Hallo,
ich weiß zwar nicht, ob ich hier richtig bin, versuche es aber trotzdem mal: Seit einiger Zeit stelle ich mir immer öfter die Frage, was, wozu und für wen ich arbeite (bin seit 8 Jahren in der Buchhaltung beschäftigt). Wenn ich mir meine Kollegen anschaue, die teilweise schon 25 Jahre in der Abteilung arbeiten, dann ist mir klar: SO will ich nicht enden. Was mich wirklich reizen täte, wäre etwas im künstlerischen/kreativen Bereich (ähnl. Kleinkunst), Bekannte und Freunde haben mir in der Vergangenheit ein gewisses Talent bescheinigt und gemeint ich wäre in der Buchhaltung fehl am Platze.
Gibt es jemanden hier, der in einer ähnlichen Situation steckt und vielleicht schon einen Entschluß gefasst hat? Über Tipps (auch mit Adressen an denen ich mich wenden könnte) würde ich mich freuen.
Gruß
Roland
Hi Roland,
entweder Du bist Künstler - und dann betätigst Du Dich trotz Buchhaltung schon lange damit - oder Du bist es nicht.
Zu überlegen, ob man Künstler werden könnte ist ein hoffnungsloses Unterfangen, denn es geht schlicht nicht.
Gruß,
Anja
hallo roland,
wie anja schon sagte: entweder du bist ein künstler (d.h. du praktizierst kunst) oder du bist es nicht. nix spricht dagegen, daß du buchhaltung als brotberuf ausübst. sobald deine kunst so viel früchte trägt, daß sie dich (gut) ernährt, kannst du deine aktendeckel immernoch an den nagel hängen. vorher wär es grob fahrlässig.
und noch mal ganz klar: es gibt keine instanz, die festlegt, ab wann jemand künstler ist (außer der künstlersozialkasse - aber die ist nur für die sozialabgaben wichtig. und auch nur dann, wenn du einen beträchtlichen teil deines einkommens durch die kunst erzielst.)
niemand hindert dich daran, in deiner freizeit auf kleinkunstbühnen rumzutoben und eine gewisse kunst fertigkeit zu erlangen.
gruß
ann (technikerin & schreibende muse)