beim durchgucken meiner Statistiken ist mir aufgefallen das die 1und1 Logfiles enorm von den über Etracker.de gezählten Besuchern abweicht.
Bei 1und1 ist die Besucherzahl um eine vielfaches höher.
Woher kommt das?
Laut 1und1 Auswertung wurden bei der Statistik eindeutige Besucher gezählt.
Werden da wohl die Robots der Suchmaschinen miterfasst?
Werden da wohl die Robots der Suchmaschinen miterfasst?
Ja, wenn du dir mal ganz unten die verwendeten Browser ansiehst, werden dort auch die Bots aufgelistet. D.h. deren prozentualen Anteil kannst du abziehen.
Außerdem filtert 1&1 im Gegensatz zu teureren Auswertungsprogrammen keine offensichtlich gefakten Referrer. D.h. die tollen Werbungen …topsecret.htm und angebliche Aufrufe von Sexseiten aus, lnden auch in der Statistik.
beim durchgucken meiner Statistiken ist mir aufgefallen das
die 1und1 Logfiles enorm von den über Etracker.de gezählten
Besuchern abweicht.
Bei 1und1 ist die Besucherzahl um eine vielfaches höher.
Woher kommt das?
an der definition was „ein“ User ist.
Ist es der gleiche User, der mit ip 1.2.3.4 am 1. juni und am 30. august zugegriffen hat? oder ist ip 1.2.3.4 vielleicht doch ein Proxyserver?
Es muss alles definiert werden und wenn ein proxyserver nur ein user ist, der auch nur einmal gezählt wird dann kommt es schnell zu unterscheidungen.
Laut 1und1 Auswertung wurden bei der Statistik eindeutige
Besucher gezählt.
s.o. definitionssache.
Zählt man nun IP’s mit, die innerhalb von 24 h wiederkamen oder zählt man eine IP zweimal wenn 2h leerzeit dazwischen sind?
Werden da wohl die Robots der Suchmaschinen miterfasst?
Wie sollten sie an die Daten kommen ohne die Site aufzurufen?
die Frage habe ich auch mal gestellt. Hier die „offizielle“ eTracker Antwort:
–>
Unsere Technologie basiert auf dem sog. Pixelverfahren bei dem wir einen
Zählimpuls über das Laden eines unsichtbaren Pixels erhalten. Andere
Verfahren, die zum Beispiel auf der Logfile-Analyse basieren, versuchen aus
den von Ihrem Webserver generierten Zugriffsdateien Statistiken zu
generieren. Hierbei ist zu beachten, dass nicht jeder Zugriff Ihren
Webserver tatsächlich erreicht, weil z.T. Zugriffe durch lokale
Zwischenspeicher (Caches) oder im Netz betriebene sog. Proxy-Caches
befriedigt werden. Gleichzeitig ist die Qualität der Analyse sehr stark
abhängig von dem Analyseprogramm und den getroffenen Einstellungen.
Natürlich gibt es auch bei der Pixel-Methode Messfehler. Diese können z.B.
dann entstehen, wenn der Besucher gar keine Bilder lädt - und damit auch
unser Pixel nicht abgerufen wird. Manche Besucher sind mit sehr langsamen
Verbindungen im Internet und klicken z.T. weiter bevor die Seite vollständig
aufgebaut ist. Auch hierbei kann es vorkommen, dass das Pixel nicht geladen
wird und wir keinen Zählimpuls erhalten. Diesen Effekt kann man durch
geschickte Positionierung des Pixels minimieren. Weiterhin ist das Internet
vom Grundkonzept nicht transaktionssicher: Das zum Zugriff auf HTML-Dateien
verwendete HTTP Protokoll ist zustandslos („state less“). So kann es
passieren, dass eine Anfrage eines Besuchers an einen Webserver diesen
niemals erreicht, ohne, dass die Datei neu angefordert wird oder der
Webserver diese verlorene Anfrage registriert.
Je nach verwendeter Technologie und Position des Pixels können sich daher
Abweichungen ergeben. In diesem Zusammenhang dürfen wir darauf hinweisen,
dass die von etracker gelieferten Kennzahlen von unseren Großkunden mit
denen der IVW verglichen worden sind, die heute als der „korrekte“ Maßstab
im Internet angesehen werden. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass beide
Verfahren Kennzahlen liefern, die Abweichungen im niedrigen einstelligen
Prozentbereich haben.