hallo,
warum gibt eigentlich für den Internetzugang keine
eigenkonstruierte Console?
Gibt es bzw. gab es und konnte sich nie durchsetzen, da sie für gewöhnlich am TV angeschlossen wurden und der Funktionsumfang sicherlich mehr als begrenzt war.
Ansonsten würde ich glatt den Apple Mini Mac als Internetkonsole bezeichnen…
die Idee der Thinclients, insbesondere in Verbindung mit ASP-Konzepten (zentraler Server mit Standard-Applikationen über Weboberfläche oder Terminal-Services), ist einerseits in Unternehmen schon längst Realität, konnte sich aber andererseits im Privathaushalt, trotz diverser Anläufe, bislang nicht durchsetzen. Dabei gebe ich Dir Recht, dass ein solches Konzept für viele Leute vollkommen ausreichend wäre, die tatsächlich nur im Internet surfen und mal einen Brief schreiben. Allerdings war es - zumindest bislang - leider so, dass die für ASP notwendigen schnellen Internetanbindungen zu teuer bzw. nicht ausreichend verfügbar waren. Außerdem fehlt das Vertrauen in die Verfügbarkeit zentraler Applikationsserver und bestehen Bedenken beim Datenschutz. Ebenfalls ist es vielen Leuten lieber einmalig einen PC für einen festen Preis zu kaufen, der dann bei Bedarf beliebig erweiterbar ist, und auf dem man dann jede Menge (geklauter) Software dauerhaft „kostenlos“ betreiben kann, als laufende Kosten an einen ASP-Provider abzuführen, der jede Applikation getrennt abrechnen wird (und vermutlich nicht mal im Per-per-Use Verfahren, sondern nur im Abo und dessen Geräte deutlichen Einschränkungen unterliegen.
Ganz abgesehen davon sind die preislichen Unterschiede bei der Anschaffung der Geräte gar nicht so groß. Und die Frage der TCO spielt im Privathaushalt ebenfalls bislang keine/kaum eine Rolle. Gerade die macht entsprechende Lösungen aber für den gewerblichen Einsatz so interessant.
Gruß vom Wiz
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]