Wasserverlust im Heizkreis

Hallo *,

in meinem EFH ist eine Öl-Heizung mit einem Fußboden- und einem Radiatorheizkreis eingebaut. Seit einiger Zeit muss ich einmal monatlich ca. 2-3 Liter Wasser zuführen, da der Kesseldruck unter den Sollwert von 1,5 Bar fällt. Mein Heizungsbauer emfiehlt das „kathodische Korrosionsschutzverfahren“ um dem Mangel abzuhelfen indem die Verschlammung des Rohrsystems gestoppt wird. Hat jemand damit schon Erfahrung? Gibt es evtl. eine Möglichkeit, das Rohrsystem vorab zu analysieren und den tatsächlichen Zustand zu ermitteln bevor eine Sanierung (welche auch immer) gemacht wird? Wäre schön, wenn mir dazu jemand eine Aussage machen könnte.

Gruß
mawoli

Hallo

Die Verschlammung dürfte eigentlich nicht die Ursache für den Druckverlust sein.
Eher mal nach dem Ausdehnungsgefäß schauen lassen und natürlich eine Undichtigkeit an der Anlage ausschließen.

Wenn das Rohrsystem starke Verschlammungen durch den Sauerstoffeintrag verursacht würde ich mal über den Einbau eines Schlammabscheider (z.B. von d. Firma Judo Heifi Vent) nachdenken und natürlich das System gründlich spülen.
Und evtl. wäre der Einbau einer Systemtrennung/Hydraulische Weiche ganz gut um das „schlechte“ Rohr von dem Rest der Anlage zu trennen.

Wäre in meinen Augen die sinnvollste Lösung.

Gruß
Nelsont

Hallo Nelsont,

danke für die fixe Antwort. Dü könntest Recht haben. Mein Druckausgleichsgefäß wurde zwar schon erneuert aber mein Installateur hat das Gerät nur „Pi mal Daumen“ eingestellt. Das kam mir gleich komisch vor. An das Durchspülen habe ich auch schon gedacht. Aber da gibt es auch die Meinung, dass dadurch erst Recht Sauerstoff zugeführt wird und damit die Korrosionsgefahr steigt.
Vielleicht ist die Systemtrennung die Lösung. Ich werde mal ein Gutachten machen lassen und sehen, was dabei herauskommt.

Gruß
mawoli