Webserver mit Verb. zum LAN - Planung, Sicherheit

Hallo zusammen,

wir möchten uns hier einen Server aufstellen, auf dem zukünftig ein webshop (auf javascript-Basis) laufen soll sowie einige andere Sachen (z.B. aktuelle Kundenpreislisten, …) liegen sollen. Es ist nicht geplant, daß sicherheitsrelevante Daten (z.B. Kreditkartennummern, …) auf dem Server liegen sollen. Der Server wird an einer Standleitung hängen.

Die Struktur stelle ich mir folgendermaßen vor:

INTERNET SERVER 

Die Kommunikation zwischen Internet und Server erfolgt in beide , zwischen Server und LAN soll sie, aus Sicherheitsgründen, nur in einer Richtung erfolgen.

Software:
Serverseitig sollte Linux eingesetzt werden (ist noch nicht fixiert), im LAN sind verschiedene Windows-Versionen (ME, 2000, XP) im Einsatz.

\*/ Wo liegen die Stolpersteine, was sollte man in der allerersten Planungsphase bereits berücksichtigen, um später Probleme zu vermeiden?
\*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder liege ich weit daneben?
\*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server in´s LAN kommt?
\*/ Gibt´s gute links zu Grundlagen dieser Thematik (konnte leider nur diverseste Webshopanbieter finden)? Links, sie sich mit Sicherheit beschäftigen (und die ich kenne), beziehen sich alle nur auf einen einzelnen Rechner, nicht jedoch auf eine zusätzliche Verbindung in´s LAN.
\*/ Buchtip(p)s?
\*/ ...?

Danke,
Herbert

Die Struktur stelle ich mir folgendermaßen vor:

INTERNET SERVER

Die Kommunikation zwischen Internet und Server erfolgt in
beide , zwischen Server und LAN soll sie, aus
Sicherheitsgründen, nur in einer Richtung erfolgen.

*/ Wo liegen die Stolpersteine, was sollte man in der
allerersten Planungsphase bereits berücksichtigen, um später
Probleme zu vermeiden?
*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder
liege ich weit daneben?
*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Das ist sicher machbar und durchaus vernünftig.
Ein Schlagwort, was mir spontan dazu einfällt, ist „DMZ“=„De-Militarisierte Zone“.

Es gehört in den Kontext „Firewall“ und beschreibt hier folgendes Szenario:

Internet
|
|
Fire—Ser
wall—ver
|
|
Intranet

Daraus soll folgen, daß (genau wie von Dir gewünscht) Kommunikation zw. Internet und Server nach Deinen Regeln erlaubt sein soll, ebenso zw. Intranet und Server. Nicht jedoch zw. Internet und Intranet.

Für solch eine Firewall kannst Du einen kleinen (je nach Art der Standleitung) PC unter Linux (mit iptables) oder Free-/Open-BSD (mit ipfilter) benutzen, oder aber auf eine Appliance, also eine kommerzielle „Hardware“-Lösung setzen. Vermutlich eine Geldfrage. Appliance (z.B. Cisco PIX o.a.) ist teurer, aber etwas leichter aufzusetzen, Linux-/BSD-PC ist billig, erfordert aber ein gewisses Know-How.

Ich weiß nicht, wie Dein Budget dafür aussieht, vielleicht habt ihr ja auch schon eine Firewall, aber am besten wäre ein Berater für so etwas, der auch für OpenSource-Lösungen offen ist, falls die Möglichkeit, sich das selbst anzueignen eher nicht in Frage kommt.

*/ Gibt´s gute links zu Grundlagen dieser Thematik (konnte
leider nur diverseste Webshopanbieter finden)? Links, sie sich
mit Sicherheit beschäftigen (und die ich kenne), beziehen sich
alle nur auf einen einzelnen Rechner, nicht jedoch auf eine
zusätzliche Verbindung in´s LAN.
*/ Buchtip§s?

Solche Tips hängen von Deinem Wissensstand, Interesse und Ziel ab.

Gruß,

Doc.

wir möchten uns hier einen Server aufstellen, auf dem
zukünftig ein webshop (auf javascript-Basis)

Bitte? Wollt ihr Kinden vergraulen. Macht bitte irgendwas, aber nicht Shopping per JavaScript. Danke.

laufen soll sowie
einige andere Sachen (z.B. aktuelle Kundenpreislisten, …)
liegen sollen. Es ist nicht geplant, daß sicherheitsrelevante
Daten (z.B. Kreditkartennummern, …) auf dem Server liegen
sollen. Der Server wird an einer Standleitung hängen.

Die Struktur stelle ich mir folgendermaßen vor:

INTERNET SERVER

Die Kommunikation zwischen Internet und Server erfolgt in
beide , zwischen Server und LAN soll sie, aus
Sicherheitsgründen, nur in einer Richtung erfolgen.

Die erste Frage: Welche Proztokolle: Ich würde ja HTTP(S) und eventuell SSH aktivieren.

Was heisst „Kommunikation nur in einer Richtung?“

„Ich kann Webseitenanforderungen an einen Server schicken, aber der kann mir nicht antworten?“

Software:
Serverseitig sollte Linux eingesetzt werden

Ok.

(ist noch nicht
fixiert), im LAN sind verschiedene Windows-Versionen (ME,
2000, XP) im Einsatz.

Was sollen die denn so tun? Wie sollen die Verbindung mit der Kiste aufnehmen?

Also: Ich würde Apache, SSH auf den Rechner tun. Aktuelle Versionen natürlich. Wenn Du unbedingt SMB im LAN willst, dann nimm noch Samba hinzu, binde es aber nicht an ein externes Interface. Ich würde das mit „tcpserver“ machen (Auch wenn ich nicht Samba mache: meines Wissens ist das inzwischen möglich).

*/ Wo liegen die Stolpersteine, was sollte man in der
allerersten Planungsphase bereits berücksichtigen, um später
Probleme zu vermeiden?

Konzept machen, alles dokumentieren.

Jemand beauftragen, der sich damit auskennt. Apache ist wirklich nicht trivial. Und statische Seiten sind ja nicht das, was Du willst…

*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder
liege ich weit daneben?

Ist realisierbar, sofern Du konkrete Angaben lieferst…

*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Äh? Ja. Aber so ohne genaues Konzpt ist die Aussage nicht sehr sinnvoll.

*/ Gibt´s gute links zu Grundlagen dieser Thematik (konnte
leider nur diverseste Webshopanbieter finden)? Links, sie sich
mit Sicherheit beschäftigen (und die ich kenne), beziehen sich
alle nur auf einen einzelnen Rechner, nicht jedoch auf eine
zusätzliche Verbindung in´s LAN.

Was soll den auf der Verbindung ins LAN pasieren? Internetnutzung über den Rechner? Halte ich für nicht optimal…

Sebastian

Hi DocValde,

besten Dank für Deine Antwort.

Die Struktur stelle ich mir folgendermaßen vor:

INTERNET SERVER

Die Kommunikation zwischen Internet und Server erfolgt in
beide , zwischen Server und LAN soll sie, aus
Sicherheitsgründen, nur in einer Richtung erfolgen.

[…]

*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Das ist sicher machbar und durchaus vernünftig.
Ein Schlagwort, was mir spontan dazu einfällt, ist
„DMZ“=„De-Militarisierte Zone“.

Es gehört in den Kontext „Firewall“ und beschreibt hier
folgendes Szenario:

Internet
|
|
Fire—Ser
wall—ver
|
|
Intranet

Daraus soll folgen, daß (genau wie von Dir gewünscht)
Kommunikation zw. Internet und Server nach Deinen Regeln
erlaubt sein soll, ebenso zw. Intranet und Server. Nicht
jedoch zw. Internet und Intranet.

Für solch eine Firewall kannst Du einen kleinen (je nach Art
der Standleitung) PC unter Linux (mit iptables) oder
Free-/Open-BSD (mit ipfilter) benutzen, oder aber auf eine
Appliance, also eine kommerzielle „Hardware“-Lösung setzen.
Vermutlich eine Geldfrage. Appliance (z.B. Cisco PIX o.a.) ist
teurer, aber etwas leichter aufzusetzen, Linux-/BSD-PC ist
billig, erfordert aber ein gewisses Know-How.

Eine Cisco PIX wird (ziemlich wahrscheinlich) zwischen „Standleitung“ und „Firmennetzwerk“ stehen.

Ich weiß nicht, wie Dein Budget dafür aussieht,

Je billiger, desto besser (okay, ist etwas übertrieben - soll nicht aus Prinzip das teuerste sein, aber trotzdem brauchbar).

vielleicht
habt ihr ja auch schon eine Firewall,

Dzt. nicht.

aber am besten wäre ein
Berater für so etwas, der auch für OpenSource-Lösungen offen
ist, falls die Möglichkeit, sich das selbst anzueignen eher
nicht in Frage kommt.

Wird wohl so kommen. Die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen, besteht zwar prinzipiell, aber „von nix kommt nix“.

*/ Gibt´s gute links zu Grundlagen dieser Thematik (konnte
leider nur diverseste Webshopanbieter finden)? Links, sie sich
mit Sicherheit beschäftigen (und die ich kenne), beziehen sich
alle nur auf einen einzelnen Rechner, nicht jedoch auf eine
zusätzliche Verbindung in´s LAN.
*/ Buchtip§s?

Solche Tips hängen von Deinem Wissensstand, Interesse und Ziel
ab.

Das ist schwer zu konkretisieren, da es sich dzt. um einen absolut flexiblen, sich regelmäßig veränderten Prozess handelt. Daher bin ich eben auf der Suche nach Grundlagenwissen. Hast mir aber schon weitergeholfen.

Danke nochmals + Gruß,
Herbert

Hi Sebastian,

wir möchten uns hier einen Server aufstellen, auf dem
zukünftig ein webshop (auf javascript-Basis)

Bitte? Wollt ihr Kinden vergraulen. Macht bitte irgendwas,
aber nicht Shopping per JavaScript. Danke.

nö, Kinder haben dort nix verloren. Der Shop dient dazu, um statische Informationen weiterzugeben. Tatsache ist, daß er funktioniert und den Anforderungen entspricht. Daß dies keine Lösung für die nächsten Jahre ist, ist uns bewußt. Was kommen wird, ist noch offen. Ideen dazu? Bin für (fast) alles zu haben.

laufen soll sowie
einige andere Sachen (z.B. aktuelle Kundenpreislisten, …)
liegen sollen. Es ist nicht geplant, daß sicherheitsrelevante
Daten (z.B. Kreditkartennummern, …) auf dem Server liegen
sollen. Der Server wird an einer Standleitung hängen.

Die Struktur stelle ich mir folgendermaßen vor:

INTERNET SERVER

Die Kommunikation zwischen Internet und Server erfolgt in
beide , zwischen Server und LAN soll sie, aus
Sicherheitsgründen, nur in einer Richtung erfolgen.

Die erste Frage: Welche Proztokolle: Ich würde ja HTTP(S) und
eventuell SSH aktivieren.

Notiert.

Was heisst „Kommunikation nur in einer Richtung?“

Ein Rechner im LAN, der für diese Funktion bereitgestellt wird, stellt die Daten auf den Server. Dieser Rechner soll jedoch keine Anfragen, welche vom Server (und damit potentiell von außen) ausgehen, beantworten. Anfragen vom LAN soll der Server natürlich sehr wohl beantworten.

„Ich kann Webseitenanforderungen an einen Server schicken,
aber der kann mir nicht antworten?“

Das würde wohl nicht wirklich sinnvoll sein. Anforderungen „von außen“ (=Internet) soll er ja beantworten. Allerdings soll vom Internet niemand über den Server in´s LAN kommen.

Software:
Serverseitig sollte Linux eingesetzt werden

Ok.

(ist noch nicht
fixiert), im LAN sind verschiedene Windows-Versionen (ME,
2000, XP) im Einsatz.

Was sollen die denn so tun? Wie sollen die Verbindung mit der
Kiste aufnehmen?

Die Problematik ist, daß der Server letztendlich auf irgendeine Art und Weise am LAN hängen wird. Aufgrund manches User-Verhalten in Bezug auf email u.ä. bin ich etwas besorgt.

Also: Ich würde Apache, SSH auf den Rechner tun. Aktuelle
Versionen natürlich. Wenn Du unbedingt SMB im LAN willst, dann
nimm noch Samba hinzu, binde es aber nicht an ein externes
Interface. Ich würde das mit „tcpserver“ machen (Auch wenn ich
nicht Samba mache: meines Wissens ist das inzwischen möglich).

Merci für die Tips.

*/ Wo liegen die Stolpersteine, was sollte man in der
allerersten Planungsphase bereits berücksichtigen, um später
Probleme zu vermeiden?

Konzept machen, alles dokumentieren.

Okay.

Jemand beauftragen, der sich damit auskennt. Apache ist
wirklich nicht trivial. Und statische Seiten sind ja nicht
das, was Du willst…

Okay.

*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder
liege ich weit daneben?

Ist realisierbar, sofern Du konkrete Angaben lieferst…

Es ist eben ein noch sehr lebender Prozess. Wir sind diesbezüglich ganz am Anfang und daher für alles offen. Ich möchte jedoch vermeiden, daß sich die Ansicht „Da nehmen wir halt ein Programm und gut ist´s. Kann ja alles kein Problem sein.“ durchsetzt. Zugegeben, etwas krass formuliert, aber solche Aussagen hatte ich sinngemäß schon gehört.

*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Äh? Ja. Aber so ohne genaues Konzpt ist die Aussage nicht sehr
sinnvoll.

Okay. War wohl auch etwas unklar formuliert. Aber aufgrund der erwähnten Situation kann ich noch nicht mehr Angaben machen.

*/ Gibt´s gute links zu Grundlagen dieser Thematik (konnte
leider nur diverseste Webshopanbieter finden)? Links, sie sich
mit Sicherheit beschäftigen (und die ich kenne), beziehen sich
alle nur auf einen einzelnen Rechner, nicht jedoch auf eine
zusätzliche Verbindung in´s LAN.

Was soll den auf der Verbindung ins LAN pasieren?
Internetnutzung über den Rechner? Halte ich für nicht
optimal…

Nein, die Internetverbindung läuft separat. Die Verbindung in´s LAN dient der Wartung sowie der Datenaktualisierung.

Danke für die Infos + Gruß,
Herbert

wir möchten uns hier einen Server aufstellen, auf dem
zukünftig ein webshop (auf javascript-Basis)

Bitte? Wollt ihr Kinden vergraulen. Macht bitte irgendwas,
aber nicht Shopping per JavaScript. Danke.

nö, Kinder haben dort nix verloren.

Ich meinte „Kunden“. Meine Wurstfinger…

Der Shop dient dazu, um
statische Informationen weiterzugeben. Tatsache ist, daß er
funktioniert und den Anforderungen entspricht.

Viele Leute haben JavaScript ausgeschaltet. JavaScript macht potenziell Probleme (bei mir auch hier).

Daß dies keine
Lösung für die nächsten Jahre ist, ist uns bewußt. Was kommen
wird, ist noch offen. Ideen dazu? Bin für (fast) alles zu
haben.

Ich weiß ja nicht, was Du so tust und brauchst, aber ich würde eher zu PHP-Geraffel tendieren…

Die erste Frage: Welche Proztokolle: Ich würde ja HTTP(S) und
eventuell SSH aktivieren.

Notiert.

Was heisst „Kommunikation nur in einer Richtung?“

Ein Rechner im LAN, der für diese Funktion bereitgestellt
wird, stellt die Daten auf den Server.

Da kann man sich überlegen, wie: Per FTP? Per SMB? Noch anders?

Keine Ahnung, was Du willst. Vielleicht kann man den Webserver ein SMB-Share mounten lassen und dann gleicht er Inhalte automatisch ab. Du solltest dann nur den inhalteliefernden Rechner gut absichern…

Dieser Rechner soll
jedoch keine Anfragen, welche vom Server (und damit potentiell
von außen) ausgehen, beantworten. Anfragen vom LAN soll der
Server natürlich sehr wohl beantworten.

WWW-Anfragen aus dem LAN? Kein Problem…

„Ich kann Webseitenanforderungen an einen Server schicken,
aber der kann mir nicht antworten?“

Das würde wohl nicht wirklich sinnvoll sein. Anforderungen
„von außen“ (=Internet) soll er ja beantworten. Allerdings
soll vom Internet niemand über den Server in´s LAN kommen.

Gut.

Was sollen die denn so tun? Wie sollen die Verbindung mit der
Kiste aufnehmen?

Die Problematik ist, daß der Server letztendlich auf
irgendeine Art und Weise am LAN hängen wird. Aufgrund manches
User-Verhalten in Bezug auf email u.ä. bin ich etwas besorgt.

Mit Apache und vielleicht SSH sollte das kein Problem sein. Klar, Du musst zuusehen, daß Du Dich über Sicherheitslücken der Verwendeten Software auf dem Laufenden hältst (einschlägige Newsletter abonnieren).

*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder
liege ich weit daneben?

Ist realisierbar, sofern Du konkrete Angaben lieferst…

Es ist eben ein noch sehr lebender Prozess. Wir sind
diesbezüglich ganz am Anfang und daher für alles offen. Ich
möchte jedoch vermeiden, daß sich die Ansicht „Da nehmen wir
halt ein Programm und gut ist´s. Kann ja alles kein Problem
sein.“ durchsetzt.

Diese Einstallung ehrt Dich.

*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Äh? Ja. Aber so ohne genaues Konzpt ist die Aussage nicht sehr
sinnvoll.

Okay. War wohl auch etwas unklar formuliert. Aber aufgrund der
erwähnten Situation kann ich noch nicht mehr Angaben machen.

Gut, abert in dem von Dir konkretisierten Rahmen ist Antwort schon einfacher. Du musst natürlich überlegen, wie Du die Rechner sicherst, die mit dem Webserver (inhaltliche) Daten austauschen. Die solltest Du - wenn sie nur irgendwie verbindung zum Internet (aber eigentlich auch schon zum lokalen Netz) entsprechend[tm] absichern.

Was soll den auf der Verbindung ins LAN pasieren?
Internetnutzung über den Rechner? Halte ich für nicht
optimal…

Nein, die Internetverbindung läuft separat. Die Verbindung
in´s LAN dient der Wartung sowie der Datenaktualisierung.

Gut.

BTW: ist Dir aufgefallen, daß ich das Wort „Firewall“ oder „packet filter“ nicht erwähnt habe?

Ich sähe derzeit keinen Grund dafür.

Sebastian

Hi DocValde,

besten Dank für Deine Antwort.

Eine Cisco PIX wird (ziemlich wahrscheinlich) zwischen
„Standleitung“ und „Firmennetzwerk“ stehen.

Auch wenn Sebastian die Notwendigkeit nicht sieht und andere Vorlieben hat, halte ich das für eine durchaus vernünftige Wahl. Was für eine Internetanbindung habt ihr denn? Habt ihr jemanden, der Euch in Sachen PIX berät? Also Modellauswahl, Konfiguration, Pflege?

Je billiger, desto besser (okay, ist etwas übertrieben - soll
nicht aus Prinzip das teuerste sein, aber trotzdem brauchbar).

Die PIX ist sicher nicht billig, aber vermutlich kommt ihr da mit einer kleineren Version aus, dann geht’s. Eine Firewall ist grundsätzlich bei einer Internetanbindung anzuraten. Das kann von einem einfachen packet filter Regelset auf dem Internet Router bis zu ner dicken Kiste gehen. Eine Kleine PIX ist da ein guter Kompromiß, und von ihren Features bin ich einigermaßen begeistert.

aber am besten wäre ein Berater für so etwas, der auch für
OpenSource-Lösungen offen ist, falls die Möglichkeit, sich das
selbst anzueignen eher nicht in Frage kommt.

Wird wohl so kommen. Die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen,
besteht zwar prinzipiell, aber „von nix kommt nix“.

Richtig. Du hast ja sicher auch noch was anderes zu tun, als Dich nur darum zu kümmern. Es ist grundsätzlich realistisch, sich in die Wartung zügig einzuarbeiten, aber Planung und Installation/Konfiguration sollte jemand unterstützen, der das schonmal getan hat.

Solche Tips hängen von Deinem Wissensstand, Interesse und Ziel
ab.

Das ist schwer zu konkretisieren, da es sich dzt. um einen
absolut flexiblen, sich regelmäßig veränderten Prozess
handelt. Daher bin ich eben auf der Suche nach
Grundlagenwissen. Hast mir aber schon weitergeholfen.

Ich hab Dir einfach mal ne Mail mit ein paar Dokumenten geschickt, vielleicht ist was dabei.

Gruß,

Doc.

Hi Sebastian,

wir möchten uns hier einen Server aufstellen, auf dem
zukünftig ein webshop (auf javascript-Basis)

Bitte? Wollt ihr Kinden vergraulen. Macht bitte irgendwas,
aber nicht Shopping per JavaScript. Danke.

nö, Kinder haben dort nix verloren.

Ich meinte „Kunden“. Meine Wurstfinger…

ach so. Nein, Kunden wollen wir nicht vergraulen. Das dürfen andere machen. Mir ist die Problematik „Javascript“ sehr wohl bewußt. Argumente gegen Javascript sind bekannt, im konkreten Fall spricht allerdings auch einiges dafür. Ich hab ihn selbst geschrieben + getestet (läuft sogar auf meinem ziemlich instabilen Netscape 4.77 ohne Probleme). Es gibt keine Werbebanner oder ähnlichen Schrott. Und vom ersten Gespräch diesbezüglich bis zur heutigen lauffähigen Version ist nicht allzuviel Zeit vergangen. Andere Programmiersprachen muß ich erst lernen, was garantiert etwas länger dauert.

Der Shop dient dazu, um
statische Informationen weiterzugeben. Tatsache ist, daß er
funktioniert und den Anforderungen entspricht.

Viele Leute haben JavaScript ausgeschaltet. JavaScript macht
potenziell Probleme (bei mir auch hier).

Warum kenn ich diese Leute bloß nicht? However, er ist anfangs nur einem sehr kleinen Kundenbereich vorbehalten, daher sollte es kein prinzipielles Problem sein. Konkret s.o. Und für die Zukunft sind wir ja schon am überlegen.

Daß dies keine
Lösung für die nächsten Jahre ist, ist uns bewußt. Was kommen
wird, ist noch offen. Ideen dazu? Bin für (fast) alles zu
haben.

Ich weiß ja nicht, was Du so tust und brauchst, aber ich würde
eher zu PHP-Geraffel tendieren…

Danke für den Hinweis, werde ich mir mal zu gemüte führen.
Geplant ist, den dzt. statischen Shop über den einen oder anderen Zwischenschritt an unser Warenwirtschaftssystem zu koppeln. Daher auch die genannte Aufgabenstellung.

Die erste Frage: Welche Proztokolle: Ich würde ja HTTP(S) und
eventuell SSH aktivieren.

Notiert.

Was heisst „Kommunikation nur in einer Richtung?“

Ein Rechner im LAN, der für diese Funktion bereitgestellt
wird, stellt die Daten auf den Server.

Da kann man sich überlegen, wie: Per FTP? Per SMB? Noch
anders?

FTP hört sich gut an. System erstellt Report in eine Datei, diese wird mittels automatsichem FTP-upload übertragen.

Keine Ahnung, was Du willst. Vielleicht kann man den Webserver
ein SMB-Share mounten lassen und dann gleicht er Inhalte
automatisch ab. Du solltest dann nur den inhalteliefernden
Rechner gut absichern…

Hatte ich auch schon mal überlegt. Allerdings greift dann ja der Webserver auf den Rechner im LAN zu, was ich ja eigentlich vermeiden möchte.

Dieser Rechner soll
jedoch keine Anfragen, welche vom Server (und damit potentiell
von außen) ausgehen, beantworten. Anfragen vom LAN soll der
Server natürlich sehr wohl beantworten.

WWW-Anfragen aus dem LAN? Kein Problem…

„Ich kann Webseitenanforderungen an einen Server schicken,
aber der kann mir nicht antworten?“

Das würde wohl nicht wirklich sinnvoll sein. Anforderungen
„von außen“ (=Internet) soll er ja beantworten. Allerdings
soll vom Internet niemand über den Server in´s LAN kommen.

Gut.

Was sollen die denn so tun? Wie sollen die Verbindung mit der
Kiste aufnehmen?

Die Problematik ist, daß der Server letztendlich auf
irgendeine Art und Weise am LAN hängen wird. Aufgrund manches
User-Verhalten in Bezug auf email u.ä. bin ich etwas besorgt.

Mit Apache und vielleicht SSH sollte das kein Problem sein.
Klar, Du musst zuusehen, daß Du Dich über Sicherheitslücken
der Verwendeten Software auf dem Laufenden hältst
(einschlägige Newsletter abonnieren).

Okay.

*/ Ist das in der Praxis wie oben skizziert realisierbar oder
liege ich weit daneben?

Ist realisierbar, sofern Du konkrete Angaben lieferst…

Es ist eben ein noch sehr lebender Prozess. Wir sind
diesbezüglich ganz am Anfang und daher für alles offen. Ich
möchte jedoch vermeiden, daß sich die Ansicht „Da nehmen wir
halt ein Programm und gut ist´s. Kann ja alles kein Problem
sein.“ durchsetzt.

Diese Einstallung ehrt Dich.

Ich hoffe, daß ich´s auch durchsetzen können werde. Na ja, ich arbeite fleißig daran.

*/ Kann man vermeiden, daß jemand von außen über den Server
in´s LAN kommt?

Äh? Ja. Aber so ohne genaues Konzpt ist die Aussage nicht sehr
sinnvoll.

Okay. War wohl auch etwas unklar formuliert. Aber aufgrund der
erwähnten Situation kann ich noch nicht mehr Angaben machen.

Gut, abert in dem von Dir konkretisierten Rahmen ist Antwort
schon einfacher. Du musst natürlich überlegen, wie Du die
Rechner sicherst, die mit dem Webserver (inhaltliche) Daten
austauschen. Die solltest Du - wenn sie nur irgendwie
verbindung zum Internet (aber eigentlich auch schon zum
lokalen Netz) entsprechend[tm] absichern.

Zum lokalen Netz hat dieser Rechner garantiert eine Verbindung. Ich stelle mir da eine XP- oder NT-Maschine mit ziemlich eingeschränkten Rechten vor. Kaum Software, keine angelegten User (außer einem, der mir das file auf den Server stellt).

Was soll den auf der Verbindung ins LAN pasieren?
Internetnutzung über den Rechner? Halte ich für nicht
optimal…

Nein, die Internetverbindung läuft separat. Die Verbindung
in´s LAN dient der Wartung sowie der Datenaktualisierung.

Gut.

BTW: ist Dir aufgefallen, daß ich das Wort „Firewall“ oder
„packet filter“ nicht erwähnt habe?

Klar doch.

Ich sähe derzeit keinen Grund dafür.

Prinzipiell, wenn ich alles sachlich betrachte, sähe ich auch keinen. Ich hab z.B. zuhause nur deshalb einen Paketfilter (ipchains) (mit-)laufen, weil ich mich mal generell mit Protokollen, Übertragungsarten, … beschäftigt habe. Als notwendig im eigentlichen Sinne erachte ich ihn nicht.

Konkret bin ich ziemlich ratlos, wie ich das Userverhalten kurzfristig ändern kann. Ich denke, auch das wird ein wachsender, flexibler Prozeß werden, bis die nötige Sensibilisierung erreicht ist. Aber bis dahin muß es eine Lösung geben. Nicht zuletzt deshalb, da in diesem Fall ja alle (mir bekannten) Statistiken einer Meinung sind - die größte Gefahr geht von den Mitarbeitern des Unternehmens aus. Und Tatsachen stehen leider immer über dem theoretischen Idealzustand.

Danke nochmals,
Herbert

Hi Doc,

Eine Cisco PIX wird (ziemlich wahrscheinlich) zwischen
„Standleitung“ und „Firmennetzwerk“ stehen.

Auch wenn Sebastian die Notwendigkeit nicht sieht und andere
Vorlieben hat, halte ich das für eine durchaus vernünftige
Wahl. Was für eine Internetanbindung habt ihr denn? Habt ihr
jemanden, der Euch in Sachen PIX berät? Also Modellauswahl,
Konfiguration, Pflege?

es wird eine (bzw. 2 oder 3) Standleitungen werden. Vom Provider wurde eine PIX angeboten, inkl. Wartung. Diese Entscheidung obliegt der Geschäftsleitung, da habe ich kaum Einfluß drauf. Ich denke, sie wird es werden. Die PIX steht dann zwischen Internet/Router und LAN.

Dahinter jedoch wird dann ein Webserver stehen. D.h., es werden Zugriffe von außen hinter die PIX kommen. Dieser Webserver wird auch am LAN hängen. Im Prinzip glaub ich Sebastian. Lediglich die Praxis bereitet mir eben einige Kopfzerbrechen (wie im anderen Posting beschrieben). Von daher werden wir wohl um einen separaten Schutz der Verbindung Webserver - LAN nicht herumkommen.

Je billiger, desto besser (okay, ist etwas übertrieben - soll
nicht aus Prinzip das teuerste sein, aber trotzdem brauchbar).

Die PIX ist sicher nicht billig, aber vermutlich kommt ihr da
mit einer kleineren Version aus, dann geht’s. Eine Firewall
ist grundsätzlich bei einer Internetanbindung anzuraten. Das
kann von einem einfachen packet filter Regelset auf dem
Internet Router bis zu ner dicken Kiste gehen. Eine Kleine PIX
ist da ein guter Kompromiß, und von ihren Features bin ich
einigermaßen begeistert.

Ich habe zur PIX noch keine konkreten Daten, sondern lediglich die „Anpreisung“ von der Cisco-Homepage. Generell hab ich noch keine negativen Aussagen zur PIX gefunden. Das nehme ich dzt. einfach so hin.

aber am besten wäre ein Berater für so etwas, der auch für
OpenSource-Lösungen offen ist, falls die Möglichkeit, sich das
selbst anzueignen eher nicht in Frage kommt.

Wird wohl so kommen. Die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen,
besteht zwar prinzipiell, aber „von nix kommt nix“.

Richtig. Du hast ja sicher auch noch was anderes zu tun, als
Dich nur darum zu kümmern.

ACK - aus 2 Jobs wurden schon 3 *g*

Es ist grundsätzlich realistisch,
sich in die Wartung zügig einzuarbeiten, aber Planung und
Installation/Konfiguration sollte jemand unterstützen, der das
schonmal getan hat.

Im Bekanntenkreis hab ich leider niemanden, den ich unverbindlich dazu befragen kann. Wir werden wohl den zukünftigen Provider damit etwas beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt möchte ich dann aber schon ziemlich sattelfest sein.

Solche Tips hängen von Deinem Wissensstand, Interesse und Ziel
ab.

Das ist schwer zu konkretisieren, da es sich dzt. um einen
absolut flexiblen, sich regelmäßig veränderten Prozess
handelt. Daher bin ich eben auf der Suche nach
Grundlagenwissen. Hast mir aber schon weitergeholfen.

Ich hab Dir einfach mal ne Mail mit ein paar Dokumenten
geschickt, vielleicht ist was dabei.

Hab ich gesehen. Allerbesten Dank, werd ich durcharbeiten.

Gruß,
Herbert

Viele Leute haben JavaScript ausgeschaltet. JavaScript macht
potenziell Probleme (bei mir auch hier).

Warum kenn ich diese Leute bloß nicht?

Wie gesagt: ich habe hier gelegentlich Probleme mit JS und es gibt Situationen, in denen ich das ganz weit deaktiviert habe. Nicht nur, wenn ich lynx nutze.

Wahrscheinlich ist das wieder nicht representativ genug…

Da kann man sich überlegen, wie: Per FTP? Per SMB? Noch
anders?

FTP hört sich gut an. System erstellt Report in
eine Datei, diese wird mittels automatsichem FTP-upload
übertragen.

Kein Problem. FTP ist nur so ein herzlich unschönes Protokoll, aber man könnte das tun.

[Share importieren]

Hatte ich auch schon mal überlegt. Allerdings greift dann ja
der Webserver auf den Rechner im LAN zu, was ich ja eigentlich
vermeiden möchte.

Geht ja uch umgekehrt: Du sztellst ein Samba-Share zur Verfügung, auf das der andere Rechner zugreifen kann. Hier käme tcpserver ins Spiel, um den Zugriff auch wirklich auf den Rechner (IP- und Interface-basiert) einzuschränken.
[…]

Gut, abert in dem von Dir konkretisierten Rahmen ist Antwort
schon einfacher. Du musst natürlich überlegen, wie Du die
Rechner sicherst, die mit dem Webserver (inhaltliche) Daten
austauschen. Die solltest Du - wenn sie nur irgendwie
verbindung zum Internet (aber eigentlich auch schon zum
lokalen Netz) entsprechend[tm] absichern.

Zum lokalen Netz hat dieser Rechner garantiert eine
Verbindung. Ich stelle mir da eine XP- oder NT-Maschine mit
ziemlich eingeschränkten Rechten vor. Kaum Software, keine
angelegten User (außer einem, der mir das file auf den Server
stellt).

Gut. Auch hier gilt es natürlich, die einschlägigen Sicherheitsmailinglisten zu verfolgen.

[Gibt es einen Grund für eine Firewall?]

Prinzipiell, wenn ich alles sachlich betrachte, sähe ich auch
keinen. Ich hab z.B. zuhause nur deshalb einen Paketfilter
(ipchains) (mit-)laufen, weil ich mich mal generell mit
Protokollen, Übertragungsarten, … beschäftigt habe.

Ja, da habe nichteinmal ich 'was gegen einzuwenden :wink:

Konkret bin ich ziemlich ratlos, wie ich das Userverhalten
kurzfristig ändern kann.

Was willst Du da verändern?

Sicheres Verhalten? Sensibilisierung und Schulung. Immer wieder.

Spieltrieb? Schriftliche Richtlinen, die zu unterschreiben sind.

[ACK-Schnipp]

Sebastian