es gab mal diese Wasserraketen von Cosmos, als fertigen bausatz, weis einer wo ich die bekomme??? bzw.
ob es die noch gibt, weil es ist einem angeblich mal passiert, dass eine Flasche geplazt ist und dann wurden
die aus dem „Verkehr“ gezogen, dann wollten sie neue machen, ich weis jetzt aber nich, ob es so ist.
es gab mal diese Wasserraketen von Cosmos, als fertigen
bausatz, weis einer wo ich die bekomme???
Vielleicht bei Kosmos? (oder meinst Du eine andere Firma, die sich mit „C“ schreibt?) Ansonsten: Ebay…
Billige und mindestens gleichwertige Alternative:
1 Abwasserrohr (als Startrampe)
1 NS29 Lochstopfen (Gummi) (evtl. ist’s auch eine kleiner Größe - einfach ausprobieren…)
1 Glasrohr, gebogen
1 Schlauch, dazu passend
1 Blitzventil, aus dem Fahrradbedarf
1 Fahrradpumpe
2 Schlauchschellen
Holzlatten, Kabelbinder, Schrauben, Klebeband, usw.
Ach ja, das wichtigste, die Rakete:
1 1,5l-PET-Getränkeflasche
Aus den Holzlatten und dem Abwasserrohr fertigt der erfinderische Heimwerker eine geeignete Abschussrampe.
Der Stopfen wird auf das Glasrohr gesteckt, welches über den Schlauch und das Blitzventil mit der Luftpumpe verbunden wird. Der Stopfen sollte gerade so in das innere des Flaschenhalses passen und so fest wie möglich angedrückt werden (nachdem die Flasche zu etwa 1/3 mit Wasser gefüllt wurde). Dann wird aufgepumpt, bis der Innendruck von selbst den Stopfen heraus drückt.
Hallo,
Deine Beschreibung hört sich interessant an, würde ich gern mal im Sommer nachbauen. Zwei Fragen aber dazu:
a) wie weit / hoch fliegt diese Pet-Rakete?
b) warum und wie sollte das Glasrohr gebogen sein?
Gruß
loderunner
kann ich nur empfehlen. Der Spaß ist viel größer, die Sicherheit auch, weil deutlich leichter und höher fliegend als die Kosmos-Rakete. Auch sollte man mit den Raketen niemals das tun, was bei der Kosmos-Rakete angeblich empfohlen war: dem Nachbarn eine Raketenpost schicken…
1 Abwasserrohr (als Startrampe)
1 NS29 Lochstopfen (Gummi) (evtl. ist’s auch eine kleiner
Größe - einfach ausprobieren…)
1 Glasrohr, gebogen
1 Schlauch, dazu passend
1 Blitzventil, aus dem Fahrradbedarf
1 Fahrradpumpe
2 Schlauchschellen
Holzlatten, Kabelbinder, Schrauben, Klebeband, usw.
Wozu das Glasrohr (Zerbrechlich!) gebraucht wird entzieht sich meiner Kenntnis, ein normaler Schlauch tut’s auch. Unsere Startrampe besteht aus einer Halterung, dass die Flansch (auf dem Kopf stehend) mittels zweier Nägel gehalten, die, weggezogen, die Rakete nach oben freigaben. Ein (etwas schlechtes und altes) Bild findet sich hier: http://www.astronomie-live.de/jam2000/camp/bilder200…
Inzwischen haben wir den Leitstab durch einen einzigen ersetzt; jede Rakete bekommt eine Öse und wird damit über den ersten Meter geführt. Ich muß 'mal unsere Chefbastler animieren, ein ordentlich Doku zu schreiben…
Ach ja, das wichtigste, die Rakete:
1 1,5l-PET-Getränkeflasche
Am besten Fanta (nicht Cola). Die halten lt. Hersteller bis zu 42 Bar… Mit 14 Bar erreicht man locker 200m. Fallschirm und ordentliches Leitwerk sollte die Rak dann aber besitzen.
Funktioniert hervorragend.
Auf jeden Fall!
Und wer noch an Astronomie interessiert ist und jung, kann sich überlegen, sowas auf dem Sommerlager der Vereinigung der Sternfreunde / VEGA zu machen: http://vega-astro.de/index.php/ASL/Sommerlager
Ich arbeite ohne speziellen Auslösemechanismus. Die Rakete startet automatisch, wenn der Innendruck den Stopfen aus dem Flaschenhals drückt. Deswegen hängt die erreichbare Flughöhe davon ab, wie fest der Stopfen schließt. Bei uns sind es geschätzt 20 - 30 m.
Wenn man die Rakete zunächst fixiert und dann bei vollem Druck manuell auslöst, kann man natürlich sehr viel größere Höhen erreichen.
b) warum und wie sollte das Glasrohr gebogen sein?
Gruß
Ingo hat recht: Vielleicht ist Glas nicht optimal. Ein Messingrohr mit gleichem Durchmesser wäre besser. Du kannst halt einen Schlauch nicht durch einen Gummistopfen stecken. Deswegen brauchst Du ein festes Verbindungsstück. Gebogen ist es aus rein ergonomischen Gründen: Wenn das Rohr 90° abknickt, kannst Du die Luftpumpe seitlich anbringen und die Rakete beinahe vom Boden aus starten. Dieser Punkt ist aber nicht wesentlich.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass unsere Wasserrakete nicht mit einer Fahrradpumpe gestartet wird, sondern mit einer Fußballpumpe (breite Spitze). Ich kann Dir aber nicht sagen, worin da der Vorteil besteht.
Ja, das habe ich schon gemacht, aber mit Korken und mit einer Gardena Kupplung. Für die Gardena
Abschussrampe brauche ich noch geeigneten Kleber, aber was das mit dem Gummistopfen betrifft, ich
habe das mit normal Korken probiert, fliegt aber schätzungsweise nur so auf 12 - 13 Meter, wie hoch fliegt
das denn mit den Gummistopefen?? Ich hab mir noch was anderes Rausgesucht: http://www.modell- raketen.de/AIR-BURST-Luftraketenset-Modellbau-Modellraketen-Wasser-u-Luftraketen-n-
wmc700016.asp die Fliegt 300 Meter, das is schon was ganz anderes. Hat damit vielleicht schon einer
Erfahtungen???
Als ganz kleiner Knips hatte ich auch mal so eine Rakete
Ich arbeite ohne speziellen Auslösemechanismus. Die Rakete
startet automatisch, wenn der Innendruck den Stopfen aus dem
Flaschenhals drückt. Deswegen hängt die erreichbare Flughöhe
davon ab, wie fest der Stopfen schließt. Bei uns sind es
geschätzt 20 - 30 m.
Da hat man aber eine recht große Öffnung, durch die das Wasser
wohl sehr schnell entweicht. Macht zwar hohe Beschleunigung
aber eben nur sehr kurz.
Ich schätze, daß eine Düse mit wenigen mm Durchmesser effektiver
wäre, oder?
Da hat man aber eine recht große Öffnung, durch die das Wasser
wohl sehr schnell entweicht. Macht zwar hohe Beschleunigung
aber eben nur sehr kurz.
Ich schätze, daß eine Düse mit wenigen mm Durchmesser
effektiver
wäre, oder?
da bin ich mir nicht sicher.
F = vD (F: Schub; v: Ausströmgeschwindigkeit; D: Massendurchsatz)
Die Brenndauer der Rakete beträgt genau T = mH2O/D. Da D wird ganz sicher kleiner wenn der Düsendurchmesser abnimmt. Bei v bin ich mir da nicht so sicher: Einserseits bremst die Reibung stärker, je kleiner der Durchmesser ist. Andererseits tritt natürlich auch ein gewisser Düseneffekt auf. Hinzu kommt noch, dass beim Start vom Boden aus die Schwerkraft länger einen bremsenden Einfluss auf die Rakete hat, wenn der Brennschluss erst später erfolgt.
Das alles zu berücksichtigen sprengt jetzt meine Fähigkeiten. Vielleicht weiß ja jemand eine Antwort, kennt einen Link oder probiert es einfach aus…
das läßt sich recht einfach abschätzen:
Der maximale Schub ist die Kraft, die der Innendruck auf die Fläche der Düsenöffnung ausübt, bzw. ausüben würde, wenn die Düse verschlossen wäre. Wenn Du nun eine kleine Düsenöffnung, z.B. 10 mm² hast und damit ein Startgewicht von 1 kg heben willst, brauchst Du min. 10 bar, um gerade das Gewicht der Rakete zu heben. Wenn die Rakete dann noch hochfliegen soll, das 2-3-fache.
Das ist uneffektiv, erstens weil ein Großteil der Antriebsenergie dazu verbraucht wird, das Wasser nach unten zu beschleunigen, nur um gegen die Schwerkraft zu arbeiten und zweitens, weil bei den sich daraus eregebenden niedrigen Steiggeschwindigkeiten das Leitwerk der Rakete unwirksam ist und die Flugbahn instabil wird. Die Rakete fliegt dann u.U. mehr waagerecht als senkrecht.
Im Prinzip ist es günstig, das Wasser über eine möglichst große Düse in kurzer Zeit nach unten auszustossen, damit die Gewichtskraft gering gegenüber der Schubkraft ist und die Rakete nach Verlassen der Startrampe eine stabile Flugbahn einnehmen kann.
Der Innendurchmesser der Gardena-Teile ist für diese Zwecke ganz gut bemessen. Außerdem kann man sich daraus mit etwas handwerklichem Geschick eine Fernauslösevorrichtung basteln. Es ist schon viel interessanter, wenn man so ein Teil mit definiertem Druck kontrolliert starten kann