Wasserleitung zum Haus erneuern

Also, folgendes Problem.
Ich muss die Wasserleitung vom Grundstückseingang bis zum Haus erneuern,
ich würde jetzt gerne wissen, was man dafür benötigt, wie tief man graben muss und wieviel das ca kosten würde wenn man es selber macht (Bagger ist vorhanden). Ich denke mit einer Firma, unbezahlbar.

Schonmal danke im vorraus,
MfG
Tobias O.

kommt drauf an
Hi!
Also dazu müsste man noch einiges wissen:
Bodenbeschaffenheit. (hier ist es z.B. so sandig, wir mussten den Schacht sogar abstützen, woanders ist es so felsig, dass man quasi sprengen müsste)
Anzahl Meter.
Oberfläche (Platten, Pflaster, Rasen)
Hindernisse (irgendwelche Fundamente)

Ich denke mit einer
Firma, unbezahlbar.

Nicht denken, sondern ein Angebot machen lassen. Und dann überlegen und vergleichen, ob man’s selber macht.

Grüße
kernig

okay aber erstmal die grund sache wie es überhaupt geht was man für rohrleitung brauch etc, damit schon mal schauen kann was es so kostet ^^

Hallo!

Die Verlegetiefe ist leicht unterschiedlich in Deutschland,je nach den langjährigen Klimaverhältnissen (Bodenfrostperioden).

Aber man kann sagen,mind. 110 cm tief (dann ist die Mindestdeckung von 1 m über der Leitung gewährt). Welches Maß gilt sagt der Wasserversorger vor Ort. Aber Berlin hat z.B. 150 cm Tiefe!

Auch die Grabenbreite ist vorgeschrieben, meist 60 cm ,vor der Hauswand eine Baugrube von ca. 1,2 x 1,2 m als Bewegungsraum für das Einführen und Abdichten der Leitungseinführung.
In diesem Graben könnte auch einen Gasleitung mitgeführt werden (höher).
Und der Graben erfordert u.U. auch Abstützungen,je nach Tiefe und Boden.
Verlegung der neuen Leitung gerade und rechtwinklig zu Straße und Haus.

Übrigens müssen Eigenleistungen vorher abgesprochen werden.
Und man kommt um Fachfirmen nicht herum,den eigentlichen Anschluss,das Verlegen im Graben und die Arbeiten im Hauskeller dürfen nur die machen.

Bei langen Strecken unbedingt prüfen,ob man Kosten sparen kann mit der grabenfreien Verlegung mittel „Bodendurchschlags-Rakete“,dann macht man nur an Straße und vor der Kellerwand ein Arbeitsloch und der Rest des Grundstücks bleibt unversehrt.

MfG
duck313

danke ^^

Hallo,

bis zur Wasseruhr im Haus ist doch der Zulieferer zuständig!!!

LG

das streiten sich die meinungen ^^

Hallo!

Ja, es kommt wirklich darauf an.
Eigentlich macht es der Wasserversorger, und man bezahlt nur die Strecke auf dem eigenem Grundstück.

Ich hatte mal riesen Glück gehabt:
Die Entfernung von der Wasseruhr bis zu meiner Grundstücksgrenze beträgt 8 Meter.
Die Handwerker des Wasserversorgers waren sehr human,
die haben gesehen, dass es sich um eine Asbest-Zementleitung von 1936 handelt,
ein Rohr mit relativ starken Querschnitt.
Die haben es tatsächlich geschafft, von meinem Keller aus, eine 50-Meter- Rolle PE- Rohr in dem alten Rohr durchzuschieben.
Das Rohr hat dann natürlich ausserhalb meines Grundstückes geendet, an einer sehr günstigen Stelle, da haben die ein Loch gegraben, das dort angestückelt, und fertig war es.

Ich hab dann 8 Meter PE- Rohr bezahlt, irgendeine Verlegepauschale, und noch paar Nebenkosten,
jedenfalls hat das insgesamt nicht viel gekostet.
Ist schon paar Jahre her, glaub so 200 € waren das, oder 200 DM.

Ich hatte auch das schlimmste befürchtet,
aber man kann ja auch mal Glück haben, oder?

Grüße, E !