Hallo,
ich habe eine rießiges Problem mit einem Wasserschaden, von dem keiner so richtig weiß, woher er kommt.
Schornstein, Heizung, Abwasser, Frischwasser und Kanalisation kann es alles nicht mehr sein, wurde von Fachleuten überprüft und war schon nicht billig.
Nun meine letzte Erklärung und der Schlimmste Fall: Grundwasser/Quelle.
Das Haus liegt in Hanglage. oberhalb führt eine Straße entlang, von der der tiefstgelegenste Punkt mittig unseres Hauses liegt. Der Gehweg/Gehwegsteine sind bereits ca 3-5 cm abgesackt und bilden einen Knick. Dort sammelt sich bei Regen natürlich viel Wasser.
Nun ist an der Außenwand(straßenseite) am Putz Feuchtigkeit zu erkennen, dort, wo die Fensterschächte des Kellers sind, ist die Fassade trocken. Die Feuchtigkeit scheint ca 30 cm schon hoch gezogen zu sein.
Links vom Haus geht es über eine Treppe in den Garten und zur Terrasse. Direkt unten an der Treppe haben sich die Terrassenplatten gelockert und sind mit ca 5-7cm unterspült und wackeln. Das Haus weist auf der Rückseite unterhalb des Balkons einen langen Riss auf, der immer länger und breiter wird, sprich, es arbeitet/scheint abzusacken.
Sämtliche Innenwände im Keller zur Straßenseite sind naß, das Gemäuer des Kamins hat sehr viel Feuchtigkeit aufgenommen, weshalb man erst daran dachte, daß Wasser zum Kamin reingelaufen sein. Mit Kamindächlein hätte Besserung eintreten sollen, leider wird es immer schlimmer und die Außenwände sinken trotz Bautrockner nicht unter 90% Feuchtigkeit und wir holen seit bald 2 Monaten täglich 1,5 bis 2 Liter raus. Die ersten beiden Wochen lief das Gefäß immer über.
Nun die Frage:
Kann man die Gemeinde verantwortlich machen? An diese tiefste Stelle der Straße gehört doch eigentlich ein Gulli?! Es wäre ja egal, welche Maßnahmen ich ergreife, das Problem geht ja von der Straße aus.
Was kann ich tun, wer haftet? Die Versicherung zahlt bei Grundwasser/Quelle schonmal nichts.
Liegt hier ein Baumangel seitens der Gemeinde vor?
