trotz ermangelung neutraler begriffe (weiss nicht ob „wassermax“ ein neutrales wort ist oder ne marke)hoffe ich meine frage wird nicht gelöscht.
ich habe mir also so ein ding gekauft - andere marke aber - sodaclub.
ich frage mich nun ob es normal ist das die kohlensäure so schnell entweicht - innerhalb weniger stunden ist nichts mehr enthalten.
ich trinke viel wasser, mag es aber eben selten ohne kohlensäure.
kann es sein dass es ein fehler war mir dieses ding anzuschaffen?
oder ist das gerät defekt - welcher mittelwert ist denn normal?
evtl wissenswertes zur beurteilung:
mind 6 mal drücke ich kohlensäure in jede flasche. trinke oft direkt aus der flasche - aber auch bei der flasche die dafür nicht vorgesehen ist - also nur für glaseinschenkung - ists nicht wirklich besser.
ich trenne auch - verwende also eine weitere flasche für gelegentliche mischungen (f. geschmackzusatz)
ich reinige die flaschen täglich gründlich.
also, welche dauer ist normal, wie lange sollte die kohlensäuzre mind. vorhanden sein bei einer 1-liter-flasche?
ich bedanke mich für informatives bereits jetzt und verbleibe
mit besten grüsse
ich habe mir also so ein ding gekauft - andere marke aber -
sodaclub.
ich frage mich nun ob es normal ist das die kohlensäure so
schnell entweicht - innerhalb weniger stunden ist nichts mehr
enthalten.
Ja, ist normal.
Erstens wird aus Leitungswasser (das per se nicht schlecht ist) kein Mineralwasser, indem ich da ein bißchen CO2 durchblubbere. Es wird eben nur Leitugswaaser mit ein wenig CO2, sonst nix.
kann es sein dass es ein fehler war mir dieses ding
anzuschaffen?
IMHO ja. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Letztendlich ist der Druck das Problem. Ich zitiere aus einer anderenm hp:
„…Das zuvor abgetrennte Gas („natürliche Kohlensäure“) wird unter hohem Druck zusammen mit feinverteiltem Wasser in einen Vorratskessel gedüst. Bei dem Druck von 4-5 bar und der Temperatur 15 °C lösen sich 8-10 g Kohlenstoffdioxid in 1 l Mineralwasser. Nun kann man dieses Wasser nicht einfach in Flaschen laufen lassen, da dabei das Gas wieder auf 1 bar entspannt wird und die Gasmenge auf 2 g/l sinken würde.
Man preßt auf eine Füllvorrichtung die leere, gereinigte Flasche („Brunneneinheitsflasche“). Zuerst leitet man Kohlenstoffdioxid ein, bis in der Flasche der gleiche Druck herrscht wie im Mischkessel. Nun öffnet man das Wasserventil, wodurch das Mineralwasser in die Flasche „hineinfällt“. Dann wird die Flasche mit Schraubverschluß oder Kronenkorken verschlossen. Danach löst sich die Füllvorrichtung und gibt die Flasche frei.
Die üblichen Mineralwasserflaschen stehen also unter dem hohen Druck von 4-5 bar…“ (Quelle: http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2//////////////wasser/…)
Bei Deinem Blubbermaschinchen wird dieser Druck ganz sicher nicht erreicht. Ich habe mir das bei einer Bekannten mal angesehen. Da drückt man einen Knopf und unter beeindruckendem Geräusch strömt CO2 ins Wasser - und auch gleich wieder raus. Da dürften kaum mehr als 1000 hPa Überdruck erreicht werden.
Tolle Wurst. Da wird CO2 abgetrennt, gereinigt, verdichtet, in speziell geprüfte Druckzylinder verpackt, diese dann quer durch die Republik gefahren, um letztendlich zum allergrößten Teil sinnlos in die Atmosphäre zu entweichen.
Da ist mir mein Mineralwasser lieber, das wird bei uns im Viertel hergestellt und kostet nicht viel.
also was die objektiven technischen Rahmenbedingungen angeht, stimmt die Antwort natürlich. Die gezogenen Schlüsse kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Das selbst aufgesprudelte Wasser hält das Gas zwar nicht ewig, aber meiner Erfahrung nach lang genug. Die Hersteller bieten zudem unterschiedlich große Flaschen an, und wenn einem die Literflasche zuviel ist, dann nimmt man eben eine kleinere, die man trinkt, bevor das Wasser laff schmeckt.
Ansonsten sehe ich auch die Logistikfrage etwas anders. Natürlich kann ich Wasser trinken, das vor der eigenen Haustür gewonnen wird. Schaut man sich den Markt in der Realität an, so stellt man fest, dass dieser fest in der Hand weniger überregionaler Erzeuger ist, die in unvorstellbaren Mengen Wasser kreuz und quer durch die Republik und noch weiter transportieren. Wenn ich mir demgegenüber ansehe, welche Wassermenge ich mit dem kleinen handlichen Zylinder produzieren kann, kommt dieser nicht so schlecht weg, auch wenn er etwas weitere Wege haben mag.
Zudem empfinde ich es als massiven Komfortgewinn keine schweren Wasserkisten wöchentlich durch die Gegend schleppen zu müssen bzw. hierfür Lagerkapazität vorzuhalten, sondern nur gelegentlich mal ein Zylinder austauschen zu müssen. Die Geräte selbst halten ewig, und ob man Flaschen zum Stichtag austauscht, ist auch jedem selbst überlassen.
Ansonsten sehe ich auch die Logistikfrage etwas anders.
Natürlich kann ich Wasser trinken, das vor der eigenen Haustür
gewonnen wird. Schaut man sich den Markt in der Realität an,
so stellt man fest, dass dieser fest in der Hand weniger
überregionaler Erzeuger ist, die in unvorstellbaren Mengen
Wasser kreuz und quer durch die Republik und noch weiter
transportieren.
Da hilft ein einfacher Blick auf die Flasche,da steht bei mir drauf: „Quellort: Walsum“. Ich glaube nicht, daß der Hövelmann eine Kiste Wasser, die 1,69 Euro kostet quer durchs Land fährt…
ich frage mich nun ob es normal ist das die kohlensäure so
schnell entweicht - innerhalb weniger stunden ist nichts mehr
enthalten.
wo jetzt? In Deine einmal aufgesprudelten Literflasche - oder im grauen Tauschzylinder?
ich trinke viel wasser, mag es aber eben selten ohne
kohlensäure.
Das geht mir auch so - habe auch so ein Sprudelgerät, weil mir das Wasserschleppen einfach zu lästig ist.
kann es sein dass es ein fehler war mir dieses ding
anzuschaffen?
das kommt drauf an, ob ich Dich richtig verstanden habe…
oder ist das gerät defekt - welcher mittelwert ist denn
normal?
Je nach Andrang in der Küche reicht die Patrone runde zwei Wochen. Das Wasser wird zum jeweiligen Verzehr jeweils frisch gesprudelt - hält aber in der Flasche den Besuch des Fitnessstudios locker aus!
Wo fehlt Dir denn jetzt die Kohlensäure?
Bitte etwas genauer, damit ich eine Chance habe, Dein Problem zu verstehen!
Würd mir ja auch gern so ein Dingsda kaufen, aber das, was wir „früher“ in der Familie nutzten, wurde nach einiger Zeit wirklich leicht grün an dem Sprudelstab aus dem das CO2 kommt. Algich halt. Egal, wieviel man putze. Ist aber nun auch schon so um die 5 (?) Jahre mindestens her.
„früher“ in der Familie nutzten, wurde nach einiger Zeit
wirklich leicht grün an dem Sprudelstab aus dem das CO2 kommt.
Algich halt. Egal, wieviel man putze. Ist aber nun auch schon
Du darfst die Flasche natürlich nicht am Gerät angeschraubt lassen. nachdem Kohlensäure und bei Bedarf Geschmackszeugs im Wasser sind, wird die Flasche zugeschraubt und kommt in den Kühlschrank.
ich meine die flaschen in denen ich erst das wasser und dann die kohlensäure fülle. für mein gefühl ist hier zu schnell die kohlensäure wieder verschwunden. aber nun wurde hier ja erklärt wieso.
vielleicht erwarte ich auch einfach zuviel son so einem ding.