Hallo Sebastian!
Nö, fiel mir aber bei der Auflistung gerade so ein
Es ging doch um Hersteller, die vom Riemen auf Kette
umstellen…Stimmt. Ich sollte meinen Glühweinkonsum reduzieren oder nicht
in Kombination mit demselbigen Artikel verfassen
Prost!
Sicher ist das Wechseln des Zahnriemens bei einigen Typen
leicht und kein Problem (Bei dem Corsa meiner Frau 2 Stunden
incl. Kaffee- und Zigarettenpausen)siehe z.B.
hier:http://www.namyslik.net/mediac/400_0/media/Corsa3.jpg.
Aber bei anderen Motoren treibt es einen in den Wahnsinn vom
Aufwand.…v.a. wenn man so etwas nicht selbst machen kann.
Dann wird´s nämlich teuer.Das stimmt allerdings. So hat es mich bisher nicht viel
gekostet ausser dem jeweiligen Material. Und richtig teuer
wirds erst, wenn man zum Wechsel das halbe Auto zerlegen muss.
So ist es.
Bei meinem Alfa 33 16V Boxer war das ein Spaß. Zwei Zahnriemen, Kühler raus…
Nur gut, dass ich damals den Verkäufer in dem Alfaladen gut kannte.
Ich kann auch nicht begreifen warum Wartungsrelevante Bauteile
so versteckt verbaut werden. Aber das scheint heute Usus zu
sein. Ob nun eine Scheinwerferlampe oder der Zahnriemen
getauscht werden müssen, eine Katastrophe. Ein Bekannter hat
ein kleines Leck an der Scheinwerferreinigungsanlage seines
A6. Man kommt nicht ran ohne die gesamte Front des Autos zu
demontieren. Also kippt man lieber öfter Wasser nach und lässt
es weiter tropfen.
Der einfache Grund: die Kostenrechner obsiegen in der Diskussion mit den Ingenieuren.
Nicht schön, aber für das Geld der Reparatur kann ich
Wischwasserzusatz für die nächsten 30 Jahre kaufen.
So ist es.
Selbiges Problem hät auch einige VW Fahrer davon ab, ihre defekten Glühbirnen auszuwechseln. Ab Golf 4 muss man dafür ja lt. VW in die Werkstatt und das leistet sich die Geiz-ist-geil-Generation nur ungern.
Solcherlei Bedienunfreundlichkeiten haben mich ja auch veranlasst, keinen VW mehr zu kaufen und auch vom A6 die Finger zu lassen. Bei meinem Benz kann ich ohne Probleme auch die Xenon-Brenner selbst austauschen. Und in dem Auto ist ein richtiger Motor verbaut, der auch ordentlich Platz benötigt…
Vor ca. einem Monat habe ich an einem ´88er Passat das
Ausrücklager erneuert. Im Gegensatz zu modernen Autos war
diese Arbeit ein Quell der Freude. Überall kommt man
problemlos ran (na gut, die Schrauben vom Kat waren etwas blöd
angeordnet und festgegammelt).
Diese Autos waren, wie der Golf 3, die letzten guten VWs.
Vor Jahren hatten wir einen Passat von ca. 1989/90 und das Auto war klasse. Viel Platz, Airbags und ABS, ein sparsamer, ausreichend durchzugsstarker 1,8 L 90 PS Motor, erstklassige Sitze (GT-Variante) und ein katastrophal zu schaltendes 5-Gang-Getriebe, was man dem Wagen aber nachsehen konnte.
Ach ja: Inspektionen kosteten für den Wagen 150-600 D-Mark…
Grüße,
Mathias
