Vorab möchte ich gerne schreiben, dass dies einer meiner ersten Beiträge in einem Forum überhaupt ist. Ich hoffe daher, dass ich mich verständlich ausdrücke und die Regeln einhalte.
Folgender angenommener Fall:
Angestellter (35 Jahre alt) wird im Spätsommer verbeamtet.
Von 1997 bis 1998 und 1999 bis 2003 fand eine Psychotherapie aufgrund von Depressionen statt.
Es liegt ein Attest des Therapeuten vor, das bescheinigt, dass die Psychotherapie erfolgreich 2003 beendet wurde und dass es keiner weiteren psychotherapeutischen Behandlung bedarf.
Ist es annähernd einzuschätzen, wie hoch die Chancen sind, dass sich den zukünftigen Beamten überhaupt privat versichern kann?
Welches Vorgehen ist am besten (Versicherungsmakler?)? Wo gibt es evtl. auch „Fallen“?
Gibt es Tipps; bei welchen PKVs lohnt es sich für den Angestellten z.B. gar nicht erst nachzufragen, bei welchen macht es Sinn? (Bin mir nicht sicher, ob man das hier im Forum schreiben kann; falls nicht, würde ich mich auch sehr über Mails freuen!!)
Vielen herzlichen Dank im Voraus für Antworten!!!
Mel
Es besteht die Möglichkeit einen Probeantrag zu einer privaten Krankenversicherung zustellen. Damit hat man die Möglichkeit ohne Verpflichtung die Aufnahmefähigkeit zu testen. In diesem Antrag sollten alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden.
Die PKV erhält damit die Gelegenheit, den Antrag zu prüfen und Rückfragen bei den Ärzten zu halten. Ist sie bereit, das Risiko zu tragen, wird sie das mitteilen. Andernfalls lehnt sie den Antrag ab.
Möglich ist auch die Aufnahme mit einem Risikozuschlag. Da es sich hier nur um einen Beihilfeergänzungstarif handelt, könnte ein Antrag Aussicht auf Erfolg haben.
Vorab möchte ich gerne schreiben, dass dies einer meiner
ersten Beiträge in einem Forum überhaupt ist. Ich hoffe daher,
dass ich mich verständlich ausdrücke und die Regeln einhalte.
Hallo und herzlich willkommen,
Folgender angenommener Fall:
Angestellter (35 Jahre alt) wird im Spätsommer verbeamtet.
Von 1997 bis 1998 und 1999 bis 2003 fand eine Psychotherapie
aufgrund von Depressionen statt.
Es liegt ein Attest des Therapeuten vor, das bescheinigt, dass
die Psychotherapie erfolgreich 2003 beendet wurde und dass es
keiner weiteren psychotherapeutischen Behandlung bedarf.
Ist es annähernd einzuschätzen, wie hoch die Chancen sind,
dass sich den zukünftigen Beamten überhaupt privat versichern
kann?
Es gibt unterschiedliche Abfragezeiträume was das betrifft. Einige Gesellschaften fragen nur nach den letzten 5 Jahren, einige noch nach 10 Jahren.
Welches Vorgehen ist am besten (Versicherungsmakler?)? Wo
gibt es evtl. auch „Fallen“?
Richtig. Der Makler sollte rausfinden was geht.
Gibt es Tipps; bei welchen PKVs lohnt es sich für den
Angestellten z.B. gar nicht erst nachzufragen, bei welchen
macht es Sinn? (Bin mir nicht sicher, ob man das hier im Forum
schreiben kann; falls nicht, würde ich mich auch sehr über
Mails freuen!!)
Es sollten auch die Leistungen betrachtet werden. Ich sehe durchaus die Möglichkeit auf vernünftigen Versicherungsschutz. Jetzt schon Gesellschaften zu nennen oder auszuschließen halte ich jedoch für falsch.
Vielen herzlichen Dank im Voraus für Antworten!!!
Mel
Ist es annähernd einzuschätzen, wie hoch die Chancen sind,
dass sich den zukünftigen Beamten überhaupt privat versichern kann?
Normalerweise ist das ein Ablehnungsgrund. Bei Beihilfeergänzungstarifen gibt es aber sog. Öffnungsklauseln, die eine Aufnahme gegen einen Risikozuschlag möglich machen.
Welches Vorgehen ist am besten (Versicherungsmakler?)?
Frag Deine verbeamteten Kollegen wo sie versichert sind und dann nimm Kontakt mit diesen Gesellschaften auf (mindestens zwei).
Wo gibt es evtl. auch „Fallen“?
Eine umfassende KV-Beratung ist hier nicht möglich.