Heute um kurz nach vier ist dann bei uns das passiert, worüber sich jeder Mieter freuen würde:
Drei recht große Rinnsale haben sich den Weg durch unsere Schlafzimmerdecke, Flur- und Küchendecke (Erdgeschoss) gebahnt.
Bei meinen Vermieter (gleichzeitig meine Eltern) ist ein Rohr im Badezimmer geplatzt (1. Etage) und hat max. 3 Stunden den gesamten Wohnbereich unter Wasser gesetzt (Meine Eltern schlafen in der 2. Etage und haben daher nichts mitbekommen).
Unsere Versicherungen haben wir schon angerufen, für meine Eltern kommt ein Gutachter raus, unserer Versicherung scheint das nicht ganz so wichtig zu sein, der Elektriker war schon da und hat den Strom in unserer Wohnung wieder frei gegeben.
Und noch ein Paar Hintergrundinformationen:
Das Haus ist von 1936, die Decken sind sogenannte Aschedecken, wir haben Keller, Erdgeschoss, 1. und 2. Etage.
Bei meinen Eltern stand das komplette Bad und die Küche zu 98% unter Wasser (grobe Schätzung), bei uns kommt das Wasser durch die Badezimmer-, Schlafzimmer,- Küchen und Flurdecke (wir haben eine 2,5 Zimmer Wohnung), Möbel sind aber auf den ersten Blick nicht beschädigt, da die betroffenden Wände leestanden.
So und nun meine Frage: Müssen wir sonst noch was beachten, können wir was tun? Vielleicht hat ja jemand von euch ein bisschen Ahnung davon.
Vielen Dank schon mal!
Eltern kommt ein Gutachter raus, unserer Versicherung scheint
das nicht ganz so wichtig zu sein, der Elektriker war schon da
Euer schaden ist nicht so groß. Nach Deiner Schilderung „nur“ die Malerarbeiten an den betroffenen Wänden.
So und nun meine Frage: Müssen wir sonst noch was beachten,
können wir was tun?
Es scheitn mir, Ihr hättet schon alles getan. Ggf. Maßnahmen ergreifen, die den Schaden mindern (Trocknung der Möbel, Teppiche Hausrat der Eltern). Aber das hat der Gutachter bestimmt schon gesagt. Ihr solltet einen Maler kommen lassen, der Euch einen Kostenvoranschlag schreibt, damit die Versicherung Euch die Freigabe erteilt.
Alles klar, danke für deine Antwort. Na dann warten wir mal den Gutachter ab (er soll heute noch kommen) und schauen dann mal weiter.
Da da Haus meinen Eltern gehört, bin ich schon gespannt was er sagen wird.
Alles klar, danke für deine Antwort. Na dann warten wir mal
den Gutachter ab (er soll heute noch kommen) und schauen dann
mal weiter.
Da da Haus meinen Eltern gehört, bin ich schon gespannt was er
sagen wird.
Hallo,
ich hatte neulich einen solchen Fall im Bekanntenkreis. Dabei wurde die Schüttung unter den Dielenboden und der Trockenestrich (Spanplatten auf den Dielen) ausgetauscht, außerdem war länger ein Kondensationstrockner im Einsatz, um die Wohnung wieder zu trocknen.
War alles ziemlich teuer, kostete insgesamt über 3000 Euro.
beio dem momentanen Wetter würde ich kräftig lüften! Das hilft zwar laut Gutachter nicht soo viel, aber die Feuchtigkeit aus den Räumen kann entweichen.
Der Gutachter wird vermutlich anordnen, daß die Fußböden herausgenommen werden (weiß ja nicht, was da drauf liegt). Eventuell müssen auch Dielenbretter raus, weil sich die Decke zwischen den Brettern vollgesaugt hat.
Danach werden in den betroffenen Räumen Trockengeräte aufgestellt. Die machen einen nicht unerheblichen Lärm und laufen Tag und Nacht…
Wenn dann alles schön trocken ist - da kommt so ein Meister und misst das (auch in den „Untergrund“ der Decken), dann könnt Ihr dran denken, das Ganze wieder zu tapezieren und mit Bodenbelag zu versehen.