. Z.zt. sind 4 kleine Querstromlüfter Tag und
nacht (absaugen nach außen) an der Arbeit. Sollte man
Absaugventilatoren am anderen Ende des Raumes einsetzen und
mit welcher Luftleistung? (mehr als die eingeblasene Kaltluft)
Lüfter in Reihe zu installieren, macht in dem Fall keinen Sinn.
Der Luftstrom wird durch den Strömungswiderstand an der engsten
Stelle begrenzt. Das könnten die Lüfter auf der einen oder auch
anderen Seite sein.
Es reicht, genügend große Löcher zu lassen, durch die Luft
nachströmen kann. Die Querschnittsfläche sollte größer sein,
als die Querschnittsfläche der Ein/Ausgänge von den Lüftern.
Habe noch eine andere Idee. Da genug kaltes Wasser vorhanden
ist, könntest Du über die Dachfläche gleichmäßig Wasser laufen
lassen.
Bei uns gab es eine Eisdiele, die im Sommer immer recht angenehm
kühl war. Die hatten ein Dach aus Kunststoff-Wellplatten.
Im Sommer wurde einfach Wasser aus einen unmittelbar benachbarten
Flußarm auf Dach gepumt, welches über die Regenrinne wieder ablief.
Einen Nachteil wird das aber womöglich haben. Es könnten sich
leicht Algen ansiedeln.
Gruß Uwi
1000 Dank an alle
Guten Tag,
die Tipps werde ich umsetzen und später berichten wenn der Tiefbrunnen fertig ist.
Reinhard