Wechsel der Frau von GKV in PKV

Hi,

Was empfehlen die Experten?

Mann(31) in PKV --> seit Jahren
Frau(29) in GKV (freiwillig) gerade so über Grenze.
(noch nicht verheiratet, aber wenn Kind dann schon noch)

Soll Frau auch in PKV wechseln.
Was passiert bei der Geburt einen Kindes in 1 bis 3 Jahren.
Wer Bezahl dann?
Oder soll die GKV der Frau beibehalten werden und nur eine Zusatzversicherung?

mfG
MICAS

Hallo,
was macht der Mann denn so , Angestellter, Arbeiter,
Selbständiger oder Beamter ??
Das ist wichtig um einen richtigen Rat geben zu können.

Gruss

Günter

Hallo,
was macht der Mann denn so , Angestellter, Arbeiter,
Selbständiger oder Beamter ??
Das ist wichtig um einen richtigen Rat geben zu können.

Ja das hatte ich vergessen.
Beide Angestellte in IT.

Gruss

Günter

MICAS

Was macht die Frau?
Hi!

Was empfehlen die Experten?

bin ich eigentlich nicht…

Soll Frau auch in PKV wechseln.
Was passiert bei der Geburt einen Kindes in 1 bis 3 Jahren.
Wer Bezahl dann?
Oder soll die GKV der Frau beibehalten werden und nur eine
Zusatzversicherung

Will die Frau nach der Geburt zu Hause bleiben? Wenn ja, wie lange?

Du solltest bedenken, dass Deine zukünftige Frau in der Zeit, in der sie nicht arbeitet, die VOLLEN Beiträge an die PKV zahlt! Vielleicht sollte sie warten, bis sie wieder arbbeiten geht bevor sie wechselt (nur so eine Idee - wenn es noch 10 jahre dauert, dann vielleicht nicht unbedingt).

Das Kind muss - vereinfacht gesagt - bei dem versichert werden, der mehr verdient (also bei Dir). Familienversicherung ist da eigentlich nicht möglich.

Liebe Grüße
Guido

Hi!

Was empfehlen die Experten?

bin ich eigentlich nicht…

… aber gute Hinweise werden von mir gern entgegen genommen

Soll Frau auch in PKV wechseln.
Was passiert bei der Geburt einen Kindes in 1 bis 3 Jahren.
Wer Bezahl dann?
Oder soll die GKV der Frau beibehalten werden und nur eine
Zusatzversicherung

Will die Frau nach der Geburt zu Hause bleiben? Wenn ja, wie
lange?

Eigentlich nach 3J. Teilzeit, wenn dies geht. Fürs Kinderhüten hat sie nicht studiert. Und hoffentlich kann die IT nicht auf qualifizierte Mütter verzichten.

Du solltest bedenken, dass Deine zukünftige Frau in der Zeit,
in der sie nicht arbeitet, die VOLLEN Beiträge an die PKV
zahlt! Vielleicht sollte sie warten, bis sie wieder arbbeiten
geht bevor sie wechselt (nur so eine Idee - wenn es noch 10
jahre dauert, dann vielleicht nicht unbedingt).

Um es mit den Worten meiner Frau zu sagen - Die Uhr tickt - also weit weniger als 10J. so es die Biologie will.
Aber ist es nicht so, daß nach einem Jahr ohne Einkommen man also unter die Freigrenze fällt und automatisch wieder GKV werden kann? Wie zahlt eine Frau ohne Einkommen eigentlich PKV?

Das Kind muss - vereinfacht gesagt - bei dem versichert
werden, der mehr verdient (also bei Dir). Familienversicherung
ist da eigentlich nicht möglich.

Das ist ok. Der Arbeitgeber zahlt doch dann auch 50% für das Kind. oder ?
Gibt es eigentlich einen Max Betrag dafür?

Liebe Grüße
Guido

mfG
MICAS

Dann ja - würde ich sagen!
Hallo!

Will die Frau nach der Geburt zu Hause bleiben? Wenn ja, wie
lange?

Eigentlich nach 3J. Teilzeit, wenn dies geht. Fürs Kinderhüten
hat sie nicht studiert. Und hoffentlich kann die IT nicht auf
qualifizierte Mütter verzichten.

Dann fällt sie ja wohl wieder unter die Bemessungsgrenze und muss (naja - sollte!) sich wieder in einer GKV versichern.

Um es mit den Worten meiner Frau zu sagen - Die Uhr tickt -
also weit weniger als 10J. so es die Biologie will.
Aber ist es nicht so, daß nach einem Jahr ohne Einkommen man
also unter die Freigrenze fällt und automatisch wieder GKV
werden kann? Wie zahlt eine Frau ohne Einkommen eigentlich
PKV?

Um gemein zu sein: Ihr Problem! Das interessiert eigentlich niemanden!

Das ist ok. Der Arbeitgeber zahlt doch dann auch 50% für das
Kind. oder ?
Gibt es eigentlich einen Max Betrag dafür?

Ja, der AG zahlt die Hälfte! Der maximale Betrag ist derzeit die Hälfte von DM 844, irgendwas

Grüße
Guido

Korrektur…
Hallo Guido,

normalerweise zahlt er den Höchstbeitrag deiner letzten Versicherung bzw. falls du höher warst, den durchschnittlichen Höchstbeitrag.

Der liegt bei 13,6% von 6525 DM.

Gruß
Marco :smile:

hallo guido,

Du solltest bedenken, dass Deine zukünftige Frau in der Zeit,
in der sie nicht arbeitet, die VOLLEN Beiträge an die PKV
zahlt!

die muss sie zahlen, ob sie arbeitet oder nicht. Bedenke, dass der Mann privat versichert ist. Außer, sie will nach der Geburt sagen wir mal in einem Jahr wieder arbeiten. Dann gibt es bei den privaten auch eine Lösung: die AXA und die Hanse-Merkus bieten hier eine Beitragsaussetzung von 1/2 bzw. einem ganzem Jahr an.

Vielleicht sollte sie warten, bis sie wieder arbeiten
geht bevor sie wechselt (nur so eine Idee - wenn es noch 10
jahre dauert, dann vielleicht nicht unbedingt).

Das ist natürlich die preiswerteste Lösung (auf Kosten der GKV-Versicherten)
Grüße
Raimund

Hallo MICAS

Eigentlich nach 3J. Teilzeit, wenn dies geht. Fürs Kinderhüten
hat sie nicht studiert. Und hoffentlich kann die IT nicht auf
qualifizierte Mütter verzichten.

Ganz einfach gesagt: wenn sie wieder arbeitet und unter der bbg verdient, dann muss sie wieder aus der Privaten ´raus. Nicht weil die Private sie nicht mehr will, sondern weil es das Gesetz so will.

Um es mit den Worten meiner Frau zu sagen - Die Uhr tickt -
also weit weniger als 10J. so es die Biologie will.
Aber ist es nicht so, daß nach einem Jahr ohne Einkommen man
also unter die Freigrenze fällt und automatisch wieder GKV
werden kann? Wie zahlt eine Frau ohne Einkommen eigentlich
PKV?

Nein, wenn sie nicht arbeitet und unter der BBG verdient (also pflichtversichert ist), kommt sie nicht mehr in die GKV rein. Wie das die privatversicherten machen? Nun, für jede Person einzeln beiträge zahlen!
Du machst nur (glaube ich herausgehört zu haben) einen Gedankenfehler: Du nimmst den Beitrag einer Topp-Absicherung und vergleichst ihn mit dem der GKV. Das kann nicht funktionieren. Du musst den Beitrag einer Mehrbettabsicherung nehmen und den Beitrag für eine Zusatzversicherung für ambulant, stationär, dental, Tagegeld, Altersrückstellungen. Natürlich kommt es auch auf das Eintrittsalter an. Noch etwas: der AG beteiligt sich bei allen Familienmitgliedern: AN + ehefrau + Kinder.

Grüße
Raimund

auch Korrektur…
hallo Marco,
leider vergessen die meisten, dass der AG sich auch mit 50
% an der Pflegepflichtversicherung beteiligt.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

beim Kind wird doch aber die PPV erst dann fällig, wenn es über ein monatliches Mindesteinkommen von 630 DM verfügt. Eher spielt es doch keine Relevanz. Oder liege ich hier einem Irrtum auf?

Wie findest die Erklärung zum RSA?

Gruß
Marco

Hallo Marco,
beim Kind hast du vollkommen recht. Es zahlt solange keine Pflegepflicht, so lange es bei den Eltern mitversichertt ist. Ebenso bei den Privaten.
Bei der Mutter sieht es anders aus. Und das war auch die Frage. Denn die Frage nach der AG-Beteiligung stellt sich hier nur bei der Mutter.
Grüße
Raimund

Okay…
Hallo Raimund,

dann hatte ich irgendwo was überlesen :smile:

Danke der Klarstellung wegen :smile:

Gruß
Marco

Hallo,

dann komme ich nicht umhin auch etwas beizutragen.
Ich empfehle bei Kinderwunsch eigentlich immer in der
GKV zu bleiben, allein schon deshalb weil unter Umständen
das Kind kostenlos mitversichert werden kann. Wenn aber
die Verhältnisse so sind, dass der PKV-Ehemann wesentlich
mehr als die GKV-Ehefrau verdient, hat das Kind keinen
Anspruch auf Familienversicherung und muss deshalb
entweder in der PKV oder in der GKV selbst versichert werden.
Von der Warte aus gesehen ist eine PKV_Versicherung von allen
Familienmitgliedern wahrscheinlich in diesem Falle
doch die bessere Lösung - dass die Ehefrau in die GKV
muss wenn Krankenversicherungspflicht eintritt (Teilzeit)
ist richtig.

Gruss

Günter

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Ist mir schon klar - ABER
Hi Raimund!

die muss sie zahlen, ob sie arbeitet oder nicht. Bedenke, dass
der Mann privat versichert ist. Außer, sie will nach der
Geburt sagen wir mal in einem Jahr wieder arbeiten. Dann gibt
es bei den privaten auch eine Lösung: die AXA und die
Hanse-Merkus bieten hier eine Beitragsaussetzung von 1/2 bzw.
einem ganzem Jahr an.

Ist klar - aber im bezahlten Beschäftigungsverhältnis bekommt sie die Hälfte vom AG - das meinte ich!

Das ist natürlich die preiswerteste Lösung (auf Kosten der
GKV-Versicherten)

Sorry - aber ich suche in erster Linie immer meinen persönlich größten Vorteil! Ist zwar egoistisch, aber wenn ich jahrelang den Höchstsatz in die GKV für mickrige Leistungen zahle (selbst wenn ich hundert Mark weniger bezahle), dann habe ich das ja quasi vorfinanziert…

Grüße
Guido

Hatte einen Dreher
Hallo Marco!

Ich hatte da einen Zahlendreher…

Der liegt bei 13,6% von 6525 DM.

Ähm - nö!
Der momentan höchste Zuschuss ist die Hälfte von 880,88DM - also 440,44DM. Sind 13,5%.

Steht zumindest so auf meinem Merkzettelchen vom BMA.

Grüße
Guido

GKV-Pflicht
Hi!

Ich bin momentan so ein bißchen durch den Wind…

Ist es nicht so, dass man freiwillig in der PKV bleiben kann, wenn man wieder unter die BBG fällt, dann aber nie wieder zurück kann?

Ich persönlich halte das zwar für Wahnsinn, aber die Möglichkeit gibt es doch, oder bin ích da jetzt falsch gewickelt?

Grüße
Guido

Hallo Guido,
jawohl das geht -man kann sich unter bestimmten Voraussetzungen
von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen.
Dann aber ist es ebndgültig aus mit der GKV.

Gruss

Günter

hallo Guido

Ist klar - aber im bezahlten Beschäftigungsverhältnis bekommt
sie die Hälfte vom AG - das meinte ich!

Das ist richtig.
Doch mit der Einschränkung (Marco hat es schon erwähnt), dass nur bis zur Hälfte des durchschnittlichen Beitragsatzes aller GKVs bezahlt wird.
Beispiel: Deine Familie (3 Personen: Papa, Brötchenbringer, Frau, Hausfrau und Sohn,) sind alle 3 in der Kasse. Der AG zahlt die Hälfte der Beiträge (noch).
Gleiche Familie aber privat versichert, Beitrag zusammen 800,- DM(incl. PPV + Altersrückstellung):hier zahlt der AG 50%.
Gleiche Familie: Beitrag 1.400,- DM: hier zahlt der AG nur 13,6 % + 1,7 % (PPV): 2 = 499,- DM. Rest ist der Luxus, den sich die Familie leitet: 2 (oder 1-)-Bettzimmer, keine SB, tolle Brillenleistung, 100% Zahnersatz, keine Berenzung auf die GOÄ…

Das ist natürlich die preiswerteste Lösung (auf Kosten der
GKV-Versicherten)

Sorry - aber ich suche in erster Linie immer meinen persönlich
größten Vorteil! Ist zwar egoistisch, aber wenn ich jahrelang
den Höchstsatz in die GKV für mickrige Leistungen zahle

Na, ja, jetzt hast Du ja Topp-Leistungen!:wink:)

(selbst wenn ich hundert Mark weniger bezahle), dann habe ich
das ja quasi vorfinanziert…

Sollte auch kein Vorwurf sein. Nur ein Hinweis für diejenigen, die das als selbstverständlich ansehen. Und die immer glauben, eine Kasse oder Versicherung ist nur für einen geschaffen worden, für ihn.
Grüße
Raimund

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hallo Guenter,
würde ich keinem empfehlen!
stell Dir vor, er verdient nur noch 1.500,- DM brutto! Hat aber einen Beitrag von 700,- DM. Dann sieht er alt aus! Was anderes ist es, wenn er über 55 jahre ist. Dann braucht er nicht mehr in die Kasse zurück.
Grüße
Raimund