Wasserspaltung

Hallo.

Was für einen Einfluss können „einfache“ Dauermagnete auf die Spaltung von Wasser haben?
Also auch ohne Stromzufuhr.

Ich sah Videos, in denen z.B. von einem einfachen Lautsprechermagneten in einem Wassergefüllten Edelstahltopf Gasbläschen aufstiegen.

Ein Batterie-Effekt kann hier doch nicht vorliegen, oder?

Auch bei einem Aufbau mit der Bezeichnung „Eisenzylinder der oben und unten mit einem Neodympermanentmagnet bestückt ist“, entstanden Gasblasen.

Unter Stromzufuhr entstand bei den Lautsprechermagneten um einiges mehr an Gas (Rechtsdrehend).

Wie ist es bei der Entstehung von Gas ohne Stromzufuhr, „nutzt sich der Magnet ab“? Wird ein Dauermagnet schwächer?
Wenn nicht, müsste es dann nicht immer weiter ausgasen?

Das wäre dann quasi Wasserspaltung, ohne direkt Energie hineinzustecken.

Also ein „über-100%-Effekt“ („Over-Unity“, „Faktor 1+“…)?

Oder welche Erklärung gibt es dafür.

Grüße,
TObias Claren

funktioniert das wirklich? Kann ich mir nur über Induktion erklären (bewegter Leiter im Magnetfeld) - Ist aber nur eine Vermutung!!
Eins kann ich dir aber versprechen: ein Perpetuum Mobile ist das nicht. Sollte meine Vermutung stimmen, dann benötigst du Energie um den Magneten gegen die Lorentzkraft zu bewegen.

Tom

Hallo,

Was für einen Einfluss

Wasser ist ein polarer Stoff, das heißt, die elektrische Ladung der Wassermoleküle ist zwar insgesamt im Molekül ausgeglichen, aber eben punktuell leicht unterschiedlich. Das kann man sehen, wenn man z.B. im Physikunterricht in der Schule einen geladenen Bersteinstab an einen Wasserstrahl hält: der Wasserstrahl wird abgelenkt (in diesem Fall angezogen).

können „einfache“ Dauermagnete auf die
Spaltung von Wasser haben? Also auch ohne Stromzufuhr.

Da wird nichts gespalten. S.u.

Ich sah Videos, in denen z.B. von einem einfachen
Lautsprechermagneten in einem Wassergefüllten Edelstahltopf
Gasbläschen aufstiegen.

Wenn man den Magneten da reinhält, organisieren sich einige Wassermoleküle in der Nähe des Magneten neu. Wenn sie sich vorher um ein im Wasser gelöstes Gasmolekül gruppiert hatten, wird dieses frei und steigt auf. Es wird also nicht etwa Wasser aufgespalten, sondern nur ein Teil der gelösten Gase im Wasser steigen auf. Ähnliches passiert übrigens auch beim Erwärmen des Wassers.

Ein Batterie-Effekt kann hier doch nicht vorliegen, oder?

Nein. Es sei denn, Du willst das im Wasser gelöste Gas als Batterie bezeichnen.

Auch bei einem Aufbau mit der Bezeichnung „Eisenzylinder der
oben und unten mit einem Neodympermanentmagnet bestückt ist“,
entstanden Gasblasen.

Natürlich. Das Material des Magneten hat doch damit gar nichts zu tun.

Unter Stromzufuhr entstand bei den Lautsprechermagneten um
einiges mehr an Gas (Rechtsdrehend).

Mit einem Wechselfeld wird das Wasser zusätzich aufgewühlt, da die Wassermoleküle auch noch hin- und hergedreht werden. Deshalb tritt ein stärkeres Ausgasen auf. Dafür ist es aber auch schneller wieder vorbei.

Wie ist es bei der Entstehung von Gas ohne Stromzufuhr, „nutzt
sich der Magnet ab“? Wird ein Dauermagnet schwächer?
Wenn nicht, müsste es dann nicht immer weiter ausgasen?

Das Gas entsteht nicht im Wasser. Es ist bereits vorhanden und wird nur nicht mehr festgehalten. Irgendwann stellt sich wieder ein Gleichgewicht ein und dann ist Schluß mit der ‚Gasbildung‘. Der Magnet nutzt sich dabei nicht ab oder wird schwächer.

Das wäre dann quasi Wasserspaltung, ohne direkt Energie
hineinzustecken.

Keine Wasserspaltung. Es entsteht kein freier Sauerstoff oder Wasserstoff.

Also ein „über-100%-Effekt“ („Over-Unity“, „Faktor 1+“…)?

Nein. Es gibt keine ‚kostenlose‘ Energie. Dei Erhaltungssätze gelten immer noch.

Oder welche Erklärung gibt es dafür.

S.o.

Axel

Hallo Axel,

gemeint ist hier wohl eher angelegte Spannung ueber bestimmte Metalle. Diese zersetzen sich dann wirklich und es steigen Gasblasen auf. Damit ist nicht geloestes Gas im Wasser gemeint.

Was für einen Einfluss

Wasser ist ein polarer Stoff, das heißt, die elektrische
Ladung der Wassermoleküle ist zwar insgesamt im Molekül
ausgeglichen, aber eben punktuell leicht unterschiedlich. Das
kann man sehen, wenn man z.B. im Physikunterricht in der
Schule einen geladenen Bersteinstab an einen Wasserstrahl
hält: der Wasserstrahl wird abgelenkt (in diesem Fall
angezogen).

können „einfache“ Dauermagnete auf die
Spaltung von Wasser haben? Also auch ohne Stromzufuhr.

Da wird nichts gespalten. S.u.

Yep. Aussnahme nur manche Metalle, aber nur in Verbindung mit angelegter Spannung und Ionendiffusion im Wasser, sprich Stromfluss.

Ich sah Videos, in denen z.B. von einem einfachen
Lautsprechermagneten in einem Wassergefüllten Edelstahltopf
Gasbläschen aufstiegen.

Das ist schlicht Unfug, dass Magnete allein Wasser spalten sollten, richtig.

Wenn man den Magneten da reinhält, organisieren sich einige
Wassermoleküle in der Nähe des Magneten neu. Wenn sie sich
vorher um ein im Wasser gelöstes Gasmolekül gruppiert hatten,
wird dieses frei und steigt auf. Es wird also nicht etwa
Wasser aufgespalten, sondern nur ein Teil der gelösten Gase im
Wasser steigen auf. Ähnliches passiert übrigens auch beim
Erwärmen des Wassers.

Naja, nein zur Reorganisation. Die Lorentzkraft ist einfach zu schwach auf die polaren Ladungen, um irgendeine Reorganisation zustande zu bringen. Auch wird ein geloestes Gasmolekuel immer noch geloest sein und sich prima-praechtig fuehlen zwischen den polaren Wassermolekuelen. Ich schaetze, dass man schon ein paar Tesla anlegen muss, um einen deutlichen Effekt hervor zu rufen. Also ueberhaupt messbar!

viele Gruesse, peter

Was war das für ein Film? Das ganze erinnert mich an das Ding mit dem Magneten, den man im Auto um die Benzinleitung machen soll, weil das „magnetisch aufgeladene“ Benzin viel besser verbrennt und man so viiieeeel Geld spart. (lach) Kam mal in einem Shopping-Channel. (aber nicht das jemand denkt ich gucke sowas)

Viel Grüße
Nic

WIeso auch ein „Perpetuum Mobile“? Es bewegt sich ja nicht. Schon gar nicht unendlich ohne Energiezufuhr :wink:. Zum besseren Verständnis habe ich die Videos verlinkt.

Es entstehen Gasbläschen auf einem Lautsprechermagneten, der ruhig in einem Edelstahltopf liegt.

An sich ja ein einfacher Aufbau.
Also was entsteht dort?
Sauerstoff, der im Wasser ist (den die Fische atmen), oder Sauerstoff/Wasserstoff, der aus den Molekülen gespalten wird?

Wenn der Strom eingeschaltet wird, entsteht um einiges mehr an Gas.
Soll das alles nur das im Wasser gebundene Gas sein (z.B. Sauerstoff)?

Videos:
Eisenzylinder der oben und unten mit einem Neodympermanentmagnet bestückt ist:
home.arcor.de/tobiasclaren/Neodymmagnete + Eisenzylinder.avi

Lautsprechermagnet mit und ohne Spannung:
home.arcor.de/tobiasclaren/Lautsprecher-Magnet.avi
home.arcor.de/tobiasclaren/Lautsprecher-Magnet mit Strom.avi

Beim Anlegen von Spannung sollte man davon ausgehen können, dass es sich um eine Elektrolyse handelt.

Gruß,
Tobias Claren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nein, diesen esoterischen Unfug meine ich nicht.
Da gibt es keinen nachweisbaren Effekt.

Ich meine einen ganz einfachen Aufbau.
Ein Magnet liegt ruhig in einem Edelstahltopf.
Der Magnet gibt Gas ab.

Was ist das für ein Gas, und wie entsteht es?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Rückfrage
Hallo,
nu lass es doch endlich raus! Nachdem Du mit den bisherigen Antworten anscheinend nicht so recht zufrieden warst, erzähl doch mal, wo dieser Film (?) zu sehen war. Oder in welcher Zeitung/Internetseite darüber berichtet wurde. Vielleicht kann man dann mehr dazu sagen…

Axel

Es ist ein „Home-Video“.

Ich habe die Videos in einer anderen Antwort verlinkt.

Ein Batterie-Effekt kann hier doch nicht vorliegen, oder?

Nein. Es sei denn, Du willst das im Wasser gelöste Gas als
Batterie bezeichnen.

Genau das dachte ich mir auch.

Auch bei einem Aufbau mit der Bezeichnung „Eisenzylinder der
oben und unten mit einem Neodympermanentmagnet bestückt ist“,
entstanden Gasblasen.

Natürlich. Das Material des Magneten hat doch damit gar nichts
zu tun.

Nein, nicht das Material. Es geht bei der Unterscheidung anscheinend nur um die Stärke. Der „Neodympermanentmagnet“ soll kräftiger sein, oder nicht?

Unter Stromzufuhr entstand bei den Lautsprechermagneten um
einiges mehr an Gas (Rechtsdrehend).

Mit einem Wechselfeld wird das Wasser zusätzich aufgewühlt, da
die Wassermoleküle auch noch hin- und hergedreht werden.
Deshalb tritt ein stärkeres Ausgasen auf. Dafür ist es aber
auch schneller wieder vorbei.

Was heißt „schneller wieder vorbei“? Wenn es eine klassiche Elektrolyse (mit Strom) ist, geht es nicht immer weiter bis das Wasser weg ist?

Ob es sich hier um Wechselstrom handelte kann ich nicht sagen.
Das Gas, entgaste bei Stromzufuhr nur rechtsdrehend.

Wie ist es bei der Entstehung von Gas ohne Stromzufuhr, „nutzt
sich der Magnet ab“? Wird ein Dauermagnet schwächer?
Wenn nicht, müsste es dann nicht immer weiter ausgasen?

Das Gas entsteht nicht im Wasser. Es ist bereits vorhanden und
wird nur nicht mehr festgehalten. Irgendwann stellt sich
wieder ein Gleichgewicht ein und dann ist Schluß mit der
‚Gasbildung‘. Der Magnet nutzt sich dabei nicht ab oder wird
schwächer.

Das er sich nicht „abnutzt“ oder "schwächer wird, nahm ich auch nicht an, aber als Fragepunkt wollte ich es aufführen.
Also ist es Sauerstoff, und ein paar andere Gase (?).
Da die Wassermoleküle ja nicht „allein“ sind, sondern in Verbänden von 300-400 Stück miteinander verbunden sind (sonst wäre Wasser ja immer Gasförmig?), ist in diesen „Knäulen“ also noch Platz um Gase zu binden (?).

Das wäre dann quasi Wasserspaltung, ohne direkt Energie
hineinzustecken.

Keine Wasserspaltung. Es entsteht kein freier Sauerstoff oder
Wasserstoff.

Also ein „über-100%-Effekt“ („Over-Unity“, „Faktor 1+“…)?

Nein. Es gibt keine ‚kostenlose‘ Energie. Dei Erhaltungssätze
gelten immer noch.

Wäre es also immer unmöglich, gleich mit welchen Mitteln mehr als 100% zu erhalten? Kernfusion kann nur so funktionieren. Da nimmt man natürlich die Energie aus dem Kern, aber es ist ein Beispiel.
Es ist ja nicht auszuschließen, das bei einem Vorgang, den man heute wegen der Thermodynamik usw. ausschließt in der Zukunft eine Erklärung/Lösung gefunden wird, die das ganze erklärt (im Einklang mit der Thermodynamik usw.).
Das wäre (allgemein, ohne Beispiel) ja wohl nicht das erste mal.

Gruß,
Tobias Claren

Hallo Axel,

gemeint ist hier wohl eher angelegte Spannung ueber bestimmte
Metalle. Diese zersetzen sich dann wirklich und es steigen
Gasblasen auf. Damit ist nicht geloestes Gas im Wasser
gemeint.

Ich meine einfach nur „Gasbläschen“ ohne Spannung.
Was es für Gas ist, und woher es kommt, ist eine andere zu beantwortende Frage.

Ich sah Videos, in denen z.B. von einem einfachen
Lautsprechermagneten in einem Wassergefüllten Edelstahltopf
Gasbläschen aufstiegen.

Das ist schlicht Unfug, dass Magnete allein Wasser spalten
sollten, richtig.

In diesem Fall schrieb ich nur, das Gasbläschen aufsteigen, worum es sich dabei handelt, und wie es dazu kommt ist die Frage.
Also kein Unfug (was bedeutet das „richtig“ am Ende?), irgend was passiert ja.

Wenn man den Magneten da reinhält, organisieren sich einige
Wassermoleküle in der Nähe des Magneten neu. Wenn sie sich
vorher um ein im Wasser gelöstes Gasmolekül gruppiert hatten,
wird dieses frei und steigt auf. Es wird also nicht etwa
Wasser aufgespalten, sondern nur ein Teil der gelösten Gase im
Wasser steigen auf. Ähnliches passiert übrigens auch beim
Erwärmen des Wassers.

Naja, nein zur Reorganisation. Die Lorentzkraft ist einfach zu
schwach auf die polaren Ladungen, um irgendeine Reorganisation
zustande zu bringen. Auch wird ein geloestes Gasmolekuel immer
noch geloest sein und sich prima-praechtig fuehlen zwischen
den polaren Wassermolekuelen. Ich schaetze, dass man schon ein
paar Tesla anlegen muss, um einen deutlichen Effekt hervor zu
rufen. Also ueberhaupt messbar!

Also doch keine gebundenen Gase wie Sauerstoff die sich aus dem „Molekülknäul“ lösen (?). Und was tritt den nun aus, irgend was muss es ja sein?

Gruß,
Tobias Claren

Hallo,

gemeint ist hier wohl eher angelegte Spannung ueber bestimmte
Metalle. Diese zersetzen sich dann wirklich und es steigen
Gasblasen auf. Damit ist nicht geloestes Gas im Wasser
gemeint.

Ich meine einfach nur „Gasbläschen“ ohne Spannung.
Was es für Gas ist, und woher es kommt, ist eine andere zu
beantwortende Frage.

Dann zersetzt sich etwas von dem Material des Magneten oder was auch immer sonst dran ist. Aber es hat nichts mit dem Magnetfeld zu tun. Selbes Material entmagnetisiert liefert denselben Effekt.

Ich sah Videos, in denen z.B. von einem einfachen
Lautsprechermagneten in einem Wassergefüllten Edelstahltopf
Gasbläschen aufstiegen.

Das ist schlicht Unfug, dass Magnete allein Wasser spalten
sollten, richtig.

In diesem Fall schrieb ich nur, das Gasbläschen aufsteigen,
worum es sich dabei handelt, und wie es dazu kommt ist die
Frage.
Also kein Unfug (was bedeutet das „richtig“ am Ende?), irgend
was passiert ja.

Das „richtig“ bezieht sich auf die Ausage von Axel vorher dazu. Richtig, das ist Unsinn.

Naja, nein zur Reorganisation. Die Lorentzkraft ist einfach zu
schwach auf die polaren Ladungen, um irgendeine Reorganisation
zustande zu bringen. Auch wird ein geloestes Gasmolekuel immer
noch geloest sein und sich prima-praechtig fuehlen zwischen
den polaren Wassermolekuelen. Ich schaetze, dass man schon ein
paar Tesla anlegen muss, um einen deutlichen Effekt hervor zu
rufen. Also ueberhaupt messbar!

Also doch keine gebundenen Gase wie Sauerstoff die sich aus
dem „Molekülknäul“ lösen (?). Und was tritt den nun aus,
irgend was muss es ja sein?

Muesste ich das Material genau kennen und dann mein Handbuch Lander/Blasius Anorganische Chemie zur Hand nehmen, wenn ich es nicht aus dem Kopf weiss.

In diesem Fall schrieb ich nur, das Gasbläschen aufsteigen,
worum es sich dabei handelt, und wie es dazu kommt ist die
Frage.
Also kein Unfug (was bedeutet das „richtig“ am Ende?), irgend
was passiert ja.

Das „richtig“ bezieht sich auf die Ausage von Axel vorher
dazu. Richtig, das ist Unsinn.

Eine Antwort zu dem Vorgang ist das aber nicht.
Ich habe die betreffenden Videos verlinkt.
Das dort irgendwas passiert, ist wohl nicht zu bestreiten.
Wenn also jemand eine gute (am besten mit einer Quelle) Erklärung hat ist das in Ordnung.

Also doch keine gebundenen Gase wie Sauerstoff die sich aus
dem „Molekülknäul“ lösen (?). Und was tritt den nun aus,
irgend was muss es ja sein?

Muesste ich das Material genau kennen und dann mein Handbuch
Lander/Blasius Anorganische Chemie zur Hand nehmen, wenn ich
es nicht aus dem Kopf weiss.

Es sind Permanentmagneten. Woraus, kann ich leider auch nicht sagen.
Aber das es "Lautsprechermagneten sind, könnte helfen (?).
Bei dem einzelnen Video steht ja „Neodymmagnete“.

Hallo Tobias,

Ich habe die betreffenden Videos verlinkt.
Das dort irgendwas passiert, ist wohl nicht zu bestreiten.
Wenn also jemand eine gute (am besten mit einer Quelle)
Erklärung hat ist das in Ordnung.

Ich tippe auf eine chemisch-elektrolytische Reaktion. Wenn da auch noch verschiedene Metalle in dem Magneten eingebaut sind kann es sogar zu einer Spannung kommen.

Die Reaktion kann aber auch rein chemisch sein. Allerdings waeren Bauteile damit wohl kaum stabil.

Sei versichert: Magnetfelder spalten kein Wasser. Siehe Fusionsreaktor. Da hates eine Wasserkuehlung und etliche Tesla Magnetfeld und nichts passiert, ausser dass das Wasser stroemt und dabei kuehlt.

viele gruesse, peter

Hallo,

Ich tippe auf eine chemisch-elektrolytische Reaktion.

So seh’ ich das auch nach den Videos.

Wenn da
auch noch verschiedene Metalle in dem Magneten eingebaut sind
kann es sogar zu einer Spannung kommen.

Es sind offensichtlich zwei verschiedene Metalle, zwischen denen dann natürlich eine Spannung entsteht, wenn man sie in (Salz-)Wasser legt. Den Versuch kann man natürlich mit vielen verschiedenen Metallen selber durchführen (Leitungswasser, Kochsalz, zwei Münzen / Büroklammern etc.). Ganz normaler Batterieeffekt. Es gab sogar mal bei Conrad eine ‚Kartoffeluhr‘, also eine LCD-Uhr, die durch Elektroden in zwei ‚in Reihe geschalteten Kartoffeln‘ betrieben wurde. Absolut nichts neues.

Die Reaktion kann aber auch rein chemisch sein. Allerdings
waeren Bauteile damit wohl kaum stabil.

Chemische Reaktion ist das natürlich schon. Da die beiden Metalle im Magneten miteinander verbunden sind, bewirkt die Spannung eine Elektrolyse. Also eine Spaltung des vorhandene Wassers in Wasserstoff und Sauerstoff.

Sei versichert: Magnetfelder spalten kein Wasser. Siehe
Fusionsreaktor. Da hates eine Wasserkuehlung und etliche Tesla
Magnetfeld und nichts passiert, ausser dass das Wasser stroemt
und dabei kuehlt.

Ist logisch, insofern ziehe ich diesen Teil meines ersten Postings kleinlaut zurück. Zum Rest: Da es sich nun offensichtlich doch um eine normale Batterie handelt, verbraucht sich das Material natürlich. Wobei es völlig nebensächlich ist, ob es sich um einen Magneten handelt oder um nichtmagnetisiertes Material. Es geht ja nur um die Spannung zwischen den beiden im Salzwasser befindlichen Stoffe. Das Salz wird übrigens benötigt, da dieses die Ionen liefern muß, die überhaupt erst einen Stromfluß zulassen. Destilliertes Wasser würde nicht gehen. Daß es mit einem Neodymmagneten anscheinend besser geht, liegt an der entstehenden Spannungsdifferenz der hier beteiligten Metall’partner’. Und daß es richtig los geht, wenn man von außen eine zusätzliche Spannung anlegt, kann man sich auch vorstellen. Soooo toll ist die selbstgebastelte Batterie nämlich nicht (zu großer Innenwiderstand wegen zu geringer Oberfläche des Materials). Aber die Gasbildung ist natürlich völlig unabhängig von Rechts- oder Linksdrehung. Dies bezieht sich nur auf die Drehrichtung der entstehenden Strömung im Wasser. Wobei ich nicht sicher bin, ob diese Strömung von außen vorgegeben wurde (außerhalb des Bildes), oder durch die vom Magneten abgesprengten (evt. magnetisierbaren) Partikel hervorgerufen wurde.

Axel

@ Axel und Tobias, Versuche
Hallo Axel,

was noch bliebe waere die Spannung zu messen zwischen den verschiedenen Verbindungen/Metallen.

Oder auch noch bei von aussen angelegter Gleichspannung den Effekt zu beobachten bei verschiedener Polarisation,

Hallo Tobias, versuche das mal. Evtl. brauchst Du ein Messgeraet fuer besonders kleine Spannungen fuer den ersten Versuch.

viele Gruesse Euch beiden, Peter

Also das Experiment ist ja nicht von mir.
Einen Lautsprechermagneten habe ich leider gerade nicht da, und ich möchte keinen funktionierenden Lautsprecher kaputt machen.

Soweit man das den Videos entnehmen kann, handelt es sich um reines Leitungswasser (nichts anders lautendes). Im Stromlosen fall, dreht sicht ja auch nichts.

Ich habe hier noch einen Aufbau mit einem anderen Magneten:

home.arcor.de/tobiasclaren/Lautsprecher-Magnet 2.avi
home.arcor.de/tobiasclaren/Lautsprecher-Magnet mit Strom 2.avi

Grüße,
Tobias Claren

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]