Hallo,
in einem Altbau hatten wir vor vier Jahren einen „Wasserschaden“ : Die Feuerwehr hatte wegen eines Brandes im Keller Wasser „verteilt“, das danach maximal 1-2cm hoch stand. Innerhalb 2-3 Tagen wurde das Wasser entfernt. Eine Feuchtigkeitsmessung des Kellerfußbodens (gegossener Zement, Estrich) war unauffällig.
Nun zog vor ein paar Monaten ein Mieter aus einer Erdgeschosswohnung aus, wobei aufgequollenes Laminat festzustellen war. Als Ursache haben wir unsachgemäße Behandlung des Laminats angenommen (zu feuchtes Wischen, „undichter“ Hund).
Das nun neu verlegte Laminat beulte nach wenigen Wochen aus und musste an den Rändern erstmalig nachgeschnitten werden. Erklärung des Handwerkers : Temperaturgefälle zwischen Ober- und Unterseite der Kellerdecke, dadurch unterschiedliche Ausdehnungen.
Nun, nach vier weiteren Wochen, ist es an derselben Stelle wieder beulig. Da erinnert sich der Handwerker an den Feuerwehreinsatz vor vier Jahren und meint, es könne eine aufsteigende Restfeuchte in den Kellerwänden sein, die in die Decke gezogen ist, weiter in das neue Laminat zieht und es aufquellen lässt.
Frage : Ist dieser Erklärungsansatz angesichts der verstrichenen vier Jahre noch plausibel ?
Gruß
Karl
Hallo Karl !
Das kann ich nicht mit dem lange zurückliegenden Nässeschaden in Zusammenhang bringen.
Wenn im Keller alles wieder trocken ist,auch die Wände,kann es m.E. nicht daran liegen.
Am Temperaturunterschied zwischen(sicher ungedämmten Kellerdecke,nur in Wohnung Estrichdämmung)schon eher.
Aber Laminat sollte ja „schwimmend“ verlegt sein,damit des diesen Ausgleich zu den Rändern hin schadenfrei machen kann. Deshalb ringsum deutlich Platz zu den Wänden lassen(1-2 cm) und mit Fußbodenleisten den Spalt abdecken.
Wenn es jetzt noch mittig hochkommt,ist es dann an den Wänden schon angestoßen,hat also die Zugabe von 2-4 cm beidseits nicht gereicht?
Liegt unter dem Laminat eine Folie und/oder eine Trittschalldämmung ?
Ich glaube eher an Verlegeprobleme.
MfG
duck313
Hallo duck313,
Das kann ich nicht mit dem lange zurückliegenden Nässeschaden
in Zusammenhang bringen.
Ich eigentlich auch nicht.
Liegt unter dem Laminat eine Folie und/oder eine Trittschalldämmung ?
Letzteres.
Gruß
Karl
Hallo Karl,
du schreibst, Betonboden, Estrich, hier ist ja sicherlich eine Lage Dämmung zwischen. Wenn sich hier, und das tut es, Wasser vom Löschen befindet dann dauert es eine halbe ewigkeit bis das abgetrocknet ist, wo soll es auch hin, auber durch den Estrich. Mach doch einfach mal einige Kontrolllöcher. (Kleine die du leicht beiarbeiten kannst.)