Guten Abend,
unser neu erworbenes Haus hat eine Gasbrennwerttherme mit angeschlossener Fußbodenheizung, die auch das Warmwasser bereitstellt. Es gibt allerdings keinen Speicher, so daß warmes Wasser immer nur kurz vorhanden ist.
Wir wollen einen Speicher nachrüsten, der langfristig auch einen Solarthermieanschluß erhalten soll. Was ist - abgesehen von der Größe - noch bei der Auswahl zu beachten?
Gruß,
Nabla
Hallo
Wenn´s was Ordentliches sein soll, kostet das auch etwas mehr, dafür sind die Speicher aber auch energieeffizienter.
Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden das nicht nur rein die Trinkwassererwärmung später per Solar unterstützt wird, sondern auch die Heizung. Denn eine reine solare Trinkwassererwärmung bzw. Unterstützung rechnet sich noch weniger als die Kombination Heizung- und Trinkwassererwärmung.
Speicher gibt es unterschiedliche. Es könnte eine Kombispeicher werden (Mutter-Kind-Speicher) der Pufferwasser beinhaltet und im oberen Bereich eine Warmwasserblase; so zu sagen ein Speicher im Speicher.
Dann gibt es noch die Möglichkeit auf einen Hygienespeicher zurück zu greifen. Dieser ist mit Heizungswasser „gefüllt“ und in im drinnen ist ein langer Wärmetauscher der das Trinkwasser im Durchlaufprinzip erwärmt. Vorteil ist hygienisch, da nur wenig Wasserinhalt und somit kaum Stagnation.
Und noch eine Möglichkeit wär ein Pufferspeicher mit integrierter Frischwasserstation, diese sitzt extern und erwärmt das Wasser über einen Wärmetauscher.
Dann gibt es aber auch noch Kunststoffspeicher die nur über mehrere Wärmetauscher verfügen. Sie sind zum einen nicht empfindlich was das Thema Korrosion angeht und durch den Aufbau gibt es keine Schichtzerstörung, also ergibt sich eine optimale Wärmeverteilung.
Mit einem richtigen Fahcmann an der Seite ist das alles kein Problem.
inige wichtige Punkte müssen berücksichtigt werden, wie z.B. auch die herrschende Wasserqualität.
Hoffe das hilft etwas weiter?
Gruß
Nelsont