Wechsel auf die FH?

Hallo liebe www-ler,

mein schatz steht vor einem grossen problem. er studiert bauing. und bastelt gerade an seinem vordiplom. allerdings gibt es folgendes problem: im fach meho ist er bis jetzt zweimal durchs schriftliche gerasselt und dazwischen durch die mündliche. das liegt aber niccht an seiner unzulänglichkeit sondern am prof, der ihn auf dem kicker hat und loswerden möchte. jetzt überlegt er sich, ob er auf die fh wechselt-allerdings möchte er nicht bei null anfangen. gibt es eine möglichkeit sich die bisher bestandenen prüfungen zum grossteil anrechnen zu lassen? es ist wirklich knapp, da die nächste mündliche am nächsten dienstag ist und er das heute erfahren hat.

vielen dank schon mal

chrissi

Hallo liebe www-ler,

mein schatz steht vor einem grossen problem. er studiert
bauing. und bastelt gerade an seinem vordiplom. allerdings
gibt es folgendes problem: im fach meho ist er bis jetzt
zweimal durchs schriftliche gerasselt und dazwischen durch die
mündliche.

Au weia!

das liegt aber niccht an seiner unzulänglichkeit
sondern am prof, der ihn auf dem kicker hat und loswerden
möchte.

Das soll vorkommen.

jetzt überlegt er sich, ob er auf die fh
wechselt-allerdings möchte er nicht bei null anfangen. gibt es
eine möglichkeit sich die bisher bestandenen prüfungen zum
grossteil anrechnen zu lassen?

Ich rate von einem Wechsel auf die FH ab. Dort sind die Professoren imho noch übler, als an den Unis (siehe meine entsprechenden Postings vor längerer Zeit). Insbesondere fühlen sie sich aber häufig von den Uni-Kollegen nicht so richtig ernst genommen. Die Professoren, die für’s Scheine anerkennen zuständig sind, sind i.d.R. auch die, die am allerübelsten drauf sind. So kann es passieren, dass einem Analysis I+II von einer Uni – da dort normalerweise unbenotete Übungsscheine ohne Klausuren ausgegeben werden, entweder für Addieren I oder Multiplizieren I angerechnet werden. Denn an den FHs wird Mathe noch viel feiner aufgedröselt, als an der Uni. Multiplizieren II muss man aber auf jeden Fall noch einmal machen etc.

Gerade den Uni-Wechslern will man sich als FH-Prof natürlich keine Blöße geben.

es ist wirklich knapp, da die
nächste mündliche am nächsten dienstag ist und er das heute
erfahren hat.

Wie wäre es hingegen mit einem Wechsel an eine andere Uni/TU? Dann ist der Prof auf jeden Fall aus dem Weg und das Studium ist dort mit aktuelleren Inhalten und weniger Regelkorsett verbunden.

Wie gesagt, alles meine ganz persönliche, nicht mehrheitsfähige Meinung. Aber er soll hinterher nicht jammern, es hätte ihn niemand gewarnt.

Gruß

Fritze

Hör’ nicht auf Fritze!
Hi sanchri!

Bitte höre nicht den geistigen Dünnschiss den Fritze hier immer
zum Thema FH abläßt. Ich habe sowohl an einer FH als auch an
einer TU studiert und promoviere an einer „normalen“ Uni. Ich
kann also, was den Vergleich der verschiedenen Hochschularten
angeht durchaus mitreden.
In der Regel sollte einem Wechsel an die FH nichts im Wege
stehen, die Prüfungen die Dein Freund bestanden hat werden
i.d.R. angerechnet, sofern die Inhalte einigermaßen
übereinstimmen. Ich habe in meinem persönlichen Umfeld noch
keine Klagen von Wechslern gehört. Natürlich kann es trotzdem
sein, daß er die ein oder andere Prüfung nochmal machen muß,
letztlich hängt es ja immer von den Prof’s ab, bzw. von den
Noten die Dein Freund in der jeweiligen Prüfung hatte.
Das Studium selber unterscheidet sich nach meiner eigenen
Erfahrung nur unwesentlich von dem an der Uni. Als
Hauptunterschiede kann man wohl einen volleren Stundenplan und
einen größeren Praxisbezug (z.B. 2 prakt. Studiensemester)
nennen. Die Qualität des Studiums, gerade im Bereich Bau-Ing.
ist nicht geringer als an einer Uni oder TU. Diese Aussage wird
auch dadurch belegt, daß die meisten Unternehmen keinen
Unterschied mehr im Einstiegsgehalt zwischen Uni- und
FH-Absolventen machen. Gerade im Bereich Bau werden sogar
bevorzugt FH-Ingenieure eingestellt, da sie nicht die Aura der
Praxisferne umgibt.

Liebe Grüße
Tom

Hi sanchri!

Bitte höre nicht den geistigen Dünnschiss den Fritze hier
immer
zum Thema FH abläßt.

Wie nett. Ich kann nicht erkennen, wieso Deine persönliche Meinung mehr wert sein sollte, als meine persönliche Meinung. Unterlasse also bitte in Zukunft derartige Wertungen.

Ich habe sowohl an einer FH als auch an
einer TU studiert und promoviere an einer „normalen“ Uni.

Ich

kann also, was den Vergleich der verschiedenen Hochschularten
angeht durchaus mitreden.

Mich würde in dem Zusammenhang mal interessieren, wieso Du mir eine persönliche Kenntniss der verschiedenen Hochschulen absprichst? Darum ging es aber in der Frage auch gar nicht.

In der Regel sollte einem Wechsel an die FH nichts im Wege
stehen,

In soweit stimmt Deine wissenschaftlich fundierte, wohl recherchierte Profiantwort noch. In der Tat kann man jederzeit die Hochschule wechseln …

die Prüfungen die Dein Freund bestanden hat werden
i.d.R. angerechnet, sofern die Inhalte einigermaßen
übereinstimmen.

… aber bereits da habe ich so meine Zweifel. Ich würde mich wie gesagt vorher genauer erkundigen. Sonst kann es da ein enorm böses Erwachen geben, gepaart mit großer Langeweile in der „Multiplizieren II“ Vorlesung an der FH.

Ich habe in meinem persönlichen Umfeld noch
keine Klagen von Wechslern gehört.

Ich schon jede Menge! Wir scheinen von verschiedenen Hochschulen zu sprechen.

Natürlich kann es trotzdem
sein, daß er die ein oder andere Prüfung nochmal machen muß,
letztlich hängt es ja immer von den Prof’s ab, bzw. von den
Noten die Dein Freund in der jeweiligen Prüfung hatte.

Die Noten sind nicht entscheidend. Die Professoren umso mehr. Leider, denn diese leiden vergleichsweise häufig am typischen „ach, würden mich die Uni-Kollegen doch bloss ernst nehmen“ Syndrom gepaart mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Profilneurose (ja, dafür darfst Du mich wieder fröhlich als Dünnscheisser beschimpfen).

Das Studium selber unterscheidet sich nach meiner eigenen
Erfahrung nur unwesentlich von dem an der Uni.

Erheblich. Vor allem in den Inhalten und in welchen Schritten vorgegangen wird. An der FH wird man wesentlich mehr gegängelt (leider meiner Erfahung nach ohne dabei besser beim Lernen gefördert zu werden). Das resultiert u.a. in

[…]

einem volleren Stundenplan

und
einen größeren Praxisbezug (z.B. 2 prakt. Studiensemester)
nennen.

Ja suuuper, diese Praxissemester. Gerade das erste ist eher ein Witz. Entweder, man lässt sich einfach eine Ausbildung als solches anerkennen, oder aber man wird mit einer Feile in der Hand mehr oder weniger zum Werkstattsklaven in Industrie und Mittelstand. Ausbildungsziel und Ausbildungserfolg klaffen also auch dort gewaltig auseinander. Mir hat noch niemand berichtet, er hätte wer weiss was für Tolle Erkenntnisse aus dem Grundpraktikum erlangt.

Es ist im übrigen ein Trugschluss, wenn FH-Studenten meinen, die Uni-Kollegen würden in ihrer (weit mehr) vorhandenen vorlesungsfreien Zeit (auch fälschlich als Semesterferien bezeichnet) ihren Bauch in die Sonne legen. Nein, diese Zeit wird gerade bei den Ing-Studenten massiv für Werkstudententätigkeiten genutzt. Dort wird man meistens genau so eingesetzt, wie Praktikanten von der FH. Allerdings, wie überhaupt vieles an der Uni nicht aufgrund von Zwang, sondern von freiem Willen und Eigeninitiative.

Die Qualität des Studiums, gerade im Bereich Bau-Ing.
ist nicht geringer als an einer Uni oder TU. Diese Aussage
wird
auch dadurch belegt, daß die meisten Unternehmen keinen
Unterschied mehr im Einstiegsgehalt zwischen Uni- und
FH-Absolventen machen.

Dieser Unterschied ist durchaus vorhanden, obwohl er nach wenigen Berufsjahren bereits verschwindend gering ist.

Gerade im Bereich Bau werden sogar
bevorzugt FH-Ingenieure eingestellt, da sie nicht die Aura der
Praxisferne umgibt.

Mir ist – ausser ein paar verschrobenen kleinen Klitschen – keine seriöse Firma bekannt, die Uni-Absolventen Praxisferne vorwirft.

Alles in allem ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer seine Selbständigkeit liebt, bei möglichst freier Entscheidung wenig konkret vorgekaut bekommen möchte und nicht zuletzt, wer die Anzahl der zu bestehenden Prüfungen minimieren will, der studiert an der Uni/TU.

Wer gerne jeden Schritt vorgeschrieben und kommentiert haben möchte und obendrein auf eine Unzahl von Prüfungen steht, der ist an der FH besser aufgehoben.

Diese Regel gilt nicht universell und kann im Einzelfall genau umgekehrt ausfallen. Daher sollte man sich nicht innerhalb von einer Woche zu so einem Schritt entscheiden, sondern sich die entsprechenden Hochschulen sehr genau anschauen, bevor man sich einschreibt.

Gruß

Fritze

Sorry
Hi Fritze!

Bitte höre nicht den geistigen Dünnschiss den Fritze hier
immer
zum Thema FH abläßt.

Wie nett. Ich kann nicht erkennen, wieso Deine persönliche
Meinung mehr wert sein sollte, als meine persönliche Meinung.
Unterlasse also bitte in Zukunft derartige Wertungen.

Schon gut, schon gut. Mir gehen nur Deine
Pauschalverunglimpfungen von FH Professoren tierisch aud die
Nüsse. Erstens weil einer davon zur Verwandschaft zählt und
zweitens, weil ich mit zweien sehr gut befreundet bin. Ein
Vorgänger an dem Institut an dem ich arbeite ist gerade an eine
FH berufen worden. Der ist sehr glücklich dort. Von
Profilneurose keine Spur.
Was mein Leben angeht, so bin ich entscheidend von den FH
Professoren geprägt. Dort waren die „offenen Türen“ keine
Floskeln, sonder Realität. Im Gegensatz zu der TU an die ich
wechselte. Dort sagte ein Prof in seiner ersten Vorlesung wir
sollten doch lieber das Buch XY lesen, da dort seine Vorlesung
perfekt zusammengefasst sei. Das Buch XY wurde aber von einem
meiner früheren Profs an der FH geschrieben.

Jetzt lass es bitte mal raus, Fritze: Kennst Du wirklich FH und
TU von innen? Hast Du auf beiden studiert? Wenn nein, dann
erläurtere mal, wie Du zu Deinem vernichtenden Urteil über die
Lehrenden an den Fachhochschulen kommst. Ist mir wirklich
unbegreiflich, da ich auch als Studienberater tätig bin und
ziemlich in Hochschulpolitik interessiert. Ich kenne wirklich
niemanden, der in all den Jahren so gegen die FH’s gehetzt hat
wie Du. Aktueller Fall: Ein Freund von mir der an der HU Berlin
Physik studiert hat macht jetzt ein Teilzeitaufbaustudium an
der TFH Berlin. Er stellt der TFH durchweg bessere Noten aus
als der HU. Übrigens ist das einer von denen die früher gerne
über FH’s gelächelt haben.

die Prüfungen die Dein Freund bestanden hat werden
i.d.R. angerechnet, sofern die Inhalte einigermaßen
übereinstimmen.

… aber bereits da habe ich so meine Zweifel. Ich würde mich
wie gesagt vorher genauer erkundigen. Sonst kann es da ein
enorm böses Erwachen geben, gepaart mit großer Langeweile in
der „Multiplizieren II“ Vorlesung an der FH.

So ein Quatsch!!! Ich hatte Mathe I, II und III an der FH. An
der TU gabs Mathe I - IV, hier in Stuttgart gibt’s Mathe I -
III. Warum erzählst Du so einen Unfug?

Die Noten sind nicht entscheidend. Die Professoren umso mehr.

Die Noten sind auch entscheidend. Wenn der Überwechsler mit
einem Fach ankommt dessen Inhalte nicht genau mit dem an der FH
übereinstimmen, dann können schlechte Noten den Prof. dazu
bewegen den Kandidaten den Schein wiederholen zu lassen.

Leider, denn diese leiden vergleichsweise häufig am typischen
„ach, würden mich die Uni-Kollegen doch bloss ernst nehmen“
Syndrom gepaart mit einer mehr oder weniger ausgeprägten
Profilneurose (ja, dafür darfst Du mich wieder fröhlich als
Dünnscheisser beschimpfen).

Tue ich auch! Ich würde gerne mal wissen wieviele von den Jungs
Du persönlich kennst? Ein oder Zwei?

Ja suuuper, diese Praxissemester. Gerade das erste ist eher
ein Witz. Entweder, man lässt sich einfach eine Ausbildung als
solches anerkennen, oder aber man wird mit einer Feile in der
Hand mehr oder weniger zum Werkstattsklaven in Industrie und
Mittelstand. Ausbildungsziel und Ausbildungserfolg klaffen
also auch dort gewaltig auseinander. Mir hat noch niemand
berichtet, er hätte wer weiss was für Tolle Erkenntnisse aus
dem Grundpraktikum erlangt.

Einspruch! Ich habe im ersten Praxissemester Schweißen, Drehen
und jede Menge andere Sachen gelernt, die ich vorher nicht
konnte. Noch dazu wurde ich ordentlich entlohnt.
Außerdem meine ich v.a. die Laborzeit an den FH’s. Man hat zu
jeder Hauptvorlesung ein Laborpraktikum. Davon kann an der Uni
keine Rede sein.

Deine restlichen statements will ich jetzt nicht kommentieren.
Ich vermute mal, daß Du aus der naturwissenschaftlichen Ecke
kommst. Dort mögen die Unterschiede so krass sein wie Du sie
beschreibst, obwohl ich aus das nicht glaube,
Bei den Ingenieuren, und dort in meinem Bereich des
Chemieingenieurwesens und der Verfahrenstechnik, habe ich keine
nennenswerten Differenzen zwischen den Studieninhalten erlebt.
Im Gegenteil hat mich das FH Studium weit mehr gefordert als
das Studium an der TU. Ist nun mal so.

Gruß
Tom

Hallo Tom, Hallo Fritze,

Erst mal danke für die Antworten…

jetzt sind wir ein bisschen schlauer!

Ich kenne die vorigen Beiträge von Fritze zum Thema FH leider nicht und kann den Artikel daher schlecht einschätzen.
Zumal mir Fritzes Artikel nicht wirklich weiterhilft, da ich nicht wissen wollte, ob mein Freund wechseln soll oder nicht, sondern ob die bisher abgeschlossenen Prüfungen angerechnet werden

geistigen Dünnschiss

muss ich mir merken…den Ausdruck:wink:

Natürlich kann es trotzdem
sein, daß er die ein oder andere Prüfung nochmal machen muß,
letztlich hängt es ja immer von den Prof’s ab, bzw. von den
Noten die Dein Freund in der jeweiligen Prüfung hatte.

Das macht ja nix, daher ging es um den Grossteil der abgelegten Prüfungen…

Das Studium selber unterscheidet sich nach meiner eigenen
Erfahrung nur unwesentlich von dem an der Uni. Als
Hauptunterschiede kann man wohl einen volleren Stundenplan und
einen größeren Praxisbezug (z.B. 2 prakt. Studiensemester)
nennen. Die Qualität des Studiums, gerade im Bereich Bau-Ing.
ist nicht geringer als an einer Uni oder TU. Diese Aussage wird
auch dadurch belegt, daß die meisten Unternehmen keinen
Unterschied mehr im Einstiegsgehalt zwischen Uni- und
FH-Absolventen machen. Gerade im Bereich Bau werden sogar
bevorzugt FH-Ingenieure eingestellt, da sie nicht die Aura der
Praxisferne umgibt.

Das hab ich auch schon gehört…das mit der Praxisferne.

Also Fritze, nichts für ungut, sei mir nicht böse-
hört bitte auf euch anzumachen

Grüssle chrissi

[…]

Schon gut, schon gut. Mir gehen nur Deine
Pauschalverunglimpfungen von FH Professoren tierisch aud die
Nüsse. Erstens weil einer davon zur Verwandschaft zählt und
zweitens, weil ich mit zweien sehr gut befreundet bin. Ein
Vorgänger an dem Institut an dem ich arbeite ist gerade an
eine
FH berufen worden. Der ist sehr glücklich dort. Von
Profilneurose keine Spur.
Was mein Leben angeht, so bin ich entscheidend von den FH
Professoren geprägt. Dort waren die „offenen Türen“ keine
Floskeln, sonder Realität. Im Gegensatz zu der TU an die ich
wechselte. Dort sagte ein Prof in seiner ersten Vorlesung wir
sollten doch lieber das Buch XY lesen, da dort seine Vorlesung
perfekt zusammengefasst sei. Das Buch XY wurde aber von einem
meiner früheren Profs an der FH geschrieben.

Tja, ich kenne es eben genau umgekehrt. Das ist ja das schlimme. Die einzelnen Hochschulen in Deutschland unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Darum sollte man vielleicht gar keine pauschalen Ratschläge mehr geben. Weder für noch wider eine bestimmte Hochschulart.

Jetzt lass es bitte mal raus, Fritze: Kennst Du wirklich FH
und
TU von innen? Hast Du auf beiden studiert?

Ja, ich kenne sogar drei Hochschularten. Ich habe an Uni und FH studiert sowie an einer TU als Tutor gearbeitet.

Aber es hat ja gar keinen Sinn. Ich möchte zu der Frage „FH oder Uni“ jetzt ein für alle mal sagen: Das kann man pauschal nicht sagen. Schaut euch die jeweiligen Hochschulen erst einmal genauer an, bevor ihr dort anfangt.

Nur eines noch (ich kann’s ja doch nicht lassen): Anzahl der FH-Scheine bis zum Dipl. Ing. FH: 55 (in Worten fünfundfünfzig!). Davon keiner ohne Prüfung, die meisten mit Klausur.

Anzahl der Uni-Scheine bis zum Dipl. Phys.: 20 (in Worten zwanzig), davon 8 Übungsscheine (also ohne Prüfung, sondern per Hausaufgabenzettel-Bearbeitung). Das ist also für Prüfungsanzahloptimierer offensichtlich besser, oder?

Gruß

Fritze

Au weia!

Sowas wäre doch mit Begründung besser!

Das soll vorkommen.

Selber die Erfahrung gemacht??

Ich rate von einem Wechsel auf die FH ab. Dort sind die
Professoren imho noch übler, als an den Unis (siehe meine
entsprechenden Postings vor längerer Zeit). Insbesondere
fühlen sie sich aber häufig von den Uni-Kollegen nicht so
richtig ernst genommen. Die Professoren, die für’s Scheine
anerkennen zuständig sind, sind i.d.R. auch die, die am
allerübelsten drauf sind. So kann es passieren, dass einem
Analysis I+II von einer Uni – da dort normalerweise
unbenotete Übungsscheine ohne Klausuren ausgegeben werden,
entweder für Addieren I oder Multiplizieren I angerechnet
werden. Denn an den FHs wird Mathe noch viel feiner
aufgedröselt, als an der Uni. Multiplizieren II muss man aber
auf jeden Fall noch einmal machen etc.

Gerade den Uni-Wechslern will man sich als FH-Prof natürlich
keine Blöße geben.

Das ist ja wohl völlig übertrieben. Deine subjetiktive Meinung, die du vielleicht irgendwo erworben hast, auf alle FH-Dozenten zu übertragen, ist ja wohl das letzte! Keiner meiner Profs hat irgendwelche Neurosen oder glaubt, er würde von den Uni-Profs nicht für voll genommen werden. Wenigstens kann ich meinen Prof während der Vorlesung fragen, wenn ich was nicht verstehe und das ohne zu mucken. An einer Uni kannste das ja wohl vergessen!

Wie gesagt, alles meine ganz persönliche, nicht
mehrheitsfähige Meinung. Aber er soll hinterher nicht jammern,
es hätte ihn niemand gewarnt.

Genau, nicht mehrheitsfähig!! Und jammern wird wohl keiner!

Hi sanchri,

um es nochmal kurz zu machen: meiner Erfahrung (TU, FH und Uni) nach hängt die Anerkennung von Scheinen, die Du sonstwo erworben hast nur am Gutdünken von dem entsprechenden Prof. Ich hab sowohl FH-Scheine an der Uni anerkannt gekriegt als auch Uni-Scheine an der FH. Genauso mußte ich aber einige Fächer „doppelt“ schreiben.
Und bei mir war’s so, daß die Profs - mehr oder weniger in Rücksprache mit dem Fachbereichsleiter - das selber entscheiden konnten. Sprich, es auf das Gespräch um die Anerkennung muß man sich gut vorbereiten und eben glaubhaft versichern, daß man das alles schon kann *g*
Was ich in so nem Gespräch auf jeden Fall vermeiden würde, wäre seine negative Meinung von dem früheren Prof und seinen Prüfungsmethoden (und dem daraus resultierenden Durchfallen) allzu deutlich kundzutun :wink:
Wie ja schon erwähnt wurde: Ich würde einfach mal an interessante Alternativ-FHs oder -Unis gehen und fragen, was die so anerkennen…

Liebe Grüße

Petzi

hallo,

also das thema wechseln ist erst mal vom tisch- er hat die prüfung besstanden und vom prof eins auf den rüssel bekommen, als er gesagt hat er wolle auf die fh… :wink:

danke dann

chrissi

Au weia!

Sowas wäre doch mit Begründung besser!

Was soll ich an einer solchen Bekundung meines Mitgefühls und Anerkennung der Brenzligkeit der Situation denn begründen?

Das soll vorkommen.

Selber die Erfahrung gemacht??

Nein.

[…]

Das ist ja wohl völlig übertrieben. Deine subjetiktive
Meinung, die du vielleicht irgendwo erworben hast, auf alle
FH-Dozenten zu übertragen, ist ja wohl das letzte!

Warum? Machst Du doch auch so.

Keiner
meiner Profs hat irgendwelche Neurosen oder glaubt, er würde
von den Uni-Profs nicht für voll genommen werden. Wenigstens
kann ich meinen Prof während der Vorlesung fragen, wenn ich
was nicht verstehe und das ohne zu mucken. An einer Uni
kannste das ja wohl vergessen!

Im Gegenteil. Uni-Professoren kannst Du nicht nur was fragen, die geben auch noch eine gute und fundierte Antwort. Und das auch ausserhalb der Vorlesungszeiten, weil sie ihre Büros nicht nur zum parken ihrer Aktentasche brauchen.

Gruß

Fritze

Bei Dir…
…kann die Uniausbildung durch die genialen Professoren ja so
toll nicht ausgefallen sein. Schließlich ist die Kunst der
Differenzierung der eigenen Wahrnehmung ein Wesensmerkmal eines
Akademikers. Deine pauschalisierten Vereinfachungen sind
jedenfalls kontraproduktiv, da sie erstens der Realität nicht
entsprechen, und zweitens nicht zur Klärung der ursprünglich
gestellten Frage beitragen.
Pauschalisierung, Vereinfachung, Polemisierung mit wenig
sichtbarer Sachkompetenz und Themaverfehlung; wenn ich mir das
so betrachte, dann müsstest Du ja eigentlich FH-Prof werden :wink:

Gruß
Tom