WebDialer. Ich habe zweite Mahnung bekommen und

Hallo zusammen.

Ich habe von der Inkasso - Firma die für den Auftraggeber der 0190ger Nummer arbeitet schon die zweiter Mahung bekommen und am Telefon haben die gemeint ich sei Zahlungspflichtig.
Mein FAX an die Inkasso Firma sei an die falsche Adresse gerichtet, daher habe ich jetzt an den eignern der 0190ger Nummer gefaxt.

Ich habe ein wenig Angst das die Sache vor Gericht endet.
Was meint Ihr ? Wird es so verlaufen ?
Unten seht Ihr das Fax, welches ich gesendet hab.


An:
HanseNet Telekommunikation GmbH
Hammerbrookstr. 63
D-20097 Hamburg

Hotline: 0800 411 0 411 (Mo-Fr 8.00-20.00 und Sa 8.00-16.00)
Hotline Fax: 0800 412 0 412
Homepage: http://www.hansenet.de
E-Mail: [email protected]


Montag, 22. April 2002

Hallo geehrte Damen und Herren von HanseNet,

am 05. Apr. 2002 habe ich bereits ein Fax, mit ähnlichem Inhalt, an Ihre unabhängige Abrechnungsstelle mit Namen „NEXTNET“ gesandt.
Anscheinend wurde Ihnen diese Fax nicht weitergeleitet.
Aus einem Telefonat mit NEXTNET ergab sich das dieses FAX anscheinend noch nicht verarbeitet worden sei. NEXTNET hat mir heute ganz überraschend eine zweite Mahnung gesendet.


Hier der Inhalt des Faxes an NEXTNET GmbH, Postfach 260273, 13412 Berlin welcher vielmehr Sie etwas angeht als „NEXTNET“ :

FAX- an NEXTNET - Anfang*
[…]

05. Apr. 2002

Hallo geehrte Damen und Herren von NEXNET GmbH,

in Ihrem Mahnschreiben vom 03.04.2002 listen Sie 13 Anbieter auf die sie vertreten.
Ich habe jedoch von keinem dieser Anbieter eine Dienstleistung genutzt.
Am 22.01 um 21:32:00 hat sich für die Dauer von 2 Minuten und 3 Sekunden ein 0190-Dialer ohne mein Wissen installiert und über die Nummer 0190-062968 ins Internet eingewählt und dafür 64,6552 EUR berechnet.
Das sind über 30 EUR pro Minute.
Liegt das Entgelt für die Einwahl über etwa 6 Euro pro Minute, ist von einem sittenwidrigen, wucherischen und daher nichtigen Rechtsgeschäft auszugehen.
Bitte melden Sie mir den Inhaber dieser obigen 190ger Nummer.
Aus obigen Gründen ergibt sich eindeutig das es sich um ein „nichtiges Rechtsgeschäft“ gehandelt hat und ich daher die 77,30 EUR nicht bezahlen muss.

[…]
FAX- an NEXTNET - Ende*


Bestätigen Sie bitte sehr bald den Eingang dieses Faxes.
Ihre Adresse habe ich telefonisch von Nextnet bekommen und Ihre weitern Kontaktdaten von http://www.verivox.de/Internet/Providers/Providers_I…
Ich habe inzwischen in diversen Internet- Foren und Internet – Comunities über das Web- Dialer – Problem gesprochen und bin weiterhin aktiv. 190ger Nummer habe ich dann gleich 7.April, als mir dieses Problem, bewusst wurde von der Telekom sperren lassen.

Bitte Informieren Sie nun NEXTNET darüber, das es sich um ein nichtigen Rechtsgeschäft gehandelt hat bzw. ziehen Ihre Forderung zurück.

Mit freundlichen Grüßen
[…]

Hallo,

könnte trotzdem durchaus passieren, dass die Sache vor Gericht landet, wo Du dann zusätzlich zur Rechnung bei der zu erwartenden Niederlage (leider leider entscheiden die Gerichte zur Zeit nocch „pro Dialer“) auch noch die Gerichtskosten sowie die Anwaltskosten der Gegner bezahlen musst. Bei dem Streitwert allerdings nicht so arg viel.

Es ist eine Frechheit und die Politiker pennen wie immer, wenn das „neue“ Medium Internet betroffen ist, tief und fest.

Stellt sich die Frage, ob Du als erfahrener „Web-Developer“ nicht einen Schritt hin zu mehr Sicherheit machen solltest und auf Linux oder ein anderes alternatives System wechselst. Dort ist das installieren von Dialern – solange Du nicht als root durch die Gegend surfst – technisch ausgeschlossen.

Ausserdem fällt es Dir dann leichter, Deine „Web-Developments“ auf die Nutzung gebräuchlicher Standards zu trimmen.

Gruß & viel Erfolg!

Fritze

Beim Developen läuft eh alles auf Unix :wink:
… und 0190ger Nummern hab ich gleich nach dem Vorfall alle sperren lassen.

Schönen Gruß Seb :smile:

hi,
schau mal bei heise.de nach - kann gut helfen…