WebDesign und Psychologie

weiss jemand die psychologischen Aspekte, warum alle renomierten Seiten den gleichen Bild und Frameaufbau benutze…meist lässt sich nur die GANZE Page scrollen, der rechte RAnd ist oft abgeschnitte bzw. nicht gebraucht…ist eine zu breite Page für das menschliche Auge und Wahrnehmen einfach zu klotzig? Man nimmt lieber in Kauf, dass gescrollt werden muss…irgendwie finde ich es komisch…was meint ihr?

Hi,

unvollständig aber mal ein paar Bemerkungen…:

weiss jemand die psychologischen Aspekte,
warum alle renomierten Seiten den
gleichen Bild und Frameaufbau
benutze…meist lässt sich nur die GANZE
Page scrollen, der rechte RAnd ist oft
abgeschnitte bzw. nicht gebraucht…ist
eine zu breite Page für das menschliche
Auge und Wahrnehmen einfach zu klotzig?

Bei Print sagt man, dass die optimale Spaltenbreite bei ca. 1.5 mal alphabetlänge also 45 Zeichen pro Zeile liegt. Online dürften es ein paar mehr sein, aber nicht allzu viel.

In westlichen Ländern erlernt man zudem von links nach rechts und von oben nach unten zu lesen. Deswegen sollten wesentliche Navigationselemente links stehen (obwohl es Standards gibt, nach denen sie eigentlich unten sein sollten).

Man nimmt lieber in Kauf, dass gescrollt
werden muss…irgendwie finde ich es
komisch…was meint ihr?

Scrolling sollte so gut wie nicht vorkommen, da über 75% der Nutzer Scrollbars nicht verwenden wollen (Quelle leider verloren :frowning:). Insofern widerspricht das eigentlich Deiner Beobachtung.

al

das dachte ich auch…aber schau mal auf focus.de, spiegel.de, sueddeutsche.de und wie sie alle heißen inklusive den Portalen…immer enger als möglich und alle scrollen…die Top-Pages arbeiten zudem ohne Frames…d.h. der gesamte Content wird bewegt…das widerspricht völlig meinem Ästhetik und Pragmatismuskonzept…ich sehe mich aber gezwungen hier mitzumachen…und meine Pages zu ändern…der allgemeine STandard zählt nunmal…(Beta war auch besser als VHS…)

Hi,

weiss jemand die psychologischen Aspekte,
warum alle renomierten Seiten den
gleichen Bild und Frameaufbau
benutze…

das hat wohl weniger mit Psychologie[1] zu tun, als vielmehr damit, daß gerade solche Seiten versuchen, _allen_ zugänglich zu sein, ohne horizontal(!) scrollen zu müssen. D.h., daß sie gewöhnlich auf 640 oder evtl. 800 Pixel Breite optimieren.

Warum das allerdings immer links sein muß, weiß ich auch nicht. http://web.de/ beispielsweise zentriert die 640 Pixel breiten Seiten.

[1] Psychologisch ist das höchstens insofern, daß die Seiten leicht navigierbar sein sollen. Das bedeutet unweigerlich, daß man auf Bewährtes zurückgreift - und ergo fast alle solche Seiten ein sehr ähnliches Layout aufweisen.

Cheatah

Hi,

die Tatsache, daß viele Anbieter framelose Seiten anbieten, dürfte eher etwas mit der Zuordnung zu tun haben. So sind framefreie Seiten besser bei Suchmaschinen anzumelden, sie können aber auch sonst besser referenziert werden. Frameset-Seiten können leichter administriert werden, wenn Änderungen z. B. in der Navigation oder im Layout anfallen, bei Einzelseiten bedarf dies, je nach Umfang der Site, einigen Mehraufwands oder der Möglichkeit, dynamische Seiten (z. B. ASP) zu bilden.

Yogi

Hallo,

Die Aufteilungen duerften mit der Optimierung auch fuer 640 zusammenhaengen, dass haben die anderen ja auch schon gesagt - ich haette auch mehr so einen allgemeinen Tip, wenn Du Dich fuer die in Deiner Posting-Ueberschrift angesprochene Psychologie im webdesign interessierst:

http://www.kommdesign.de

Nimm Dir zum Lesen ruhig ein wenig Zeit, es gibt ziemlich viel interessantes und eine nette Gallerie mit Beispielen, wie es (nicht) sein sollte.

Ausserdem schreibt der Gute sehr gut lesbar.

Greetinx
Christian
http://www.html-workshop.de

thanx! :wink:

die „psychologie“ dahinter ist, das es zuwenig innovative designer gibt. die meisten „designer“ kopieren lediglich alte bestände. es ist eben schwer sich was neues einfallen zu lassen. es ist eben nicht jeder web.site ersteller auch ein designer.

gruss

ingmar