Webdesigner - lohnt sich das nach der GEZ 2007

Hallo,

Angenommen man möchte sich nebenberuflich als Webdesigner selbständig machen.
Lohnt sich das überhaupt noch nach der GEZ anhebeung 2007 ?

Da es ein eigenes Gewerbe ist und es nicht als Zweitgerät gilt, müßte man den internetfähigen Rechner anmelden.
Ist das so richtig ?

danke für anregungen …

P.S. Betriebshaftpflicht
noch eine Frage am Rande.

Wie sieht ews aus mit Betriebshaftpflicht bei Webdesigner.
Immerhin könnte größere Schäden Dritter entstehen.

Was für eine Deckungssumme ist sinnvoll und gibt es günstige Angebote?

nochmal danke im vorraus

Hi,

Angenommen man möchte sich nebenberuflich als Webdesigner
selbständig machen.
Lohnt sich das überhaupt noch nach der GEZ anhebeung 2007 ?

*gröhl*

Wenn du schon damit kaufmännische Probleme haben solltest, dann laß das bitte ganz sein.

kopfschüttelnde Grüße, Ulrich

Wie sieht ews aus mit Betriebshaftpflicht bei Webdesigner.
Immerhin könnte größere Schäden Dritter entstehen.

Von was für Schäden redest du?
Was soll denn bitte bei einem Webdesigner passieren?

Stefan

unglaublich kompetent …
da kann ich auch mit ner steckdose reden
tu mir einen gefallen und antworte einfach nicht mehr auf solche fragen …

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ne seite erstellt bzw einen shop.
fehler auf der seite

  • die buchungen falsch berechnet
  • kundenadressen verschwinden
  • bei einem shop tauchen falsche angaben über produkte auf

diese richtung meine ich …

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo.

Angenommen man möchte sich nebenberuflich als Webdesigner
selbständig machen.

Selbständig bist Du, wenn Du freiberuflicher Webdesigner bist und sonst nix. Das, was Du hier beschreibst, ist eine nebenberufliche, gewerbliche Tätigkeit. Laut ViKa bist Du zur Zeit Student. Willst Du neben dem Studium webdesignen, oder hast Du einen Arbeitsplatz (in Aussicht)? Falls das Zweite, konzentrier Dich erst mal darauf. Die wenigsten Arbeitgeber sind erbaut, wenn der neu einsteigende Jungdynamo frisch von der Uni kommt und nebenher ein Geschäft führen will. Und mitteilen müsstest Du es dem Arbeitgeber …

Lohnt sich das überhaupt noch nach der GEZ anhebeung 2007 ?

Auch, wenn Du Ulrich weggebissen hast : Was soll denn das für ein „Geschäft“ sein, dessen Wohl und Wehe von einem Betrag unter 500 € pro Jahr abhängt?

Da es ein eigenes Gewerbe ist und es nicht als Zweitgerät gilt,
müßte man den internetfähigen Rechner anmelden. Ist das so richtig ?

Wohl ja. Ist aber wirklich Pipifax; siehe vor.

Bleibt die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, als freiberuflicher Webdesigner tätig zu werden …

Und hier lautet meine Einschätzung ganz klar Nein, es lohnt sich nicht , wenn Du sonst nichts anbieten kannst. HTML, Java und alles, was so kreuz und quer durch die Weltgeschichte saust, sind beinahe Allgemeingut, so dass Du nicht nur mit anderen Freiberuflern, sondern vor allem mit Computerkids konkurrieren musst, die „mal eben“ irgendwem eine „Website“ für 50 € zusammenhauen. Diejenigen, die diese Leistungen abfordern, sind nicht in der Lage, ein Urteil über die Qualität abzugeben, also nehmen sie den Billigsten, der verfügbar ist.

Und ein Unternehmen, das eine wirkliche Website mit allem Komfort und -zurück haben will, beauftragt damit sicherlich nicht den Einzelkämpfer Marty : Entweder wird jemand im Unternehmen dafür qualifiziert und macht das, oder aber man sucht sich einen Laden, der auch dann noch arbeitsfähig ist, wenn Marty mal nicht da ist.

Es würde also darauf hinauslaufen, dass Du ein paar HTML-Seiten zusammenkloppst, vielleicht noch ein bisschen Bunti und Klicki dazumachst … und wenn Du einen Tagessatz von 100 € dafür bekommst, kannst Du Dich von und zu rauf und runter schreiben. Dein möglicherweise vorhandenes Spezialwissen anzubringen, bekommst Du in den seltensten Fällen Gelegenheit - siehe vor.

Nun klingen 100 € am Tag erst mal gar nicht schlecht. Mindestens die dreifache Zeit benötigst Du für die Kundenakquise, Anforderungsanalyse und Haumichplatt sowie Deinen eigenen Verwaltungskram. Das macht dann maximal 100 Tage im Jahr, an denen Du produktiv, aprich, kassenwirksam, etwas leistest - Jahresumsatz 10000 €. Dafür hast Du 365 Tage geackert, weder Urlaub noch sonst was gemacht; falls Du Student bist, hast Du in der Zeit nicht eine einzige Vorlesung besuchen können. Webdesign lohnt sich nur dann, wenn Du es als Nebenleistung erbringen kannst.

Dein Kundenkreis würde sich im Regelfall auf Kleinstbetriebe beschränken, die eben auch mal ins Netz wollen - mit viel Glück erwischt Du mal einen GWSler mit 10 Mann. Webdesign machen, weil es Spaß macht (als Student oder Schüler) : Na, gut. Als Existenzgrundlage : Abhaken.

Gruß Eillicht zu Vensre

ne seite erstellt bzw einen shop.
fehler auf der seite

  • die buchungen falsch berechnet
  • kundenadressen verschwinden
  • bei einem shop tauchen falsche angaben über produkte auf

Das ist dein Risiko als Unternehmer, das nimmt dir keine Versicherung ab.

Falls dein Kunde allerdings mal persönlich zu dir kommt und über dein
USB-Kabel auf die Nase fällt, dann gibt’s ne neue Nase von der
Betriebshaftpflicht.

Stefan

danke :smile:
danke

nochmals hallo,

Hallo.

Angenommen man möchte sich nebenberuflich als Webdesigner
selbständig machen.

Selbständig bist Du, wenn Du freiberuflicher Webdesigner bist
und sonst nix. Das, was Du hier beschreibst, ist eine
nebenberufliche, gewerbliche Tätigkeit. Laut ViKa bist Du zur
Zeit Student. Willst Du neben dem Studium webdesignen, oder
hast Du einen Arbeitsplatz (in Aussicht)? Falls das Zweite,
konzentrier Dich erst mal darauf. Die wenigsten Arbeitgeber
sind erbaut, wenn der neu einsteigende Jungdynamo frisch von
der Uni kommt und nebenher ein Geschäft führen will. Und
mitteilen müsstest Du es dem Arbeitgeber …

nein bald kein student mehr.
arbeitstechnisch kann ich noch nichts weiter sagen.
d.h. nicht arbeitslos sondern keine ahnung in welche richtung es geht.

Lohnt sich das überhaupt noch nach der GEZ anhebeung 2007 ?

wurde immernoch nicht beantwortet.

Auch, wenn Du Ulrich weggebissen hast : Was soll denn das für
ein „Geschäft“ sein, dessen Wohl und Wehe von einem Betrag
unter 500 € pro Jahr abhängt?

is doch wurscht. deswegen nebenberuflich !
das hat doch mit meiner grundfrage gar nichts zu tun.

Da es ein eigenes Gewerbe ist und es nicht als Zweitgerät gilt,
müßte man den internetfähigen Rechner anmelden. Ist das so richtig ?

Wohl ja. Ist aber wirklich Pipifax; siehe vor.

ahja …

Bleibt die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, als
freiberuflicher Webdesigner tätig zu werden …

Und hier lautet meine Einschätzung ganz klar Nein, es lohnt

… usw

hierzu kenn ich auch andere meinungen.
es hängt keine existenz davon ab.
es geht nur um 50 euro im monat haben oder nicht haben und daran spaß zu haben.
egal wie viele es schon gibt.
und wenn ich null einnahmen hab dann is das eben so.
solange ich keine ausgaben habe.
ich versuche hier kein mega-unternehmen aufzuziehen.

bitte versteht mich nicht falsch aber zu sagen eine idee funktioniert nicht is ja wohl quatsch.
es geht immer um die umsetzung.

Gruß Eillicht zu Vensre

gruß

Hallo!

Lohnt sich das überhaupt noch nach der GEZ anhebeung 2007 ?

GEZ-Gebühren im unteren zweistelligen €-Bereich werden monatlich fällig, nicht stündlich. Der Monatsbetrag bewegt sich in der Größenordnung des Honorars für eine halbe Stunde.

Gruß
Wolfgang

Hi,

unglaublich kompetent …

Solche Fragen fordern solche Antworten heraus.

da kann ich auch mit ner steckdose reden

Nein, die kann dir nämlich deine Kalkulation nicht abnehmen. Du hast gefragt, ob es sich lohnen würde. Das alleine kannst auch nur du entscheiden. Es ist zwar schön, wenn man die GEZ Gebühr nicht zahlen muß, aber das darf nie eine solche Entscheidungsgrundlage sein.
BTW:
Solltest du ein KFZ besitzen, werden im Falle einer gewerblichen Tätigkeit auch Radio Gebühren fällig:
http://www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenlexikon/in…

Aber dieses Thema ist keineswegs neu. Die IHK wird übrigens auch noch auf dich zukommen.

tu mir einen gefallen und antworte einfach nicht mehr auf
solche fragen …

Das überlaß bitte mir.

mfg Ulrich

Hi,

Selbständig bist Du, wenn Du freiberuflicher Webdesigner bist
und sonst nix.

Nein, nicht ganz. Ob FB, ist ein umkämpftes Feld. Webdesign geht meist eher in Richtung Gewerbe. Aber das ist immer eine Entscheidung des Finanzamtes.
Stichwort dazu: Katalogberufe.

Das, was Du hier beschreibst, ist eine
nebenberufliche, gewerbliche Tätigkeit.

die ebenfalls in Form einer Selbständigkeit ausgeübt werden kann.

In beiden Fällen wäre er selbständig, die Frage hieße nur: würde das FA eine Freiberuflichkeit anerkennen oder nicht?

http://www.traum-projekt.com/traum-quelle/traum-star…
http://www.ratgeber-e-lancer.de/

mfg Ulrich

Hi,

misch ich mich auch mal kurz ein:

hierzu kenn ich auch andere meinungen.
es hängt keine existenz davon ab.
es geht nur um 50 euro im monat haben oder nicht haben und
daran spaß zu haben.
egal wie viele es schon gibt.
und wenn ich null einnahmen hab dann is das eben so.
solange ich keine ausgaben habe.
ich versuche hier kein mega-unternehmen aufzuziehen.

Dann ist mir die Frage nach den GEZ-Kosten auch unklar.

Trotzdem eine klare Antwort: Wenn der Umsatz des Unternehmens geringer ist als die Kosten (u.a.(!) GEZ), "lohnt es sich nicht. Basta!

Ist der Umsatz höher, lohnt es sich trotzdem noch nicht unbedingt.

Also, Deine 50 Euro im Monat, da geht es in Deinem Fall wohl eher um „nicht haben“.

bitte versteht mich nicht falsch aber zu sagen eine idee
funktioniert nicht is ja wohl quatsch.
es geht immer um die umsetzung.

Vielleicht sind aber ein paar erfahrene Leute unter den Antwortern, die aus Deiner Frage und Deinen Reaktionen ablesen können, wie es um die Umsetzung bestellt sein wird?

Gruß
Bonsai

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hi …

In beiden Fällen wäre er selbständig, die Frage hieße nur:
würde das FA eine Freiberuflichkeit anerkennen oder nicht?

http://www.traum-projekt.com/traum-quelle/traum-star…
http://www.ratgeber-e-lancer.de/

mfg Ulrich

danke vielmals …
das werde ich gleich die nächsten Tage klären …

mfg Martin